Kunst und Kultur

„Perspektive Pop“ – zwei Millionen Euro für Live-Musikszene

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Der Saxophonist Joshua Redman (l.) und sein Kontrabassist Reuben Rogers (r.) spielen im Stuttgarter Jazz-Club Bix. (Foto: © dpa)

Mit dem mit zwei Millionen Euro dotierten Förderprogramm „Perspektive Pop“ unterstützt das Land die Weiterentwicklung der Live-Musikszene und stärkt Akteure und Spielorte. Die Kulturpolitik der Zukunft wird sich stärker auch der populären Kultur öffnen.

„Über Popmusik oder populäre Musik machen viele Menschen wie auch Künstlerinnen und Künstler ihre ersten kulturellen Erfahrungen. Die Kulturpolitik der Zukunft wird sich daher stärker auch der populären Kultur öffnen. Darauf haben sich die Regierungsparteien in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski anlässlich der About Pop-Konferenz in Stuttgart. Die Staatssekretärin diskutierte auf einem Panel mit Vertreterinnen und Vertretern von Kultur und Stadt über den Wert von Musik und die Frage, wie nachhaltige Popförderung gelingen kann. In dieser Legislaturperiode wird das Kunstministerium den ersten partizipativen „Dialog Populäre Kultur“ starten.

„Die Popkultur ist ein Bereich, in dem Baden-Württemberg stark vertreten ist und der hier eine lange Tradition hat. Unser neues Programm ‚Perspektive Pop‘ spiegelt genau diese Relevanz wieder. Wir wollen mit dem mit zwei Millionen Euro dotierten Förderprogramm dazu beitragen, dass sich die Live-Musikszene durch neue künstlerische Impulse weiterentwickeln kann, wir stärken Akteure und Spielorte. Und wir unterstützen dabei, neue Locations für Konzerte zu erschließen – damit Kultur auch in neuer, vielleicht ungewohnter Umgebung erfahrbar wird“, so Kunststaatssekretärin Olschowski.

Programm richtet sich an alle Genres populärer Musik

„Perspektive Pop“ richtet sich an alle Genres der populären Musik, an genreübergreifende Projekte, Singer und Songwriter, künstlerische Discjockeys (DJs), die Off- und Subkultur-Szene, Newcomer sowie an etablierte Musikerinnen und Musiker. Neben der Bespielung außergewöhnlicher Spielorte, wie leerstehender Fabrikhallen, Lofts oder Geschäften, wird auch die Öffnung von Kultureinrichtungen – von Theatern, Museen oder Kinos – für Live-Musik gefördert.

Die eingegangenen Anträge werden durch eine unabhängige Jury begutachtet, die Bekanntgabe der Förderentscheidung ist für Dezember 2021 geplant.

Impulsprogramm „Kultur nach Corona“

„Perspektive Pop“ ist Bestandteil des Impulsprogramms „Kultur nach Corona“, das aus insgesamt sechs Bausteinen besteht und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit insgesamt 18,5 Millionen Euro aufgelegt wurde.

Die About Pop-Konferenz findet 2021 zum dritten Mal statt. Sie versteht sich als Plattform für neue Ideen und verschiedene Akteure der Pop-Kultur und Pop-Musik. Zu Gast sind Referentinnen und Referenten aus Deutschland und Europa. Veranstalter ist das Pop-Büro Region Stuttgart.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Förderprogramm: Kultur nach Corona

About Pop: About Pop-Konferenz

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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