Arbeit

600.000 Euro für Landesprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“

Ein Beratungsgespräch. (Bild: Roland Weihrauch / dpa)

Das Landesprogramm „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ soll Langzeitarbeitslosen helfen, wieder zurück ins Berufsleben zu finden. Jetzt verstetigt die Landesregierung das erfolgreiche Modellprojekt. Insgesamt erhalten zwölf unabhängige Beratungsstellen je 50.000 Euro Zuschuss zu den Personalkosten.

Mit einem Volumen von insgesamt 600.000 Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ab dem 1. Juli 2017 ein Jahr lang landesweit zwölf Arbeitslosenzentren. Die ausgewählten Zentren erhalten einen Zuschuss von jeweils 50.000 Euro zu ihren Personalkosten, um eine kompetente und gesicherte Beratungstätigkeit zu gewährleisten.

„Mit unserem Förderprogramm ‚Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt‘ bieten wir insbesondere langzeitarbeitslosen Menschen eine Anlaufstelle für unabhängige Beratung und Betreuung wie auch einen Ort zur Pflege sozialer Kontakte. Die Arbeit der Beratungszentren hat sich als wichtiger Baustein erwiesen, der zu einer Wiederannäherung und Integration an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt sowie zur sozialen Teilhabe beitragen kann“, sagte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

Beratungsstellen nehmen Vermittlerrolle ein

Baden-Württemberg fördert und erprobt bereits seit Jahren neue wie auch bewährte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, um Langzeitarbeitslosen mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. Unter Vermittlungshemmnissen sind dabei Umstände zu verstehen, die den betroffenen Menschen trotz der guten wirtschaftlichen Konjunktur den (Wieder-)Einstieg in das Erwerbsleben erschweren können. Hierunter fallen etwa der berufliche Qualifizierungsstand, gesundheitliche Einschränkungen, mangelnde Sprachkenntnisse oder besondere familiäre Erfordernisse wie etwa bei Alleinerziehenden. Die unabhängigen Beratungsstellen nehmen hier eine wichtige moderierende Vermittlerrolle zwischen den erwerbslosen Menschen und den Sozialleistungsträgern wahr.

Nach Auswertung der Erkenntnisse eines vorangegangenen Modellprojektes hat sich die Landesregierung entschlossen, die Förderung nach einer neuen Ausschreibung fortzuführen. Im jetzt abgeschlossenen Auswahlverfahren wurde unter anderem ein besonderes Augenmerk auf ein offenes, etabliertes und informatives Angebot, einen niederschwelligen Zugang, eine gute regionale Verteilung der Zentren im Land sowie eine gute Kooperation mit den Jobcentern vor Ort bei gleichzeitiger Wahrung der Unabhängigkeit gelegt. Aufgrund Ihrer besonders überzeugenden Konzepte konnten sich die folgenden Träger von Arbeitslosenberatungszentren in der Ausschreibung durchsetzen:

  • Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Mannheim, Mannheim
  • Tübinger Arbeitslosen-Treff e. V., Tübingen
  • Arbeiterbildung e. V., Reutlingen
  • a.l.s.o. e. V., Schwäbisch Gmünd
  • Diakonisches Werk Freiburg, Freiburg
  • Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche Pforzheim, Pforzheim
  • Trägerverbund Caritasverband der Diözese Rottenburg Stuttgart e. V. (Caritas Ulm ) und Diakonieverband Ulm/Alb-Donau, Ulm
  • Arbeitslosenberatungszentrum Ludwigsburg e. V., Ludwigsburg
  • Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e. V., Singen
  • Ikarus Arbeit & Soziales e. V. (ab Januar 2018 Diakonisches Werk Karlsruhe), Karlsruhe
  • Diakonisches Werk im Schwarzwald-Baar-Kreis, Villingen-Schwenningen
  • Diakonisches Werk der evangelischen Kirchenbezirke im Neckar-Odenwald-Kreis, Mosbach
Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild: © Martin Stollberg)
  • Tag der Arbeit

Arbeitsministerin zum Tag der Arbeit

Eine Industriemechanikerin bei der Arbeit (© Bosch)
  • Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt weiter stabil

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
  • Ausbildung

Virtuelle Ausbildungsreise von Staatssekretärin Katrin Schütz

Schreiner bei der Arbeit
  • Handwerk

Eine Million Euro zusätzlich für überbetriebliche Ausbildungslehrgänge im Handwerk

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
  • Fachkräfte

Bund und Land kooperieren bei der Beratung ausländischer Fachkräfte

Ein Helfer sticht Spargel. (Foto: Patrick Seeger / dpa)
  • Landwirtschaft

Zeitraum für kurzfristige Beschäftigung wird ausgeweitet

Montage bei Kärcher (Foto: © Kärcher GmbH)
  • Arbeitsmarktzahlen

Arbeitsmarkt zeigt sich weitgehend stabil

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
  • Frau und Beruf

Mentorinnen-Programm für Migrantinnen startet

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
  • Ausbildung

Positive Bilanz zum nachträglichen Ausbildungsstart

  • Auszeichnung

Innovative Ausbildungsprojekte der Industrie 4.0 ausgezeichnet

Frau im Labor
  • Gleichstellung

Land setzt sich für Frauen in MINT-Berufen ein

Eine Monteurin arbeitet im Werk zwei des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen an einem Getriebe für Lastwagen, das ZF Traxon heißt. (Bild: © picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Arbeitsmarkt

Lockdown führt nicht zu mehr Arbeitslosigkeit

Logo der Bildungspartnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen
  • Digitalisierung

Preisverleihung des Schulwettbewerbs „Bildungspartnerschaften digital“

Forscherin begutachtet Solarwaver (© Bosch)
  • Zukunftsprogramm

„Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ wirkt

Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice.
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Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
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Ein Facharbeiter steht im Bosch Werk in Reutlingen vor einer Charge von Radarsensoren für die Automobilindustrie (Bild: © dpa).
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