Sicherheit

Fahndungs- und Sicherheitstag gegen Straftaten im öffentlichen Raum

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)

Mit einem Fahndungs- und Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum will die Polizei in Baden-Württemberg und vier weiteren Ländern Präsenz zeigen und so das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken.

Am 15. und 16. Oktober findet in Baden-Württemberg und weiteren Bundesländern ein Fahndungs- und Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum statt. Beteiligt sind neben der baden-württembergischen Polizei auch zahlreiche Einsatzkräfte aus den Bundesländern Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Kontrollaktionen gegen Straftaten im öffentlichen Raum

„Wir lassen den Worten Taten folgen: Den ganzen Tag über sind Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus fünf Bundesländern ganz zielgerichtet im Einsatz, um mit Kontrollaktionen in aller Konsequenz gegen Straftaten im öffentlichen Raum vorzugehen. Wir zeigen deutliche Präsenz und stärken so das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl im Zusammenhang mit dem bevorstehenden 24-stündigen Fahndungs- und Sicherheitstag.

Im vergangenen Juni hatte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zusammen mit seinem bayerischen Amtskollegen Joachim Herrmann, Hessens Innenminister Peter Beuth, dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz sowie dem saarländischen Innenminister Klaus Bouillon am Rande der Innenministerkonferenz in Kiel die neue Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum unterzeichnet. Als wesentlicher Bestandteil der länderübergreifenden Zusammenarbeit wird nun ein gemeinsamer Fahndungs- und Sicherheitstag durchgeführt.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit benachbarten Ländern

„Die länderübergreifende Zusammenarbeit funktioniert ausgesprochen erfolgreich. Das zeigt die sehr gute Bilanz der seit 2016 mit Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz bestehenden Kooperation zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität. Die Zahl der Einbrüche ist mittlerweile auf einem Zehnjahrestief angelangt. Diesen Erfolg haben wir vor allem auch dem gelebten Föderalismus und der Zusammenarbeit der Länder zu verdanken. Wenn es für Kriminelle keine Schranken gibt, muss auch die Arbeit der Polizei über Landesgrenzen hinweg schlagkräftig sein. Genau das praktizieren wir hervorragend. Insgesamt übrigens ist die Kriminalitätsbelastung auch 2018 zurückgegangen und so niedrig wie seit 1990 nicht mehr“, so Minister Thomas Strobl.

Mit Blick auf die aktuellen Fahndungs- und Kontrollaktionen betont Strobl den ganzheitlichen Gedanken des Einsatzkonzepts: „Die konsequente Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten sowie eine gezielte Erhöhung des Fahndungsdrucks auf Straftäter sind ein besonders wichtiges Anliegen. Mindestens genauso wichtig ist auch, dass unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten darüber hinaus ganz wertvolle Präventionsarbeit leisten – durch ihre sichtbare Präsenz und Ansprechbarkeit in der Öffentlichkeit, an den vielen Informationsständen und bei zahlreichen Vorträgen. Den Bürgerinnen und Bürgern wird so sprichwörtlich vor Augen geführt, dass die Sicherheit im öffentlichen Raum für den Staat allerhöchste Priorität hat.“

Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum

Die neue Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum weitet die länderübergreifende Zusammenarbeit auf ein neues Handlungsfeld aus. Dabei stellt die Durchführung regelmäßiger gemeinsamer Fahndungs- und Sicherheitstage einen wichtigen Baustein eines Maßnahmenbündels dar, welches lageangepasst für eine bestmögliche Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen Raum erarbeitet wurde. Die Kooperationspartner streben zudem einen verbesserten Informationsaustausch an, um insbesondere überregional agierende Mehrfach- und Intensivtäter verstärkt in den Fokus zu nehmen. Des Weiteren zählen die Zusammenarbeit im Bereich der Kriminaltechnik, ein „Best-Practice-Ansatz“ hinsichtlich Präventionskampagnen, der vertiefte Austausch über Möglichkeiten und Chancen der angewandten Sicherheitsforschung sowie eine abgestimmte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu den vereinbarten Maßnahmen.

Ein Unterstützer der NPD nimmt an einer NPD-Kundgebung teil (Quelle: dpa).
  • Forschung

Neue Dokumentationsstelle für Rechtsextremismus eingerichtet

Zwei Polizisten gehen durch einen Park in Stuttgart. (Foto: dpa)
  • Polizei

Baden-Württemberg wird noch sicherer

An Fahnemasten hängen die Fahne der EU, die französische Fahne und die baden-württembergische Fahne.
  • Europa

Neue Impulse für die Zusammenarbeit mit Frankreich

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
  • Polizei

Strobl zu Ermittlungen des Polizeipräsidiums Stuttgart

Sabine Kubinski von PräventSozial (l.), Justizminister Guido Wolf (M.) und „Al Capone“ (Bild: Verena Müller)
  • Justiz

Therapiebegleithund in der Psychosozialen Prozessbegleitung

Übergabe Dokumentenprüfgeräte durch Innenminister Thomas Strobl
  • Polizei

Hochmoderne Dokumentenprüfgeräte für die Polizei

Zwei Personen unterhalten sich vor einem Laptop auf dem Start-up-Gipfel.
  • Coronavirus

Weiteres Hilfsprogramm für Start-ups und Mittelstand

Ein Mann hält in Stuttgart den Zapfhahn einer Wasserstofftankstelle an den Stutzen eines Wasserstoffautos. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
  • Technologie

Dialogprozess zur Wasserstoff-Roadmap gestartet

Ausbilderin mit Lehrling
  • Coronavirus

Land stockt Corona-Überbrückungshilfe des Bundes auf

Säue schauen durch die Absperrung eines Stalles auf einem Bauernhof. (Bild: © dpa)
  • Tierschutz

Tierschutz auf die lange Bank geschoben

Rettungswagen stehen vor der Notaufnahme der Universitätsklinik Freiburg. (Bild: picture alliance/Patrick Seeger/dpa)
  • Coronavirus

Mehr Hilfe für Universitätskliniken gefordert

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
  • Schule

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest

Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl spricht im Bundesrat in Berlin.
  • Migration

Bundesrat stimmt Vorschlag zur Beschäftigungsduldung zu

Mitarbeiter einer Behindertenwerkstatt fertigen Aufsteller für Plakate. (Foto: © dpa)
  • Bundesrat

Änderung der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung

Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration (Bild: © dpa).
  • Bundesrat

Adoptionshilfegesetz im Bundesrat vorläufig gescheitert

Paragrafen-Symbole an Türgriffen (Foto: © dpa)
  • Justiz

Dorrit Selbmann zur Richterin am Bundes­gerichtshof gewählt

Ein Polizist geht an einem Warndreieck mit der Aufschrift „Unfall“ vorbei. (Foto: © dpa)
  • Justiz

„Gaffer-Fotos“ von Unfalltoten künftig strafbar

  • Europa

Große Aufgaben gemeinsam angehen

Eine Schaufensterpuppe mit einem Kleid spiegelt sich im Boden. Der Bundestag hat beschlossen, dass das heimliche Fotografieren unter den Rock oder in den Ausschnitt künftig eine Straftat ist. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
  • Justiz

Bundestag verabschiedet Verbot von „Upskirting“

Ein Lehrer schreibt vor Asylbewerbern deutsche Vokabeln an eine Schultafel. (Foto: Jens Büttner/dpa)
  • Integration

Land fördert innovative Modellprojekte zur Sprachförderung

Bedienfeld eines Solarstromspeichers (Bild: Uli Deck / dpa)
  • Verbraucherschutz

Bundesrat beschließt Nutzungsausbau intelligenter Messsysteme

Blick durch Glastür auf die Sitzung des Bundesrates (Foto: Kay Nietfeld/dpa)
  • Kinderschutz

Land bringt Initiativen gegen Kindesmissbrauch im Bundesrat ein

Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl und Oberbürgermeister Fritz Kuhn unterzeichnen die Vereinbarung zur Sicherheitspartnerschaft.
  • Polizei

Sicherheitspartnerschaft für Stuttgart vereinbart

Ein Integrationsmanager erarbeitet mit zwei jugendlichen Flüchtlingen aus Eritrea ein Bewerbungsschreiben.
  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Land fördert Vernetzung von Kommunen und Migrantenorganisationen

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im öffentlichen Personennahverkehr: Zwei Straßenbahnwagen zwischen dem französischen Straßburg und dem baden-württembergischen Kehl am Rhein (Bild: dpa).
  • Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Finanzierungsvereinbarung für Verbindung zwischen Freiburg und Colmar