Justiz

Gentges gratuliert Absolventen zum Zweiten Juristischen Staatsexamen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Dr. Neil Kranzhöfer, Brigitte Voigt, Lonja Dünschede, Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner
Von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Dr. Neil Kranzhöfer, Brigitte Voigt, Lonja Dünschede, Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner

Justizministerin Marion Gentges hat den Absolventinnen und Absolventen zum Zweiten Juristischen Staatsexamen gratuliert. Mit ihrem Ausbildungsabschluss haben sie einen Meilenstein auf ihrem beruflichen Weg erreicht.

Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges hat am 23. November 2022 zusammen mit der Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner im Hegel-Saal der Stuttgarter Liederhalle den frisch examinierten Rechtsassessorinnen und Rechtsassessoren persönlich zum bestandenen Examen gratuliert: „In den vergangenen Monaten haben Sie, liebe Absolventinnen und Absolventen, sicherlich alle Höhen und alle Tiefen einer Achterbahnfahrt durchlebt. Mit Ihrem Ausbildungsabschluss haben Sie heute einen Meilenstein auf Ihrem beruflichen Weg erreicht – hierzu möchte ich Ihnen gratulieren“.

Insgesamt 510 Juristinnen und Juristen, die in den vergangenen Tagen zur mündlichen Prüfung des Zweiten Juristischen Staatsexamens in Baden-Württemberg angetreten sind, haben die Prüfung erfolgreich bestanden und können nun als Volljuristinnen und -juristen in das Berufsleben starten. „Mit all den Stationen Ihrer Ausbildungszeit haben Sie einen bunten Strauß an fachlicher Expertise erworben. Bei der Juristerei geht es neben dem, was rechtlich möglich ist, immer auch um Herzensbildung. Denn als Juristinnen und Juristen entscheiden Sie nicht nur über Rechtsfragen, Sie entscheiden über Menschen. Dafür brauchen wir Sie, liebe Absolventinnen und Absolventen, als Juristinnen und Juristen mit Herz und Verstand“, so Ministerin Marion Gentges weiter.

Die drei besten Absolventinnen und Absolventen zeichnete Gentges mit einer Ehrenurkunde und einem Präsent aus. Das beste Examensergebnis erzielte Dr. Neil Kranzhöfer (13,54 Punkte; Referendariat am Landgericht Freiburg). Mit ebenfalls hervorragenden Ergebnissen schlossen die Zweitbeste Brigitte Voigt (13,52 Punkte; Referendariat am Landgericht Hechingen) und die Drittbeste Lonja Dünschede (13,51 Punkte; Referendariat am Landgericht Karlsruhe) ab.

510 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen

510 Kandidatinnen und Kandidaten haben das Zweite Juristische Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen. Die Nichtbestehensquote lag mit rund 7,76 Prozent wiederum deutlich unter dem Bundesdurchschnitt der letzten Jahre, der sich regelmäßig zwischen 14 und 16 Prozent bewegt.

Die hervorragenden Notenstufen „sehr gut/gut“ erreichten 14 Kandidatinnen und Kandidaten (2,52 Prozent). Die Note „vollbefriedigend“ erzielten 122 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was einem Anteil von 21,98 Prozent entspricht. 226 Absolventinnen und Absolventen (etwa 40,72 Prozent) schlossen mit der Note „befriedigend“ ab, ein „ausreichend“ erzielten 148 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (26,67 Prozent).

Weitere Meldungen

Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur eines Laptops.
Justiz

Strafverfolgungsstatistik 2025 veröffentlicht

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

von links nach rechts: Gerald Knaus, Staatssekretär Siegfried Lorek, Birgit Sippel, Dr. Thomas Gutschker
Migration

Lorek fordert stärkere Positionierung der EU in der Migrationspolitik

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Schematische Darstellung von CCS-Prozessen zur on-shore-Speicherung (links) und off-shore-Speicherung (rechts).
Klimaschutz

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Carsten Höfler
Polizei

Leitung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg

Staatssekretär des Ministeriums der Justiz und für Migration und Opferbeauftragter der Landesregierung Siegfried Lorek
Opferschutz

Modellprojekt „Prozessbegleitung Gewaltschutzverfahren“

Minister Moritz Oppelt unterzeichnet den Staatsvertrag
Justiz

Mehr Überwachung von Gewalttätern durch elektronische Fußfesseln

von links nach rechts: Thomas Uhl von der Justizvollzugsanstalt Ravensburg, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Kevin Brennecke von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Vollzugsanwärter

Minister Bundesrat
Bundesrat

Bundespolizeigesetz wird modernisiert