Gesundheit

Führungskräfte des Öffentlichen Gesundheits­dienstes tagen in Ulm 

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Blick in den Flur eines Gesundheitsamts (Bild: © picture alliance/Stefan Puchner/dpa)
Symbolbild

Hitze, Abwehr biologischer Gefahrenlagen, Kinder- und Jugendgesundheit, Digitalisierung, Vernetzung von Strukturen sowie eine effektive Verwaltung – spätestens seit der Corona-Pandemie ist klar, wie wichtig die Arbeit der Gesundheitsämter ist.

Klimawandel, biologische Gefahrenlagen, Infektionsschutz, Kinder- und Jugendgesundheit, Digitalisierung, Vernetzung von Strukturen sowie eine effektive Verwaltung – die Herausforderungen für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) sind groß und vielfältig. Die Führungskräfte der Gesundheitsämter in Baden-Württemberg treffen sich derzeit mit Gesundheitsminister Manne Lucha sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums, der Regierungspräsidien und der Kommunalen Landesverbände in Ulm. Gemeinsam stellen sie die Weichen, um sich für die Herausforderungen der Zukunft gut aufzustellen.

„Spätestens seit der Corona-Pandemie ist jedem klar, wie wichtig unsere Gesundheitsämter sind. Wir müssen sie endgültig aus dem Schattendasein holen, das sie zum Teil vor der Pandemie geführt haben“, sagte Lucha in Ulm.

Klare Strukturen und Ziele nötig

„Wir sind sehr froh, dass wir den Öffentliche Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg seit 2020 personell erheblich stärken konnten. Mit der Anschubfinanzierung des Bundes über den Pakt für den ÖGD haben wir in den baden-württembergischen Gesundheitsbehörden rund 600 unbefristete Stellen geschaffen. Damit haben wir eine exzellente Ausgangslage. Nun gilt es, diese PS auch auf die Straße zu bringen. Hierfür bedarf es klarer Strukturen sowie ebenso klarer mittel- und langfristiger Ziele“, erklärte der Minister.

Zu diesen Strukturen und Zielen tauschten sich rund 90 Führungskräfte der Gesundheitsverwaltung im Land gestern und heute intensiv aus. Viele Initiativen sind dabei bereits auf den Weg gebracht: So erarbeitet das Landesgesundheitsamt beispielsweise eine Landesstrategie, um den Gesundheitsbedrohungen durch Folgen des Klimawandels entgegenzutreten.

Ressourcen schonen, Synergien nutzen

Auch in weiteren Punkten wollen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Gesundheitsverwaltung auf gemeinsame Wege verständigen. „Weder der Fachkräftemangel noch übertragbare Krankheiten oder das Klima machen an der Kreisgrenze halt“, sagte Minister Lucha. „Es geht darum, Ressourcen zu schonen und Synergien zu nutzen, um den gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Vor allem aber geht es um eine hohe Qualität bei der Erfüllung des gesetzlichen Auftrags, die dem Selbstverständnis Baden-Württembergs Rechnung trägt.“

Entscheidend ist, dass alle Akteure der Gesundheitsverwaltung den Wandel im Blick haben und an einem Strang ziehen: „Nur gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf allen Verwaltungsebenen können wir unseren Aufgaben der Gesundheitsplanung und Daseinsvorsorge sowie dem Auftrag, Gefahren von der baden-württembergischen Bevölkerung abzuwehren, gerecht werden und den ÖGD der Zukunft gestalten“, so Lucha abschließend.

Weitere Meldungen

v.l.n.r.: Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz, Leitender Kriminaldirektor Ralf Keller, Polizeivizepräsident Ralf Keppler und Innenstaatssekretär Thomas Blenke MdL
Polizei

Neuer Polizeivizepräsident beim Polizeipräsidium Reutlingen

Ein Baufahrzeug hobelt auf einer Brücke den Asphalt ab.
Straßeninfrastruktur

Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur

Neubau Kollegiengebäude 1, Pädagogische Hochschule Freiburg, Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
Holzbau

Klimafreundlich Bauen mit Holz

Verleihung Gigabitkommune@BW
Breitbandausbau

33 weitere Gigabitkommunen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht Dr. Edwin Ernst Weber (rechts) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Staufermedaille an Dr. Edwin Ernst Weber

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Finanzamtsleiter Böblingen Wankmüller
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Böblingen

Streuobstwiese
Streuobst

20. landesweiter Streuobsttag in Hohenheim

Neuer Rettungshubschrauber Christoph Ortenau
Rettungsdienst

Rettungshubschrauber Christoph Ortenau startet in Lahr

Ein Mann wird geimpft.
Gesundheit

Impfen zeigt positive Auswirkungen

Jugendliche halten ein Banner mit der Aufschrift «Ehrenamt» in den Händen.
Ländlicher Raum

Jugendliche fürs Ehrenamt begeistern

links: Behältnis, das am Ostersonntag (5. April 2026) in einem Garten gefunden wurde; rechts: Laboranalyse
Strahlenschutz

Fundstück enthielt zu keinem Zeitpunkt Polonium-210

Grafik mit Überschrift „Die Landes-Behindertenbeauftragte Nora Welsch lädt ein zur Kundgebung“, darunter Schild einer Demonstration mit der Aufschrift „Inklusion ist kein Sparmodell!“ und den Informationen „5. Mai 2026, 14 Uhr, Stuttgart Zentrum“.
Menschen mit Behinderungen

Kundgebung zum Recht auf Inklusion am 5. Mai 2026

Euro-Banknoten
Krankenversicherung

Versicherungsfremde Leistungen endlich aus Bundeshaushalt finanzieren

Businessfrau sitzt an einem PC
Arbeitsmarkt

Mehr Frauen in Beschäftigung