Städtebau

50.000 Euro für nichtinvestives Städtebauprojekt in Oedheim

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Das Wirtschaftsministerium fördert ein nichtinvestives Städtebauprojekt in Oedheim mit 50.000 Euro. Das Projekt ergänzt die investiven Maßnahmen der städtebaulichen Erneuerung im Sanierungsgebiet „Ortskern III“

Mit 50.000 Euro unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des nichtinvestiven Städtebauförderungsprogramms 2018 den Betrieb eines Bürgerbusses in Oedheim. Das Projekt ergänzt die investiven Maßnahmen der städtebaulichen Erneuerung im Sanierungsgebiet „Ortskern III“, die das Wirtschaftsministerium fördert.

„Unsere Städte und Gemeinden sind bei den Projekten sehr kreativ. Sie fördern das Miteinander verschiedener Bevölkerungsgruppen und Generationen und stärken den sozialen Zusammenhalt in einem Quartier. Sie mobilisieren ehrenamtliches Engagement und gestalten Stadtteile lebendig“, so Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

Der Bus bringt vor allem Seniorinnen und Senioren sowie behinderte Menschen an mehreren Tagen in der Woche aus dem Ortsteil Degmarn in die Ortsmitte von Oedheim. Dort können sie dann einkaufen oder Arztbesuche erledigen. „Das Projekt integriert nicht nur ältere und behinderte Einwohnerinnen und Einwohner. Es belebt die Ortsmitte, stärkt den Handel und die Nahversorgung“, so die Ministerin.

Weitere Informationen

Das Wirtschaftsministerium fördert in diesem Jahr im Rahmen des nichtinvestiven Städtebauförderungsprogramms 16 Einzelprojekte. 16 Kommunen erhalten insgesamt rund 900.000 Euro. Gefördert werden nichtinvestive Projekte, die insbesondere dazu beitragen, Kinder und Jugendliche in der Freizeit zu betreuen, Migrantinnen und Migranten zu integrieren und das Stadtteilimage zu verbessern. Auch die Inklusion von Menschen mit Behinderungen, die Teilhabe von älteren Menschen am Leben im Quartier oder eine bedarfsgerechte Nahversorgung werden unterstützt.

Die Fördermittel erhalten die Städte und Gemeinden. Sie können unter anderem für ein Quartiersmanagement oder einen Verfügungsfonds verwendet werden, bei dem die Bewohnerinnen und Bewohner selbst über den Einsatz entscheiden. Die Kommunen müssen in der Regel rund 40 Prozent selbst zu den Kosten beitragen. Für ein Sanierungsgebiet können innerhalb von fünf Jahren maximal 100.000 Euro bewilligt werden.

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