Bevölkerungsschutz

Baden-Württemberg hilft Rheinland-Pfalz nach Unwetter

Blick aus dem Cockpit eines Hubschraubers auf einen überschwemmten Fluss.

Nach den Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit mehreren Toten und schweren Zerstörungen hat Baden-Württemberg als Zeichen der länderübergreifenden Solidarität schnelle Hilfe geleistet und weitere Unterstützung zugesagt.

Nach den Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit mehreren Toten und schweren Zerstörungen hat Baden-Württemberg schnelle Hilfe geleistet und weitere Unterstützung zugesagt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte: „Die Bilder aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erschüttern und besorgen uns sehr. In dieser ernsten, schwierigen Situation ist es selbstverständlich, dass wir länderübergreifend Solidarität zeigen. Wir stehen zusammen. Ich will deshalb die klare Botschaft senden: Wir wollen und werden Hilfe leisten, da, wo sie benötigt wird. Das gilt vor allem auch für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort, die jetzt auch in teilweise lebensgefährlichen Situationen alles geben, um Menschen zu retten, die in Gefahr sind. Wir lassen Sie nicht allein."

Polizeihubschrauber und Feuerwehrleute entsandt

„Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die in diese furchtbare Lage gekommen sind und die in den Fluten ihr Leben verloren haben. Das Hochwasser hat in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. In dieser Lage ist es für uns selbstverständlich: Wir unterstützen andere Länder in Zeiten der Not personell und materiell bestmöglich: Wir haben heute Morgen eine erfahrene dreiköpfige Polizei-Hubschrauberbesatzung und zwei Feuerwehrleute des Höhenrettungsdienstes der Berufsfeuerwehr Stuttgart nach Rheinland-Pfalz entsandt. Seit kurz nach neun Uhr sind diese Kräfte vor Ort im Einsatz und haben bereits mehrere Menschen vor den Fluten gerettet. Unser Engagement gilt gegenüber dem Bund und den Ländern ebenso wie unseren Anrainerstaaten. Das ist und bleibt für Baden-Württemberg gelebte Praxis“, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Menschenrettung mit Polizeihubschrauber

Die Feuerwehrkräfte und der Polizeihubschrauber sind im Landkreis Ahrweiler im Einsatz. Hauptaufgabe ist die Menschenrettung von vom Wasser eingeschlossenen Personen, die sich selbst nicht in Sicherheit bringen können. Der eingesetzte Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg ist mit einer Seilwinde ausgestattet, so dass schnellstmöglich mit der luftgestützten Windenrettung der in Not geratenen Menschen begonnen werden kann. Des Weiteren befindet sich inzwischen der Rettungshubschrauber Christoph 54 aus Freiburg mit Windenrettern der Bergwacht Schwarzwald im Einsatzraum Aachen in Nordrhein-Westfalen. Auch hat das Innenministerium Baden-Württemberg mit Blick auf die deutschlandweite Unwetterlage den Verwaltungsstab hochgefahren.

Bevölkerungsschutz leistet hervorragende Arbeit

„Baden-Württemberg arbeitet konstant daran, sich bestmöglich auf extreme Unwetterereignisse vorzubereiten und stellt Mannschaft und Gerät selbstverständlich auch anderen Ländern im Ernstfall zur Verfügung. Die Hilfsorganisationen mit ihren umfangreichen Einsatzoptionen und Spezialgeräte arbeiten dabei Hand in Hand mit den Einsatzkräften der Gemeindefeuerwehren. Was tagtäglich gut funktioniert, klappt auch bei Großschadenlagen und der länderübergreifenden Hilfe: Ein Rad greift in das andere! Die Hilfe, die angefordert wird, steht dann passgenau zur Verfügung. In bestimmten Fällen kann aber auch nach Absprache direkt grenzüberschreitend im Nachbarland geholfen werden. Tagtäglich leisten die Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes hervorragende Arbeit. Auch bei Großschadenlagen funktioniert die Zusammenarbeit perfekt. Allen Mitwirkenden im Ehren- und Hauptamt gilt Dank und Anerkennung für diese wichtige Aufgabe“, erklärte Minister Thomas Strobl.

Pressemitteilung vom 18. Juli 2021: Zusätzliche Rettungskräfte nach Rheinland-Pfalz entsandt

Pressemitteilung vom 17. Juli 2021: Zusätzliche Rettungskräfte nach Rheinland-Pfalz entsandt

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