Kunst und Kultur

Bund fördert national bedeutsame Kultureinrichtungen

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Zwei weitere Kulturstätten in Baden-Württemberg profitieren von der Förderung des Bundes für national bedeutsame Kultureinrichtungen: die UNESCO Welterbestätte Reichenau im Archäologischen Landesmuseum und das städtische Zeppelin Museum Friedrichshafen.

Zwei weitere Kulturstätten in Baden-Württemberg profitieren von der Förderung des Bundes für national bedeutsame Kultureinrichtungen: Gefördert werden sowohl die Vermittlung der UNESCO Welterbestätte Reichenau im Archäologischen Landesmuseum als auch das städtische Zeppelin Museum Friedrichshafen, wie Kunststaatssekretär Arne Braun am Montag, 15. Mai 2023, mitteilte.

„Mit den Bundeszuschüssen wird in den nächsten drei Jahren die Dauerausstellung zur Frühzeit des Klosters Reichenau im Archäologischen Landesmuseum baulich und inhaltlich neugestaltet. Damit wird die Vermittlung des Welterbes weiter gesteigert werden können“, sagte Kunststaatssekretär Arne Braun am 10. Mai 2023 in Stuttgart.

Archäologisches Landesmuseum erhält 300.000 Euro

Wie das Land stellt auch der Bund eine Summe von 150.000 Euro zur Verfügung, wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth kürzlich in Berlin bekannt gab. Somit stehen für die Erneuerung der Dauerausstellung zur Vermittlung des UNESCO Welterbes Klosterinsel Reichenau im Jahr 2024 mit den Bundesmitteln aus dem Programm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen (INK)“ insgesamt 300.000 Euro zur Verfügung. Die Förderung geht an das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg, das sieben Zweigmuseen unterhält. Zu seinen Hauptaufgaben zählt die museale Vermittlung von Grabungs- und Forschungsergebnissen der Archäologie des Landes Baden-Württemberg und die Vermittlung des Welterbes in Baden-Württemberg an ein breites Publikum.

279.000 Euro für das Zeppelin Museum

Weitere Mittel aus dem Bundesprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen “ erhält das Zeppelin Museum in Friedrichshafen am Bodensee. Das städtische Museum wird bei der Installation einer Photovoltaik-Anlage sowie bei der Umrüstung der Ausstellungsbeleuchtung auf energiesparende Leuchtdioden (LED) mit 279.000 Euro gefördert. „Das Zeppelin Museum kommt mit den energetischen Baumaßnahmen noch iim Jahr 2023 seinem Ziel, klimaneutral zu werden, ein großes Stück näher“, sagte Staatssekretär Arne Braun. Das städtische Zeppelin Museum wird vom Land nicht institutionell bezuschusst, erhielt aber über das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg mehrere projektbezogene Förderungen, vor allem über das Programm „Weiterkommen!“.

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