Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Dr. Detlev Fischer

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Bundesverdienstkreuz. (Bild: © Britta Pedersen / dpa)

Staatssekretärin Katrin Schütz hat Dr. Detlev Fischer das Bundesverdienstkreuz überreicht und sein Engagement als Richter und Rechtshistoriker, Publizist und Ausbilder wie auch als engagierter Bürger gewürdigt.

Staatssekretärin Katrin Schütz übergab im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und in Vertretung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland in Karlsruhe an Dr. Detlev Fischer. „Als passionierter Richter und Rechtshistoriker, als Publizist und Ausbilder wie auch als engagierter Bürger setzen Sie sich in vorbildlicher Weise für das Verständnis und die Wertschätzung des Rechts ein. Dieses großartige persönliche Engagement erfährt nun seine verdiente Würdigung. Sie vermitteln einem breiten Publikum auf spannende Weise Ihr über viele Jahre erworbenes Wissen und Ihre Erfahrungen als Richter – verbunden mit viel Sinn für Lokalgeschichte, Kunst und Kultur“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz.

Nicht nur die berufliche Vita von Dr. Detlev Fischer sei beeindruckend, sondern mehr noch sein Wirken als juristischer Lehrer, Autor und Träger zahlreicher Ehrenämter. Besonders hob die Staatssekretärin sein Engagement als Vorsitzender des Vereins Rechtshistorisches Museum Karlsruhe hervor. In dieser Funktion trage er ganz wesentlich dazu bei, dass der Justizstandort Karlsruhe, die Residenz des Rechts, für alle Bürgerinnen und Bürger erlebbar werde.

In diesem Zusammenhang verriet Schütz auch, wie es zur Auszeichnung von Dr. Detlev Fischer kam: „Bei einem Besuch in Karlsruhe war der frühere Bundespräsident Joachim Gauck von Ihrem Engagement so beeindruckt, dass er persönlich anregte, Sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande auszuzeichnen.“

Dr. Detlev Fischer wurde 1950 in Göttingen geboren und wuchs in Karlsruhe auf. Nach seiner juristischen Ausbildung und Promotion trat er in den Justizdienst des Landes Baden-Württemberg ein. Dort war er beim Amtsgericht, beim Landgericht und bei der Staatsanwaltschaft Baden-Baden sowie bei der Staatsanwaltschaft, beim Landgericht und beim Oberlandesgericht Karlsruhe tätig. 2005 wurde er beim Bundesgerichtshof zum Richter ernannt. 2015 trat er in den Ruhestand. Er ist Verfasser zahlreicher rechtswissenschaftlicher und rechtshistorischer Werke und im Fachbeirat der Zeitschrift „Der Betrieb“, in dem er seine Erfahrung und Expertise in das Ressort Wirtschaftsrecht einbringt.

Das Bundesverdienstkreuz wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet und wird für besondere politische, wirtschaftliche oder geistige Leistungen verliehen.

Weitere Meldungen

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Hagel zum Vorsitzenden des Bundesrat-EU-Ausschusses gewählt

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Klimawandel

Land rüstet sich für Extremwasserereignisse

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Anzeige nach der Karenzzeitregelung

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk