Wirtschaft

Gleichwertigkeit von Allgemeinbildung und beruflicher Bildung

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)

Auf Initiative Baden-Württembergs haben die Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister der Länder beschlossen, sich für die Gleichwertigkeit von Allgemeinbildung und beruflicher Bildung stark zu machen.

Einen entsprechenden Beschluss haben sie am gestrigen Mittwoch auf der Wirtschaftsministerkonferenz in Hamburg gefasst. Konkret sprechen sich die Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister für die Ausweitung des deutschen Qualifikationsrahmens für Bildungsabschlüsse aus.

„Das bedeutet: Das Abitur steht künftig auf gleicher Stufe wie der Abschluss einer dreijährigen beruflichen Ausbildung. Das ist ein wichtiger Schritt auch für die baden-württembergischen Unternehmen – damit stärken wir die betriebliche Berufsausbildung und gestalten sie attraktiver“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.

Seit Mai 2013 gilt der Gemeinsame Beschluss zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR). Mit dem DQR und dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) wurde ein Instrument geschaffen, um Bildungsabschlüsse in Europa transparent und vergleichbar zu machen. Bislang wurden aber nur die Abschlüsse der beruflichen Bildung und die Hochschulabschlüsse auf einer achtstufigen Skala zugeordnet. Bei der Zuordnung der allgemein bildenden Abschlüsse gab es insbesondere zwischen den Kultusministern und Wirtschaftsministern lange keine Einigung in diesem Punkt. Nun hat die Kultusministerkonferenz vor, eine neue Vereinbarung zum DQR vorzulegen, die sich mit den Vorstellungen der Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister der Länder deckt.

„Wir wollen mit diesem Beschluss die Mobilität von Auszubildenden und Beschäftigten in Europa fördern“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Weitere Meldungen

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Logo von Start up BW
Start-up BW

Auswahl für Start-up BW Pre-Seed steht

Verleihung Gigabitkommune@BW
Breitbandausbau

33 weitere Gigabitkommunen

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Wort-Bild-Marke der Innovationsallianz Baden-Württemberg
Innovation

Land stärkt Innovationsallianz mit über 40 Millionen Euro

Quantum for all
Quantenforschung

Weitere 4,5 Millionen Euro für Graduiertenschule

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk kritisiert deutsche Spritpreise

Wanderer gehen bei Reichelsheim durch den herbstlichen Odenwald (Hessen).
Forst

KI unterstützt Waldmanagement im Klimawandel

Hände eines Kioskmitarbeiters legen Geld in eine Kasse.
Steuern

Viele Mängel bei Kassenkontrollen in Barber-, Tattoo- und Nagelstudios

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Neuer Studienjahrgang startet an der Hochschule für Polizei

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion