Städtebau

900.000 Euro für nichtinvestive Städtebauprojekte

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Bauarbeiter läuft in Stuttgart an Wohnungsneubauten vorbei. (Foto: Marijan Murat / dpa)

Das Wirtschaftsministerium fördert dieses Jahr nichtinvestive Projekte der Kommunen, die zur Sicherung und Verbesserung des sozialen Zusammenhalts und der Integration in städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen beitragen, mit insgesamt 900.000 Euro. Ab sofort können die Städte und Gemeinden Förderanträge für nichtinvestive Städtebauförderungsvorhaben stellen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert im Jahr 2017 im Rahmen der Städtebauförderung nichtinvestive Projekte der Kommunen, die zur Sicherung und Verbesserung des sozialen Zusammenhalts und der Integration in städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen beitragen. Das vom Land dafür in diesem Jahr bereitgestellte Fördervolumen beträgt 900.000 Euro.

„Unser Programm ist eine gelungene Ergänzung der investiven Städtebauförderung. Damit tragen wir zu nachhaltigen Erfolgen städtebaulicher Sanierung in unseren Kommunen bei“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der aktuellen Ausschreibung.

Ab sofort können die Städte und Gemeinden Förderanträge für nichtinvestive Städtebauförderungsvorhaben (NIS-Maßnahmen) stellen. Die Antragstellung ist vorrangig für Maßnahmen in festgesetzten städtebaulichen Erneuerungsgebieten der „Sozialen Stadt“ und „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ sowie dem „Landessanierungsprogramm“ möglich. Dies gilt vor allem für Wohnquartiere mit negativer Entwicklungsperspektive und besonderem Entwicklungsbedarf sowie für Gebiete mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Antragsberechtigt sind die Gemeinden, die bis zum 31. Mai 2017 beim jeweiligen Regierungspräsidium Antragsunterlagen einreichen können. Die Förderregelungen sind in der Verwaltungsvorschrift über die nichtinvestive Städtebauförderung – VwV NIS festgelegt.

Wirtschaftsministerium: Programm für nichtinvestive Städtebauförderung

Antrag NIS (DOC)

Weitere Meldungen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) und Dr. Nicola Leibinger-Kammüller (rechts)
Auszeichnung

Ehrentitel Professorin an Dr. Nicola Leibinger-Kammüller verliehen

Visualisierung Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart
Vermögen und Bau

Grundstein für Neubau an der Universität Stuttgart gelegt

Bevölkerungsschutz Auszeichnung
Bevölkerungsschutz

35 ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber ausgezeichnet

Ein Landwirt an einer automatischen Melkmaschine im Stall (Bild: © dpa).
Landwirtschaft

Hauk lädt zum Landwirtschafts­dialog über Erzeugerpreise

Blick in den Tagungsraum anlässlich der Sitzung der Europaministerkonferenz in der Landesvertretung in Brüssel
Europaministerkonferenz

Außenhandel der EU stärken und Regulierungen vereinfachen

Das Logo von Invest BW
Invest BW

Mobilität stärken, Wandel prägen, Zukunft sichern

Logo Start-up BW
Start-up BW

Neue Start-ups für das Frühphasenförderprogramm ausgewählt

Eine junge Frau mit gelbem Pullover hält ein Smartphone in der Hand.
Digitalisierung

Ausweis auf dem Handy ab 2. Januar 2027

Übergabe eines symbolischen Förderschecks an die Projektverantwortlichen der Fraunhofer-Gesellschaft für das Projekt „Stuttgart Climate Tech Hub“
Wirtschaft

Startschuss für Stuttgart Climate Tech Hub

Logo Innovationspreis Bioökonomie
Bioökonomie

Innovationspreis Bioökonomie 2025 verliehen

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Künstliche Intelligenz

1,3 Millionen Euro für die Zukunft der photonischen KI

Logo Start-up BW
Start-up BW

WebMeister360 im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2025“

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Land schließt Einführung der eAkte in der Justiz ab

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 9. Dezember 2025

Ein Mitarbeiter geht durch einen Büroraum.
Innovation

Neue Landesgesellschaft soll Start-ups stärken