Ehrenamt

Ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber ausgezeichnet

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Auszeichnung Ehrenamtliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz

Das Land hat 30 weitere Unternehmen als „Ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“ ausgezeichnet. Die Verleihung geht jährlich an Unternehmen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit vielen Jahren bei der Ausübung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz unterstützen.

„Baden-Württemberg ist nicht nur bekannt für seine schöne Landschaft, seine wirtschaftliche Stärke und seine Innovationskraft, sondern auch für die außergewöhnliche Bereitschaft seiner Bürgerinnen und Bürger, sich ehrenamtlich zu engagieren und das Ehrenamt zu unterstützen. Das Ehrenamt ist in Baden-Württemberg tief verankert!“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl am 26. Oktober 2023 in der Neckarhalle in Villingen-Schwenningen.

Anlass war die Verleihung der Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“ an 30 Unternehmen. Diese Auszeichnung wird vom Land Baden-Württemberg jährlich an Unternehmen verliehen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Ausübung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz unterstützen. So können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Beispiel bei Notfällen unverzüglich in den Einsatz gehen.

Verantwortung übernehmen im Bevölkerungsschutz

„Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die dazu beitragen, dass das Ehrenamt in Baden-Württemberg weiter stark bleibt. Sie stellen sich nicht nur hinter ihre engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern übernehmen dadurch auch Verantwortung im Bevölkerungsschutz“, so Innenminister Thomas Strobl.

„Wann immer es ernst wird, kann sich die Gesellschaft auf vorwiegend ehrenamtliche Helfer im Bevölkerungsschutz verlassen“, erklärte Stefan Wöhr, der geschäftsführende Gesellschafter der WÖHR-Gruppe, der bei der Veranstaltung stellvertretend als Arbeitgeber eines ausgezeichneten Unternehmens sprach. „An unserem Hauptstandort Höfen an der Enz, einem Ort im Nordschwarzwald mit 1.800 Einwohnern, wäre die Feuerwehr tagsüber nicht einsatzfähig, wenn sich die Industrie- und Handwerks-Betriebe nicht bereit erklären würden, Ihre Leute jederzeit hierfür abzustellen und dem Einsatzfall Priorität vor Belangen des Unternehmens einzuräumen.“

Arbeitgeber leisten wichtige Unterstützung

„Arbeitgeber tragen einen immensen Teil dazu bei, dass die im Bevölkerungsschutz ehrenamtlich Engagierten zuverlässig zu Einsätzen ausrücken können. Gerade in Zeiten des Fachkräfte- beziehungsweise Arbeitskräftemangels ist diese Unterstützung nochmals ganz besonders hervorzuheben. Der Dank und meine volle Anerkennung gilt heute somit den Arbeitgebern, die täglich dafür einstehen, dass der Bevölkerungsschutz im Schwarzwald-Baar-Kreis und darüber hinaus auch zukünftig, Leben retten und Gefahren abwenden kann!“, sagte Sven Hinterseh, Landrat des Schwarzwald-Baar-Kreises.

Jürgen Roth, Oberbürgermeister der gastgebenden Stadt Villingen-Schwenningen, sagte mit Blick auf die anwesenden Unternehmensvertreterinnen und -vertreter: „Ich erlaube mir zu sagen, dass der Bevölkerungsschutz ohne das Ehrenamt geradezu aufgeschmissen wäre. Und umso wichtiger ist es auch aus meiner Sicht, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienste und anderer Hilfsorganisationen die uneingeschränkte Rückendeckung unserer Gesellschaft haben. Einen wichtigen Anteil daran tragen dabei die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die die Einsatzkräfte im Einsatzfall freistellen.“

Die ausgezeichneten Unternehmen

Bei der Feierstunde in Villingen-Schwenningen wurden die folgenden Unternehmen ausgezeichnet:

Hilfsorganisationen und Kommunen hatten Vorschläge eingereicht, die vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen ausgewertet wurden.

Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, Mediathek: Bilder zum Herunterladen

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von links nach rechts: Sebastian Gehring, Vorstand Marketing & Medien der SG Sonnenhof Großaspach, Christian Fischer, Vizepräsident Karlsruher SC, Dominik Schwärzel, Vorstandsvorsitzender des SSV Ulm, Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle (VfB Stuttgart), Manuel Hagel, Innenminister von Baden-Württemberg, Daniel Förderer, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Heidenheim
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