Ökolandbau

Land fördert bis zu drei weitere Bio-Musterregionen

Ein Bio-Bauer bringt mit seinem Traktor und einem Tankwagen als Anhänger, die angefallende Jauche auf einer Wiese aus. (Bild: dpa)

Das Land will den ökologischen Landbau in Baden-Württemberg weiter voranbringen und fördert deshalb bis zu drei weitere Bio-Musterregionen.

„So vielseitig wie das Land, präsentiert sich auch der ökologische Landbau und mit ihm unsere Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg. Als Landesregierung verfolgen wir das Ziel, den ökologischen Landbau in Baden-Württemberg entlang der Nachfrage weiter voranzubringen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich des Starts der Ausschreibung für drei weitere Bio-Musterregionen.

Die Bio-Musterregionen spielen beim Thema Vermarktung und Vernetzung innerhalb von Regionen eine wichtige Rolle. Wesentliches Element zur nachhaltigen Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Baden-Württemberg ist die Förderung des Absatzes von Bio-Produkten sowie der Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten und die Stärkung der gesamten Wertschöpfungsketten. „Die Politik kann Rahmenbedingungen schaffen und Möglichkeiten für Maßnahmen eröffnen. Für die Umsetzung sind jedoch alle beteiligten Akteure in ihrem Segment verantwortlich. Jeder muss seinen Beitrag zum Erreichen des Zieles leisten“, betonte der Minister. „In den bisherigen neun Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg werden bereits Lösungsansätze und Maßnahmen für mehr regionale Bio-Wertschöpfungsketten geschaffen und Projekte umgesetzt. Nun freuen wir uns auf weitere Regionen, die mit ihrem Engagement den Ökolandbau weiter stärken wollen“, so Hauk.

Bislang neun Bio-Musterregionen

Mit den Bio-Musterregionen setzt die Landesregierung eines ihrer Koalitionsziele um. Die mit dem ökologischen Landbau verbundenen Wertschöpfungspotenziale sollen im Land genutzt werden. Anfang des Jahres 2018 wurden bei der ersten Ausschreibung vier Bio-Musterregionen ausgewählt, eine pro Regierungsbezirk (Enzkreis, Bodensee/Konstanz, Ravensburg, Heidenheim plus). Fünf weitere Regionen wurden Anfang des Jahres 2019 ausgewählt. Diese verteilen sich ebenfalls auf alle Regierungsbezirke (Biberach, Schwäbisch Hall, Neckar-Odenwaldkreis, Freiburg und angrenzende Landkreise).

Insgesamt gibt es damit neun Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg, welche sich inhaltlich sehr gut ergänzen. Zur Vernetzung der Regionen untereinander und auch mit anderen Bundesländern werden über das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Arbeits- und Netzwerktreffen organisiert.

Bewerbungskonzepte bis zum 20. November einreichen

Die genannte Ausschreibung startet am Dienstag, 2. Juni 2020, die Bewerbungskonzepte müssen bis zum 20. November 2020 beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz eingereicht sein. Bis zu drei weitere Bio-Musterregionen sind ausgeschrieben.

Die Auswahl von Bio-Musterregionen erfolgt durch ein eigens für diesen Wettbewerb eingerichtetes Entscheidungsgremium. Dieses besteht aus Experten des ökologischen Landbaus, der Politik und der Verwaltung. Basis der Bewertung der Konzepte ist ein Kriterienkatalog, der im Rahmen der Ausschreibung veröffentlicht wird. Das Gremium wählt aus den Bewerbungen die besten Konzepte aus und entscheidet damit über die Zulassung zur Förderung. Die neuen Bio-Musterregionen werden Anfang 2021 bekannt gegeben.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Ausschreibung

Bio-Musterregionen Baden-Württemberg

Vollblutaraber-Stuten stehen in Marbach im Haupt-und Landgestüt mit ihren Fohlen auf einer Koppel. (Foto: dpa)
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Tierschutz auf die lange Bank geschoben

Ein Bio-Bauer bringt mit seinem Traktor und einem Tankwagen als Anhänger, die angefallende Jauche auf einer Wiese aus. (Bild: dpa)
  • Landwirtschaft

Weiterer Ausbau des ökologischen Landbaus

  • Landwirtschaft

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Verbandskläranlage in Immenstaad, Bodenseekreis
  • Abwasser

Verbandskläranlage Immenstaad bekommt vierte Reinigungsstufe

Säue schauen durch die Absperrung eines Stalles auf einem Bauernhof. (Bild: © dpa)
  • Bundesrat

Hauk fordert Korrekturen bei Tierschutz-Nutztier­haltungsverordnung

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  • Bioökonomie

Ideenwettbewerb sucht Innovationen für den Ländlichen Raum

Eine Grinde, eine fast baumfreie Feuchtheide, aufgenommen am Schliffkopf im Nationalpark Schwarzwald. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)
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Land fördert Forschungs­projekt zur ökologischen Pflege an Bahnstrecken

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  • Ernährung

Große Beteiligung beim Online-Fachtag zur Kita- und Schulverpflegung

  • Landwirtschaft

Weitere Auftaktbesuche der Vor-Ort-Kampagne „Wir versorgen unser Land“

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  • Lebensmittelüberwachung

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg mit neuer Leitung

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Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
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Wolf
  • Wolf

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