Ehrenamt

Lucha startet Ehrenamts-Tour

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Auftakt der Ehrenamtstour 2019 in Tiefenbronn

Rund 20 Gemeinden besuchen Sozialminister Manne Lucha und Staatssekretärin Bärbl Mielich in den kommenden Monaten im Rahmen ihrer Ehrenamts-Tour. Beim Auftakt in Tiefenbronn würdigte Lucha Projekte und Initiativen im ganzen Land und dankte allen Ehrenamtlichen, deren Einsatz für eine vielfältige und offene Gesellschaft unerlässlich sei.

Für ältere Menschen einkaufen oder Kindern vorlesen, Demenzkranken zuhören oder Sterbende im Hospiz begleiten, Menschen aus anderen Ländern Deutsch beibringen oder im Sommer die neugeborenen Jungstörche zählen – knapp die Hälfte aller Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger engagiert sich ehrenamtlich. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist so vielfältig wie die Menschen im Südwesten. Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha möchte dieses Engagement würdigen und startet daher gemeinsam mit Staatssekretärin Bärbl Mielich zu einer großen Ehrenamts-Tour durchs ganze Land. Ziel der Tour ist es, den vielen ehrenamtlich tätigen Menschen Danke zu sagen, ihre Arbeit wertzuschätzen und neue Impulse für die politischen Vorhaben im Bereich Bürgerschaftliches Engagement zu erhalten. Auftakt der Tour war in Tiefenbronn (Enzkreis). 

Projekt „LernInsel“ fördert Integrationsprozess von Kindern

„Bürgerschaftliches Engagement ist für eine vielfältige und offene Gesellschaft unerlässlich. Sie alle führen uns unermüdlich und immer wieder vor Augen, dass Verantwortung zu übernehmen nicht die Aufgabe der Anderen ist – das ist Aufgabe von uns allen“, sage Minister Lucha anlässlich des Bürgerfestes „Wir in Tiefenbronn“. Lucha dankte den Verantwortlichen der Gemeinde und den zahlreichen Akteuren für ihr vielfältiges und vorbildliches bürgerschaftliches Engagement. „Sie alle hier haben verstanden, was eine Gesellschaft braucht, damit ein guter Zusammenhalt und ein gutes Miteinander entstehen können. Engagement stiftet Zusammenhalt und Solidarität und fördert das Verständnis für unsere Demokratie“, so Lucha weiter. In Tiefenbronn engagieren sich die Menschen auf vielfältige Weise. Die Gemeinde hatte aus dem Förderprogramm „Gemeinsam in Vielfalt III“ 30.000 Euro für das Projekt „LernInsel“ erhalten. Hier engagieren sich ehrenamtliche Lesepaten, Mentoren für Hausaufgabenbetreuung und Unterrichtsvertiefungen, Familienpaten, Freizeitpaten et cetera für alle Kinder mit entsprechendem Bedarf und unterstützen insbesondere den längerfristigen Integrationsprozess von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund sowie geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

Engagementstrategie Baden-Württemberg

Der Besuch in Tiefenbronn bildete den Auftakt der Ehrenamts-Tour, bei der Lucha und Mielich in den nächsten Monaten rund 20 Gemeinden in Baden-Württemberg besuchen werden. Dabei wollen sie viele weitere innovative Projekte und Initiativen in den Städten und Gemeinden des Landes kennenlernen, die durch bürgerschaftliches Engagement entstanden sind und ehrenamtlich umgesetzt werden. „Es ist mir wichtig, bei meinen Besuchen den Menschen vor Ort stellvertretend für alle Engagierten im Land dafür zu danken, dass sie sich mit so viel Fantasie, Kraft und Leidenschaft für andere Menschen einsetzen“, betonte der Minister.

Die Engagementstrategie Baden-Württemberg schaffe wichtige Grundlagen, um das großartige ehrenamtliche Engagement im Land noch weiter auszubauen und zu stärken. Das habe sich besonders eindrücklich bei der Flüchtlingshilfe gezeigt, so Lucha. Das Förderprogramm „Gemeinsam in Vielfalt III“ sei dabei ein wichtiger Baustein. Es ist Teil des Landesprogramms „Integration durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ mit einem Gesamtvolumen von 1,6 Millionen Euro.
 
„Ich freue mich sehr, dass unser Förderaufruf auf so große Resonanz gestoßen ist und wir in diesem Jahr viele neue Projekte und bürgerschaftliche Initiativen unterstützen können. Diese Initiativen sind Kitt für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so der Minister abschließend.

Weitere Meldungen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Promotionsfahrzeug Mehr Leben im Eigenheim
Wohnraumoffensive

Online-Dialog zu „Mehr Leben im Eigenheim“ am 25. Juni

Organspendeausweis
Organspende

Zahl der Organspenden im Land steigt leicht

Eine asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Stechmückensaison hat begonnen

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Blick auf die Burg Hohenzollern.
Heimatforschung

Landespreis für Heimat­forschung 2027 ausgeschrieben

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
Nichtraucherschutz

Neue Regeln für Raucherinnen und Raucher vom 1. Juni an

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Moderate Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Logo von Start up BW
Start-up BW

OSORA medical im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Lukas Wörner, Dr. Fabian Haller, Paul Schwarz, stellvertretende Leiterin des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Cornelia Iffland
Justiz

Examensfeier 2026 zum Zweiten juristischen Staatsexamen