Arbeit

Hoffmeister-Kraut dankt Betriebs- und Personalräten im Land

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (vorne, 4.v.r.) und Vertreterinnen und Vertreter der Betriebs- und Personalräte im Land (Foto: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg)

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat rund 250 Vertreterinnen und Vertretern der Betriebs- und Personalräte im Land für ihr Engagement gedankt. Es brauche Menschen, die Veränderungen frühzeitig und mit Sachverstand wahrnehmen, die mitreden und die tatkräftig mitgestalten, so Hoffmeister-Kraut.

Als Anerkennung für ihr Engagement in den Unternehmen und Verwaltungen hat Wirtschafts- und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut rund 250 Vertreterinnen und Vertreter der Betriebs- und Personalräte im Land zu einem Empfang ins Neue Schloss in Stuttgart eingeladen.

„Die Betriebs- und Personalräte leisten für ihre Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und in der Verwaltung tagtäglich wichtige Arbeit im Rahmen der betrieblichen Mitbestimmung und tragen entscheidend zu einem Gelingen der Sozialpartnerschaft in Baden-Württemberg bei. Dafür möchte ich mich im Namen der Landesregierung bedanken“, sagte die Ministerin.

Wirtschaftlicher Erfolg und Wohlstand im Südwesten seien nicht zuletzt auch auf das gute Miteinander und den Betriebsfrieden in den Unternehmen zurückzuführen: „Es braucht Menschen, die Veränderungen frühzeitig und mit Sachverstand wahrnehmen, die mitreden und die tatkräftig mitgestalten.“

Betriebsräte steigern die Produktivität eines Unternehmens

Dies sei vor allem mit Blick auf die aktuell dynamischen Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt entscheidend. Hoffmeister-Kraut: „Es muss uns gelingen, die Arbeit der Zukunft so zu gestalten, dass am Ende immer ein Interessensausgleich stattfinden kann.“ Hier seien Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen gefragt. Die Ministerin warb in diesem Zusammenhang auch für eine Stärkung der Tarifbindung, denn ein partnerschaftlicher Interessensausgleich der unmittelbar Betroffenen sei staatlichen Regelungen vorzuziehen. Hoffmeister-Kraut ermunterte die Gäste gleichzeitig zu einem intensiven Dialog auch mit der Politik, da Betriebsräte nicht nur die Stimme der Belegschaften im Betrieb, sondern auch gegenüber der Politik seien.

Der ebenfalls anwesende DGB-Landesvorsitzende Martin Kunzmann dankte den Vertreterinnen der Betriebs- und Personalräte für ihr tagtägliches Engagement: „Demokratie am Arbeitsplatz kann nur mit aktiven Betriebs- und Personalräten gelebt werden. Dies geht nur mit hohem Einsatz, Kompetenz und Streitbarkeit. Es ist wissenschaftlich belegt: Betriebsräte steigern die Produktivität eines Unternehmens. Es ist daher nicht akzeptabel und auch durch nichts zu rechtfertigen, dass Arbeitgeber immer wieder versuchen, Betriebsratsgründungen im Keim zu ersticken. Von Politikerinnen und Politikern erwarte ich, dass sie sich aktiv für die Stärkung der Mitbestimmung einsetzt. Die Digitalisierung und der Strukturwandel können nur erfolgreich bewältigt werden, wenn alle Beteiligten auf Augenhöhe eingebunden sind. Dazu gehören selbstverständlich die Betriebs- und Personalräte.“

Die Wirtschafts- und Arbeitsministerin appellierte an ihre Gäste, sich auch weiterhin aktiv in ihren Gremien einzusetzen und für das Engagement in Betriebs- und Personalräten zu werben, „damit sich auch künftig genug Menschen finden, die bereit sind, sich als Teil einer Verantwortungsgemeinschaft für andere und für ihre Betriebe stark zu machen.“

Weitere Meldungen

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Forschung

Baden-Württemberg tritt Allianz zur Fusionsforschung bei

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Zum Jahreswechsel keine Entspannung am Arbeitsmarkt

Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)
Start-up BW

Innovationsgutschein „Mittelstand trifft Start-ups“ startet

Geldscheine mit dem Wert von 100 und 50 Euro und Münzen liegen auf einem Tisch.
Wirtschaft

Austausch mit Vertretern der Kreditwirtschaft und der L-Bank

Ein Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts, führt bei der Eröffnung des neuen "Future Work Lab" des Fraunhofer Instituts in Stuttgart einen Roboterarm. (Foto: dpa)
Wirtschaftsnahe Forschung

38,1 Millionen Euro für die Fraunhofer-Gesellschaft

Rauch steigt aus einem Schornstein in einen wolkenlosen sonnigen Himmel auf. (Foto: © dpa)
Klimaschutz

Engmaschig überwachter Testbetrieb mit Solvay vereinbart

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Mit Künstlicher Intelligenz gegen Fachkräftemangel

Touristen sitzen im Aussenbereich von Restaurants.
Bundesrat

Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie im Bundesrat

Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt.
Medizinwirtschaft

Meilenstein zur Verbesserung der Patientenversorgung

Ein Mitarbeiter der Porsche AG montiert im Porsche-Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen einen Porsche 718 Cayman. (Foto: dpa)
Automobilwirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Automobilpaket der EU-Kommission