Ländlicher Raum

3,2 Millionen Euro für 37 Projekte im Ländlichen Raum

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Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.

Das Land unterstützt Unternehmen im Ländlichen Raum mit einer Sonderausschreibung und fördert 37 umsetzungsreife Projekte über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum mit 3,2 Millionen Euro.

„Die Corona-Pandemie stellt uns alle seit über einem halben Jahr vor große Herausforderungen. Die durch unsere Förderungen ausgelöste Investitionen werden in und nach der Krise zur schnellen wirtschaftlichen Erholung des Landes beitragen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. Im Rahmen der letzten beiden monatlichen Entscheidungen konnten bereits 30 wichtige Projekte eingeplant werden. Zum Abschluss der monatlichen Programmentscheidungen konnten nun weitere 37 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von 3,2 Millionen Euro in das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) aufgenommen werden. Das damit angestoßene Investitionsvolumen liegt bei rund 20 Millionen Euro.

Lokale Wirtschaft und Grundversorgung stärken

Die 37 geförderten Projekte in 33 Gemeinden stärken die lokale Wirtschaft und speziell die Grundversorgung in den Gemeinden nachhaltig. Zu den geförderten Projekten zählen unter anderem Modernisierungs- und Ausbaumaßen für gastronomische Betriebe, die Schaffung von Praxen für Ärzte sowie Physio- und Ergotherapie. Die zeitgemäße Entwicklung und damit die Sicherung mehrerer Bäckereien-, Metzgereien und Hofläden wird durch die finanzielle Unterstützung der Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen ermöglicht. „Die positiven Impulse all dieser Maßnahmen wünschen wir uns und so nehmen wir diese, über alle Regierungsbezirke verteilten Projekte, gerne ins ELR auf“, sagte Minister Hauk.

„Mit dem an die aktuelle Situation angepassten Förderweg trägt das ELR dazu bei, auch in dieser, von Unsicherheit geprägten Zeit effiziente Strukturhilfe zu leisten“, sagte der Minister. Der Ländliche Raum in Baden-Württemberg solle seine in der Fläche beeindruckende Stärke und damit verbunden auch die gleichwertigen Lebensbedingungen im Land beibehalten.

Antragstellung bis Ende September

Die nächste Bewerbungsrunde im ELR befindet sich derzeit schon in der Endphase: Noch bis Ende des Monats können sich die Gemeinden um Aufnahme in das Jahresprogramm 2021 bewerben „Soweit abzusehen, ist die Zahl und Qualität der Anträge vielversprechend. So bin ich mir sicher, dass wir im Februar eine umfangreiche und ausgewogene Auswahl strukturell wichtiger Maßnahmen ins ELR aufnehmen können“, so der Minister abschließend.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Ländlicher Raum

 

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