Forschung

Kritik an drohender Kürzung des EU-Budgets für Forschung

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)

Für die Landesregierung sind Investitionen in Forschung und Innovation ein wichtiges Mittel für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer kritisiert nun die drohende Kürzung der Haushaltsmittel der Europäischen Union für Forschung und Innovation.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer kritisiert die Kürzung des Budgets der Europäischen Union (EU) für Wissenschaft und Forschung. In den aktuellen Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen der EU spiegele sich die zentrale Rolle der Forschung für die Zukunft Europas in keiner Weise wider, berichtete Theresia Bauer. „Der Budgetanteil für Wissenschaft und Forschung wurde im Zuge der Verhandlungen unter deutscher Ratspräsidentschaft deutlich gekürzt und stellt eine herbe Enttäuschung dar.“

Land setzt sich für Erhöhung der Mittel ein

Dabei mache die Corona-Pandemie mehr als deutlich, wie wichtig Wissenschaft und Forschung für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen seien. „Auch der Klimawandel wird nicht warten, bis wir unsere Forschung mit ausreichenden Mitteln ausgestattet haben. Wir müssen jetzt handlungsfähig sein, um für die gesellschaftlichen Herausforderungen gewappnet zu sein“, sagte Theresia Bauer.

Die Landesregierung habe bereits im September 2018 per Bundesratsbeschluss die Forderung des Europäischen Parlaments unterstützt, das Budget auf 120 Milliarden Euro anzuheben. Gemeinsam mit anderen Ländern hat Baden-Württemberg einen Bunderatsbeschluss eingebracht, in dem eine deutliche Erhöhung des Budgets gefordert wird.

Forschung und Innovation als Zukunftsinvestition

Forschung und Innovation seinen Investitionen in die Zukunft. „Besonders in Europa, wo natürliche Ressourcen rar sind und die Wirtschaftskraft auf Bildung und Technologie angewiesen ist“, so Theresia Bauer. Um die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern, müsse Europa daher mutig sein und noch stärker in die Zukunft investieren. Das Rennen um so wichtige Themen wie Künstliche Intelligenz oder Quantentechnologie sei sonst nicht zu gewinnen.

Die Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen sind noch nicht abgeschlossen. Die Zustimmung des Europäischen Parlament steht noch aus. Das EU-Parlament setzt sich ebenfalls für ein höheres Forschungsbudget ein. Zahlreiche hochrangige Vertreter der europäischen Forschungslandschaft wie der Präsident des Europäischen Forschungsrates (ERC), Prof. Jean-Pierre Bourguignon, haben diese Kürzungen bereits deutlich kritisiert. Wissenschaftsministerin Bauer erinnert daran, dass die von der Kommission eingesetzte hochrangige „Lamy-Gruppe“ bereits im Jahr 2017 empfohlen hat, die Mittel im Vergleich zu „Horizont 2020“ zu verdoppeln.

  • Corona

Weitere Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie

  • Verkehr

Wegweisende Projekte zur Mobilitätswende gesucht

Finanzamt Calw
  • Steuern

Wechsel an der Spitze des Finanzamtes Calw

Die Europaminister Guido Wolf (l.) und Stephan Holthoff-Pförtner (r.)
  • Europa

Dialog zu Rechtsstaatlichkeit in Europa intensivieren

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Gründungswettbewerb

„Der Digitale Archivar“ gewinnt den Regional Cup Süd-West

Ein Bauarbeiter füllt eine Fläche auf einer Baustelle mit Beton.
  • Vermögen und Hochbau

Neuer Nutzerservice zur schnellen Abwicklung von Reparaturen in Gebäuden

Ansicht des Neuen Schlosses in Stuttgart (Bild: © Jan-Philipp Strobel dpa/lsw)
  • Liegenschaften

Energetische Fenstersanierung im Neuen Schloss

Frau hält Pendler-Schein in der Hand.
  • Coronavirus

Schweiz und Liechtenstein als Risikogebiete eingestuft

HNO- und Augenklinik am Universitätsklinikum Freiburg
  • Vermögen und Hochbau

Sanierung der HNO- und Augenklinik am Uniklinikum Freiburg

Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Gründungswettbewerb

26 gründungsfreundliche Kommunen ausgezeichnet

Luftbild Polizeipräsidium Einsatz Göppingen
  • Vermögen und Hochbau

Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen wird saniert

Frau im Labor
  • Gleichstellung

Neuntes Bilanzgespräch des Bündnisses „Frauen in MINT-Berufen“

LKWs stehen auf einem Parkplatz. (Bild: © picture alliance/Patrick Seeger/dpa)
  • Wirtschaft

Veranstaltungsreihe „global verantwortlich BW“ eröffnet

Auf einem Kalender ist der Schriftzug „Bildungsurlaub“ zu sehen. (Foto: © dpa)
  • Weiterbildung

Entwurf des Bildungszeitgesetzes in der Verbandsanhörung

Eine Mutter geht mit einem Kinderwagen über einen Zebrastreifen. (Foto: © dpa)
  • Fussverkehr

Fußgänger bei Verkehrsplanung stärker berücksichtigen

Ein Demonstrant vor den Houses of Parliament, dem Westminster-Palast, schwenkt eine EU-Flagge und eine britische Flagge. (Bild: © dpa)
  • Brexit

Vorbereitung auf das Ende der Brexit-Übergangsphase

Euro-Banknoten (Foto: © dpa)
  • Steuern

Wechsel an der Spitze des Finanzamtes Heilbronn

Ein Traktor mäht  in Stuttgart eine Wiese, im Hintergrund sieht man den Fernsehturm. (Bild: dpa)
  • Landwirtschaft

EU muss Agrarpolitik naturschutzfreundlicher ausrichten

Ein Bergmann hält vor dem Schacht des Salzbergwerks Stetten in Haigerloch-Stetten einen Brocken Steinsalz.
  • Rohstoffe

Vierter Rohstoffbericht des Landes vorgestellt

Eine Frau deckt in einem Restaurant in Münstertal einen Tisch ein und trägt Mundschutz.
  • Wirtschaft

Gastgewerbe sieht schwierigem Winter entgegen

Neubau des Lern- und Anwendungszentrums am Karlsruher Institut für Technologie.
  • Neubau

Baustart für Mechatronik-Zentrum am KIT

Logo der Wohnraum-Allianz BW. (Bild: Wohnraum-Allianz Baden-Württemberg)
  • Wohnen

Zehntes Spitzengespräch der Wohnraum-Allianz

Würfel mit Logo der Nachhaltigkeitsstrategie fliegt durch die Luft (Bild: © Umweltministerium Baden-Württemberg)
  • Nachhaltigkeit

16. Sitzung des Nachhaltigkeitsbeirats der Landesregierung

Frau hält Pendler-Schein in der Hand.
  • Coronavirus

Ausnahmen zur Quarantänepflicht für Einreisende

Das künftige Nationalparkzentrum am Ruhestein
  • Nationalpark

Nationalparkzentrum am Ruhestein übergeben