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Förderung für fünf neue Modellregionen zur „Neugestaltung Übergang Schule-Beruf“

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Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert ab Beginn des Schuljahrs 2018/2019 fünf neue Modellregionen im Rahmen der Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf mit rund 763.000 Euro. Mit den neu hinzugekommenen Landkreisen Biberach, Calw, Emmendingen, Karlsruhe und Tübingen setzen nun 20 Modellregionen das Reformkonzept um.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert ab Beginn des Schuljahrs 2018/2019 fünf neue Modellregionen im Rahmen der Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf mit rund 763.000 Euro. „Unser Ziel ist es, dass mehr Jugendliche rasch in eine Berufsausbildung einmünden. Mit den neu hinzugekommenen Landkreisen Biberach, Calw, Emmendingen, Karlsruhe und Tübingen setzen nun 20 Modellregionen das Reformkonzept zum Übergang Schule-Beruf um“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

Die fünf Landkreise richten jeweils ein regionales Übergangsmanagement (RÜM) ein, welches für die regionale Steuerung des Reformkonzepts Übergang Schule-Beruf sowie für die Abstimmung der Akteure vor Ort zuständig und bei den Stadt- bzw. Landkreisverwaltungen angesiedelt ist. Außerdem wird an insgesamt sieben Schulstandorten der Bildungsgang Ausbildungsvorbereitung dual (AVdual) für Jugendliche mit Förderbedarf eingeführt, der sich durch einen hohen Anteil an Praxisphasen im Betrieb auszeichnet. Gefördert wird die Begleitung der Jugendlichen durch AVdual-Begleiterinnen und -Begleiter. Diese helfen dabei, Betriebspraktika zu akquirieren, unterstützen bei deren Vorbereitung und Durchführung sowie bei der Vermittlung in Ausbildung. Das Wirtschaftsministerium fördert diese Maßnahmen in den fünf Landkreisen im Schuljahr 2018/2019 und 2019/2020.

„Gerade in Zeiten unbesetzter Ausbildungsplätze bieten die Praxisphasen im Bildungsgang AVdual den Betrieben die Möglichkeit, Bewerberinnen und Bewerber kennenzulernen, die für eine Ausbildung in Frage kommen“, so die Ministerin. „Viele Jugendliche können im Anschluss an die Praxisphasen einen Ausbildungsvertrag mit einem Praktikumsbetrieb abschließen, dies ist der entscheidende Vorteil des neuen Bildungsgangs.“

Modellversuch „Neugestaltung Übergang Schule-Beruf“

Die Partner des Ausbildungsbündnisses – Land, Wirtschaft, Gewerkschaften, Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und kommunale Spitzenverbände – haben ein Gesamtkonzept entwickelt. Es wird ab dem Schuljahr 2018/2019 in 20 Modellregionen umgesetzt und beinhaltet insbesondere die Einrichtung eines regionalen Übergangsmanagements (RÜM), den Bildungsgang Ausbildungsvorbereitung dual (AVdual) mit AVdual-Begleiterinnen und -Begleitern sowie eine systematische Berufsorientierung an allgemein bildendenden Schulen.

Übersicht der Förderung in den Landkreisen (PDF)

Übergang Schule Beruf BW

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