Antisemitismus

Strobl besucht die jüdische Gemeinde in Ulm

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge in Ulm bekundete der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl sein Bestürzen über die Tat und bekräftigte bei der Mahnwache seine Solidarität mit Jüdinnen und Juden im Land.

„Jede Hassrede, jeder Angriff auf eine jüdische Einrichtung, jede Beleidigung eines Menschen aufgrund seines Glaubens ist gleichsam ein Angriff auf unsere freiheitliche Demokratie“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl in Ulm. Bei allem Schrecken zeigte sich der Minister von den großen Solidaritätsbekundungen, die rasch nach der Tat folgten, beeindruckt: „Genau solche Zeichen der Verbundenheit brauchen wir.“ Der Mahnwache angeschlossen war ein jüdischer Gottesdienst, den Minister Strobl gemeinsam mit Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch besuchte.

Bereits am Mittwoch verabschiedete der Landtag von Baden-Württemberg eine Resolution gegen Antisemitismus (PDF), bei deren Debatte der Innenminister versprach, dass die Polizei antisemitische Straftaten mit aller Konsequenz und Akribie verfolge und er formulierte den Anspruch, dass Jüdinnen und Juden in Baden-Württemberg sicher leben und sich sicher fühlen können. „Wir dürfen niemals abstumpfen, niemals verzagen, niemals wegschauen“, mit diesen Worten appelliert Strobl an die Zivilgesellschaft und ruft zur Verbundenheit im gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus auf.

Pressemitteilung vom 5. Juni 2021: Brandanschlag auf Synagoge in Ulm verurteilt

Weitere Meldungen

Ein Mann setzt sich eine Spritze mit Heroin in den Arm.
Gesundheit

Zahl der Drogentoten leicht zurückgegangen

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
Innere Sicherheit

Politisch motivierte Kriminalität gestiegen

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Neuer Studienjahrgang startet an der Hochschule für Polizei

Fünf Exemplare der Publikation „Kabinettsausschuss für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung – Abschlussbericht“
Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung im Land weiter gestärkt

von links nach rechts: Herr Knödler von der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall, Justizministerin Marion Gentges und Herr Mack von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Justizvollzugsbeamte im Land

Landtag, Plenarsaal von oben
Landtagswahl

Endgültiges Ergebnis der Landtagswahl 2026

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Verstärkung für die Polizei nach erfolgreichem Studienabschluss

Verleihung des Bevölkerungsschutz Ehrenzeichen
Auszeichnung

Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen verliehen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht Prof. Dr. Hubert Klausmann (rechts) die Staufermedaille in Gold.
Auszeichnung

Staufermedaille in Gold an Prof. Dr. Hubert Klausmann

Volker Stier, Polizeivizepräsident PP Stuttgart
Polizei

Neuer Polizeivizepräsident beim Polizeipräsidium Stuttgart

von links nach rechts: Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Landrat Dr. Achim Brötel, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Präsident des Städtetages Baden-Württemberg
Digitalisierung

Schnellere Digitalisierung der Verwaltung

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Frau und Beruf

Zehn Jahre Mentorinnen-Programm für Migrantinnen

Ostplatz in Heidenheim
Städtebauförderung

Ausschreibung für Landes-SIQ startet