Naturschutz

„Erlebnispfad für Blinde“ im Naturpark Südschwarzwald

Eine Rentnerin steht neben einem Sehbehinderten, der eine Blindenbinde trägt. (Foto: dpa)

Im Löffinger Stadtwald ist er der landesweit erste „Erlebnispfad für Blinde“ eröffnet worden. Das Gebiet gehört zum Naturpark Südschwarzwald.

Gemeinsam mit Landrätin Dorothea Störr-Ritter und Bürgermeister Tobias Link hat Staatssekretär Andre Baumann in Löffingen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald den landesweit ersten „Erlebnispfad für Blinde“ offiziell eröffnet.

„Das Wunderbare an der Natur ist, dass sie alle unsere Sinne anspricht“, sagte Baumann im Rahmen der Feierstunde. „Wir können den Duft von Blumen oder frischgemähtem Gras riechen, den Gesang der Vögel und das Summen der Bienen hören, wir können den Wind auf der Haut oder die raue Rinde eines Baumes unter den Händen spüren. All diese großartigen Momente dürfen auch unsere sehbehinderten Mitmenschen auf dem Naturerlebnispfad genießen.“  

Für den Umweltstaatssekretär ist der Erlebnispfad für Blinde ein echtes Vorzeigeprojekt: „Es freut mich sehr, dass die Stadt Löffingen die Initiative ergriffen und mit dem Naturerlebnispfad ins Leben gerufen hat. Der Pfad ermöglicht Menschen mit Behinderungen ein umfassendes Naturerlebnis und trägt damit gleichermaßen zum Umweltschutz und zur Inklusion bei.“ Er hoffe, dass das Projekt im ganzen Land Schule machen werde und vielerorts ähnliche Angebote entstehen, so Andre Baumann.

Erlebnispfad für Blinde

Der Erlebnispfad für Blinde geht auf eine Initiative der Stadt Löffingen zurück. Er wurde mit Mitteln des Naturparks Südschwarzwald gefördert.

Der zehn Meter lange Weg im Löffinger Stadtwald wurde im vergangenen Jahr durch den Forst und den Bauhof der Stadt angelegt. Der Pfad ist mit zahlreichen Aluminiumplatten bestückt, auf denen in Blindenschrift das Erlebte oder Getastete wie Tannenzapfen, Sonnenblumenkerne, Moos oder Kastanien beschrieben ist. Der Boden ist mit Hackschnitzeln, Rasen, Kies, Rindenmulch und Tannenzapfen belegt. Ein besonderes Erlebnis ist die Tafel mit den Vogelstimmen, auf der fünf heimische Vögel beschrieben werden. Auf Knopfdruck ist der Gesang des Rotkehlchens und Kuckucks, der Ruf des Auerhuhns, des Mäusebussards oder des Steinkauzes zu hören.

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