Gesundheit

Erfolgreicher Start für Landesförderprogramm für Landärzte

Das von Sozialministerin Katrin Altpeter im Sommer auf den Weg gebrachte Förderprogramm für Landärzte ist erfolgreich gestartet. Zum Jahresende lagen dem Ministerium Anträge und Anfragen aus über 20 Landkreisen vor, zehn Förderanträge mit einer Gesamtfördersumme von rund 200.000 Euro wurden bereits bewilligt. „Die Nachfrage nach unserem Programm zeigt, dass wir mit unserer Unterstützung genau den richtigen Weg eingeschlagen haben, um mehr Hausärzte in den ländlichen Raum zu holen “, sagte Ministerin Altpeter am Freitag (21. Dezember) in Stuttgart. Bereits gefördert wurden Niederlassungen in klassischen Einzelpraxen, aber auch neue Versorgungsformen wie etwa der Zusammenschluss von Zweigpraxen mehrerer Ärzte. Ministerin Altpeter kündigte an, dass im kommenden Jahr voraussichtlich weitere Fördergebiete in das Programm aufgenommen werden können.

Ziel des Förderprogramms „Landärzte“ ist die Sicherstellung der ambulanten hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum auch in Zukunft. Das Programm ist mit knapp zwei Mio. Euro ausgestattet und richtet sich insbesondere an Fachärzte für Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendärzte sowie hausärztlich tätige Internisten. Bis zu 30.000 Euro Landesförderung erhält ein Hausarzt, wenn er sich in Baden-Württemberg in einer ländlichen Gemeinde ohne Arzt niederlässt. Die Höhe der Förderung richtet sich danach, ob der Landarzt bzw. die Landärztin einen vollen oder nur einen partiellen Versorgungsauftrag übernehmen möchte. Die genaue Summe ist zudem davon abhängig, wie ausgeprägt der Arztmangel in dem jeweiligen Fördergebiet ist, ob es also bereits heute akut zu Versorgungsengpässen kommt oder ein Arztmangel erst in absehbarer Zeit zu erwarten ist. Es muss auch sichergestellt sein, dass in der Region Neuzulassungen von Hausärzten überhaupt zulässig sind.

Ministerin Altpeter kündigte an, dass im kommenden Jahr voraussichtlich zusätzliche Fördergebiete in das Programm aufgenommen werden. Durch eine Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses in dieser Woche könne die medizinische Versorgung vor Ort nun differenzierter und unabhängig von starren Stadt- und Landkreisgrenzen betrachtet werden. Dementsprechend würden auch die Fördergebiete des Landärzteprogramms neu berechnet.

Grundsätzlich ist die ambulante ärztliche Versorgung in Baden-Württemberg nach Aussage der Ministerin nach wie vor gut. In den meisten Regionen herrsche rein rechnerisch Überversorgung. Lediglich in Einzelfällen komme es im ländlichen Raum lokal begrenzt zu Versorgungsengpässen. Mit dem Förderprogramm für Landärzte steuere das Sozialministerium gezielt und frühzeitig gegen.

Altpeter betonte, dass die Förderung durch das Land nur ein Baustein sein könne, um mehr Ärzte für eine Tätigkeit im ländlichen Raum zu gewinnen. Auch alle anderen Beteiligten im Land und vor Ort müssten im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles tun, um die Rahmenbedingungen für die Niederlassung junger Ärzte in ländlichen Gebieten zu verbessern.

Die Antragsunterlagen, den Projektleitfaden und eine Übersicht der Fördergebiete können seit dem 9. Juli 2012 auf der Homepage des Sozialministeriums abgerufen werden. Frühester Förderzeitpunkt war  August 2012. Das Programm läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2016.

Ein erstes Landarztprogramm der Vorgängerregierung ist 2011 ausgelaufen. Das jetzige Förderprogramm wurde völlig neu ausgerichtet, um mehr Ärzte zu erreichen.

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