Sicherheit

Baubeginn für Wasserschutzpolizeistation in Kehl

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Visualisierungen des Neubaus für die Wasserschutzpolizei

In Kehl haben die Arbeiten für den Neubau der deutsch-französischen Wasserschutzpolizeistation begonnen. Damit wird die deutsch-französische Sicherheitspartnerschaft auf eine neue Stufe gehoben. Das Land investiert rund 7,1 Millionen Euro in den Neubau.

Für die deutsch-französische Wasserschutzpolizei am Oberrhein wird in Kehl ein Neubau errichtet. Die Bauarbeiten haben nun begonnen.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Wir bauen für die Wasserschutzpolizei in Kehl moderne Büros und technisch top ausgestattete Räume. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit auf dem Rhein auf deutscher und auf französischer Seite. Mit einer hocheffizienten Wärmeversorgung und Photovoltaikstrom tragen wir zudem zum Klimaschutz bei.“

Innenstaatssekretär Wilfried Klenk betonte: „Mit idealen und hochfunktionalen Arbeitsbedingungen heben wir die deutsch-französische Sicherheitspartnerschaft auf die nächste Stufe. Der Neubau ist ein Symbol dafür, wie wir uns die Polizeiarbeit auf dem Rhein vorstellen: Hand in Hand mit unseren französischen Partnern und hochprofessionell.“

Energieeffizientes Hauptgebäude

Der Neubau besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude und Sonderbauwerken wie Bootshalle, Bootsanleger und Bootstankstelle. Das Erdgeschoss des energieeffizienten Hauptgebäudes wird aus Gründen des Hochwasserschutzes in Massivbauweise errichtet. Für das Obergeschoss wird Holz als wesentlicher Baustoff verwendet. Die Beheizung und Warmwasserversorgung erfolgt mit klimafreundlich betriebenen Wärmepumpen. Diese werden mit einem hohen Anteil an Sonnenstrom aus der rund 320 Quadratmeter großen Photovolatik-Anlage betrieben.

Das Land investiert rund 7,1 Millionen Euro in den Neubau. Im Frühjahr 2024 soll der Bau fertiggestellt sein. Die bauliche und technische Umsetzung verantwortet das Amt Pforzheim des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg.

Deutsch-Französische Wasserschutzpolizeistation am Oberrhein

Frankreich und Deutschland haben seit dem Jahr 2012 eine gemeinsame Wasserschutzpolizeistation am Oberrhein. Diese kontrolliert den Schiffsverkehr und fahndet auf dem Wasser. Die Einheit ist bisher interimsweise in der Hafenstraße in Kehl untergebracht. Entsprechend dem Ergebnis einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung wird der Neubau am künftigen Standort in der Weststraße errichtet. Vorher stand hier das Gebäude der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung. Die französische Gendarmerie de Region d´Alsace erhält ebenfalls Platz in den neuen Räumen.

Visualisierung des Neubaus

Eine Visualisierung des Neubaus für die Wasserschutzpolizei kann heruntergeladen und für redaktionelle Zwecke mit Bildnachweis (Peter W. Schmidt Architekten) honorarfrei verwendet werden.

Weitere Meldungen

Studierende sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

„Zukunftsprogramm Hochschule 2030“ stärkt Innovation

Übergabe des neuen Dienstgebäudes der Staatsanwaltschaft Ellwangen
Justiz

Neues Dienstgebäude für die Staatsanwaltschaft Ellwangen

Zentrale Vereidigungsfeier der Polizei Baden-Württemberg in der voll besetzten Helios Arena in Villingen-Schwenningen
Polizei

Über 1.100 neue Polizistinnen und Polizisten feierlich vereidigt

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn a.D. Dr. Carsten Witt und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn tritt in Ruhestand

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg a.D. Martin Gremmelspacher, und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg tritt in Ruhestand

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen erproben verbesserte Zusammenarbeit im Krisenfall

Euro-Banknoten
Steuerschätzung

Mehr Steuereinnahmen, aber kein zusätzlicher Spielraum

Das Bild zeigt den neuen Dienststellenleiter der LVT BW Peter Siller frontal im Porträt.
Landesvertretung

Peter Siller neuer Dienststellenleiter der Landesvertretung beim Bund

Staatssekretär Siegfried Lorek MdL
Opferschutz

Land stärkt Opferschutz und stellt sich Antisemitismus entgegen

Ein Windrad dreht sich bei Herbolzheim vor einem Strommast.
Energieversorgung

Task Force soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen

Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur eines Laptops.
Justiz

Strafverfolgungsstatistik 2025 veröffentlicht

Delegationsreise China
Außenwirtschaft

Dörflinger auf Delegationsreise in China

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken