Coronavirus

Austausch zur aktuellen Situation der Messe- und Veranstaltungsbranche

Besucher gehen bei der Reisemesse CMT durch eine Halle der Messe Stuttgart. (Bild: picture alliance/Tom Weller/dpa)

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Messe- und Veranstaltungsbranche über die aktuelle Situation und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branche ausgetauscht.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut lud zu einem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Messe- und Veranstaltungsbranche ein. „Wir brauchen umgehend klare und verlässliche Öffnungsperspektiven für Messen und Großveranstaltungen und müssen dringend sicherstellen, dass die in diesem Bereich tätigen Betriebe eine Zukunft haben. Es wäre eine Katastrophe, wenn uns diese Unternehmen wegbrechen und die damit verbundenen Arbeits- und Ausbildungsplätze verloren gehen würden. Darüber waren sich alle Teilnehmer des Gesprächs einig“, so die Ministerin im Anschluss an das Gespräch.

„Zahlreiche bis zuletzt gesunde und erfolgreiche Unternehmen fahren gegen die Wand, wenn wir Messen und Veranstaltungen nicht rasch und in einem definierten Rahmen wieder zulassen – selbstverständlich unter Beachtung klarer Hygieneregelungen und in Abhängigkeit des Pandemieverlaufs.“ Messen und Veranstaltungen dürften nicht länger auf „rot“ stehen.

Branche braucht konkrete Planungsperspektive

Hoffmeister-Kraut erklärte, es lägen bereits verantwortbare Konzepte vor, auf deren Grundlage Messen und Veranstaltungen in beschränktem Rahmen und gestuft an den Start gebracht werden könnten. „Andere Länder, etwa Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz, machen vor, dass das grundsätzlich geht. Auch dort wird nicht unverantwortlich gehandelt.“ Die Branche brauche möglichst bald eine konkrete Planungsperspektive, um insbesondere auch größere Publikumsveranstaltungen und Messen wieder durchführen zu können. Bis dahin müsse es schrittweise und unter Einhaltung klarer Hygiene- und Abstandsregelungen gelingen, auch kleinere Veranstaltungen, zum Beispiel Familien- oder Betriebsfeiern, Hausmessen in den Unternehmen, im Kulturbetrieb oder Vereinsfeste, zu ermöglichen.

„Den Betrieben ist durchaus bewusst, dass es eine Herausforderung ist, die Anforderungen des Infektionsschutzes in Einklang mit dem Veranstaltungsbetrieb zu bringen. Wenn uns das nicht gelingt, dann mag dem Infektionsschutz zwar Rechnung getragen sein, die Unternehmen, die Arbeitsplätze und die Wertschöpfung werden aber verloren sein – und auf mittlere Sicht auch nicht wiederkommen. Das können wir uns nicht leisten“, so die Ministerin abschließend.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Wann muss ich in Quarantäne oder Isolation?  Die Corona-Verordnung Absonderung tritt am 28. November 2020 in Kraft. Sie trifft Regelungen  zur Quarantäne und Isolierung im Krankheitsfall. Die Quarantänepflicht für Einreisende aus Risiko- gebieten besteht weiterhin.   Was bedeutet Quarantäne? In Quarantäne begebe ich mich, wenn ich direkten Kontakt zu einer an Corona erkrankten Person hatte. Die Quarantäne endet nach frühestens 10 Tagen*  *ab 1. Dezember 2020  Was bedeutet Isolation? In Isolation begebe ich mich, wenn ich selbst typische Corona-Symptome habe und eine Erkrankung  vermutet wird. Die Isolation endet nach frühestens 10 Tagen.  Ich fühle mich krank. Empfehlung: Wenn Sie typische Corona-Symptome haben, begeben Sie sich sofort in Isolation. Gehören Sie zu einer Risikogruppe oder haben zunehmende Beschwerden wenden Sie  sich telefonisch an den Hausarzt oder unter 116 117 an den kassenärztlichen Notdienst.  Ich habe Symptome und bei mir wurde ein PCR-Test durchgeführt.  Pflicht: Begeben Sie sich sofort in Isolation und warten Sie dort das Testergebnis ab.  Wie lange muss ich in Insolation? Die Isolation endet, sobald ein negativer PCR-Test vorliegt.
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