Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Mariott Glocker

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Bundesverdienstkreuz (Foto: © dpa)

Als öffentliche Anerkennung für ihr langjähriges herausragendes und vorbildhaftes soziales Engagement hat Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Bad Waldsee (Kreis Ravensburg) Frau Mariott Glocker das vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht.

„Ihr langjähriges und außergewöhnlich großes soziales Engagement richtet sich besonders an pflegebedürftige und einsame ältere Menschen, für die Ihre Zuwendung Lichtblicke in ihrem Leben bedeuten. Seit Jahrzehnten sind Sie überall zur Stelle, wo Sie gebraucht werden. In dieser langen Zeit haben Sie sich weit über das übliche Maß hinaus für das Wohl der Allgemeinheit eingesetzt“, würdigte Minister Lucha die Geehrte in der Feierstunde. „Ich freue mich deshalb ganz besonders, Ihnen heute diese Ehrung des Herrn Bundespräsidenten überreichen und große Anerkennung für Ihre Dienste aussprechen zu dürfen“, sagte der Minister weiter.

Vorbild für achtsamen und fürsorglichen Umgang miteinander

Mariott Glockers wertvoller Einsatz für ihre Mitmenschen sei ein Paradebeispiel dafür, dass ehrenamtliches Engagement oft im Stillen und für viele nicht sichtbar stattfinde. „Jeder, der Frau Glocker kennt, ist tief beeindruckt von ihrem Engagement“, so Lucha. „Gerade in diesen Zeiten, in denen Hass, Zwietracht und Populismus wieder ihr schauriges Haupt erheben, ist es so unglaublich wichtig, dass wir Menschen achtsam und fürsorglich miteinander umgehen. Sie, liebe Frau Glocker, sind uns dafür ein leuchtendes Vorbild“, sagte Minister Lucha.

Hohes soziales Engagement für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner

Mariott Glocker ist ausgebildete Krankenschwester und Sozialarbeiterin und übte letzteren Beruf 40 Jahre aus. Noch während der Berufstätigkeit kam ihre Mutter ins Alten- und Pflegeheim „Spital zum Heiligen Geist“ in Bad Waldsee und wurde dort von der Tochter regelmäßig besucht. Schon bald erweiterte Mariott Glocker ihre Besuche auf weitere oft bettlägerige Bewohner und machte es diesen so möglich, weiterhin am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen. Mit dem Eintritt in den Ruhestand Ende 1999 intensivierte Mariott Glocker ihr soziales Engagement. Noch immer – trotz ihres mittlerweile hohen Alters – besucht sie mehrmals in der Woche mehrere Bewohnerinnen und Bewohner. Dazu hilft Mariott Glocker nahezu täglich im Alten- und Pflegeheim – sei es beispielsweise bei der Unterstützung der Bewohner beim Essen und Trinken, sei es mit warmen und liebevollen Worten, bei Ausfahrten der Bewohner mit dem Rollstuhl oder bei der Organisation von Angeboten wie dem von ihr ins Leben gerufenen Singkreis oder Gottesdiensten. Auch kümmert sie sich liebevoll um die Friedhofskapelle und die Kapelle des Spitals. Seit 2002 übt Mariott Glocker außerdem das Amt der Heimfürsprecherin aus und ist damit das Sprachrohr der Bewohnerinnen und Bewohner gegenüber der Heimleitung.

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Promotionsfahrzeug Mehr Leben im Eigenheim
Wohnraumoffensive

Online-Dialog zu „Mehr Leben im Eigenheim“ am 25. Juni

Organspendeausweis
Organspende

Zahl der Organspenden im Land steigt leicht

Eine asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Stechmückensaison hat begonnen

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
Nichtraucherschutz

Neue Regeln für Raucherinnen und Raucher vom 1. Juni an