Schule

Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen liegen vor

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Schüler am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Laichingen im Deutschunterricht der 5.Klasse. (Bild: Daniel Bockwoldt/dpa).

Zum kommenden Schuljahr 2020/21 steigen die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen im Land insgesamt leicht an. Bezogen auf die einzelnen Schularten bleiben die Zahlen insgesamt auf hohem Niveau stabil. Das Gymnasium bleibt die meistgewählte Schulart.

An den öffentlichen Werkreal-/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen haben sich landesweit 84.079 (2019 waren es 83.606, 2018 waren es 84.637) Schülerinnen und Schüler für die Klassenstufe fünf zum kommenden Schuljahr 2020/21 angemeldet. Damit steigen die Anmeldezahlen in der Summe – wie auch zum Schuljahr 2018/19 – wieder leicht an. Bezogen auf die einzelnen Schularten bleiben die Zahlen insgesamt auf hohem Niveau stabil.

Haupt-/Werkrealschulen

Für das kommende Schuljahr haben sich 5.172 (2019 waren es 5.205, 2018 waren es 5.074) Schülerinnen und Schüler an einer Haupt-/Werkrealschule angemeldet. Damit werden 6,2 Prozent der Schülerinnen und Schüler an diese Schulart wechseln (2019 waren es 6,2 Prozent, 2018 waren es sechs Prozent). „Die Anmeldenzahlen bei den Haupt- und Werkrealschulen sind weiterhin auf einem konstanten Niveau. Das freut mich, denn diese Schulart bietet gute Anschlüsse über weitere Bildungsgänge im beruflichen Schulsystem, aber auch direkt in eine Ausbildung“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Realschulen

Bei den Realschulen lässt sich im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Zunahme der Anmeldezahlen konstatieren. 29.905 Schülerinnen und Schüler haben sich für eine Realschule entschieden. Im Vorjahr waren es 29.771 und 30.524 im Jahr 2018. Der Anteil der Realschulanmeldungen an den Gesamtanmeldungen bleibt nahezu unverändert: 35,6 Prozent (2019 waren es 35,6 Prozent, 2018 waren es 36,1 Prozent) aller Schülerinnen und Schüler wechseln auf eine Realschule.

Gymnasien

Ein leichter Rückgang der Anmeldezahlen ist bei den Gymnasien im Land zu vermelden. Zum kommenden Schuljahr werden 35.818 Schülerinnen und Schüler an ein Gymnasium wechseln, 2019 waren es 36.117 (2018 waren es 36.303). Trotzdem bleibt der Anteil der Gymnasiasten auch in diesem Schuljahr hoch: Mit 42,6 Prozent (2019 waren es 43,2 Prozent, 2018 waren es 42,9 Prozent) bleibt das Gymnasium nach wie vor die meistgewählte Schulart in Baden-Württemberg.

Gemeinschaftsschulen

An eine Gemeinschaftsschule wechseln zum kommenden Schuljahr 13.184 Schülerinnen und Schüler. Betrachtet man die Vorjahre – 2019 waren es 12.513 und 2018 waren es 12.736 – ist damit eine leichte Zunahme zu verzeichnen. In Relation zu den Anmeldezahlen der anderen Schularten haben sich damit zum neuen Schuljahr 15,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler im Land bei dieser Schulart angemeldet, 2019 waren es 15 Prozent und 2018 waren es 15,1 Prozent.

„Alle Schularten haben einen berechtigen Platz in unserer Bildungslandschaft. Das zeigen die weiterhin konstanten Anmeldezahlen an den Gymnasien, Realschulen und Gemeinschaftsschulen, die sich auch zum neuen Schuljahr großer Beliebtheit erfreuen“, so Eisenmann.

Vorliegende Zahlen sind vorläufig

Die vorliegenden Zahlen zum Schuljahr 2020/21 beruhen auf einer Prognose und sind damit vorläufig. Die endgültigen Zahlen zu den Übergängen auf die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2020/21 werden mit der amtlichen Schulstatistik vorliegen

Kultusministerium: Schülerzahlprognosen an öffentlichen Werkreal-/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen in Klassenstufe 5 (PDF)

Kultusministerium: Schule

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Wissenschaft

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt

Collage aus sechs Personen vor blauem Hintergrund
Schule

3 Fragen 3 Antworten: mit Gewinnerinnen und Gewinner des Lehrkräfte

Spatenstich Geradstetten
Berufliche Bildung

21 Millionen Euro für Neubau des Bildungscampus Geradstetten

Schüler einer Grundschule melden sich im Unterricht (Bild: © dpa).
Schule

2.800 Lehrkräfte gesucht

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt

Eine Professorin steht beim Unterricht vor Studentinnen und Studenten.
Gleichstellung

Land beim Professorinnenprogramm vorn

Logo Öffentlicher Gesundheitsdienst. Die Abkürzung "ÖGD" ist in dicken Buchstaben dargestellt. Darunter steht in "Öffentlicher Gesundheitsdienst - Schützt. Hilft. Klärt auf."
Studium

Neue Vorabquote fürs Medizinstudium