Digitalisierung

Breitbandverfügbarkeit nimmt zu

Glasfaser-Kabel mit farbigen Einzelsträngen (Foto: © dpa)

Innerhalb eines halben Jahres wurden in Baden-Württemberg rund 225.000 Haushalte erstmals an eine Leitung mit einer Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde angeschlossen. Die jüngst veröffentlichten Zahlen aus dem Breitbandatlas des Bundes zeigen, dass Baden-Württemberg bei der Breitbandverfügbarkeit überdurchschnittlich zugelegt hat.

„Die Datenautobahnen sind die Lebensader für die Digitalisierung – sie sind damit heute so wichtig wie Strom und der klassische Telefonanschluss. Deshalb legen wir auch einen besonderen Fokus auf die Breitbandförderung. Innerhalb eines halben Jahres haben wir in Baden-Württemberg rund 225.000 Haushalte erstmals an eine Leitung mit einer Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde angeschlossen. Zum Vergleich: Das sind etwas mehr als alle Haushalte aus den Kreisen Tübingen und Reutlingen zusammen beziehungsweise knapp so viele Haushalte wie in den Städten Mannheim und Heidelberg. Ein gutes Signal ist, dass wir in den vergangenen Monaten überdurchschnittlich zugelegt haben – und wir werden die Geschwindigkeit weiter kräftig erhöhen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, anlässlich der jüngst veröffentlichten Zahlen aus dem Breitbandatlas des Bundes. Demnach hat Baden-Württemberg im Vergleich zur Jahresmitte 2016 um 4,5 Prozent bei der Breitbandverfügbarkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zugelegt (Mitte 2016: 72,8 Prozent, Ende 2016: 77,3 Prozent).

Der Innenminister Thomas Strobl wies auch darauf hin, dass die Leitung mit einer Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde ein Einstieg sei. Mittelstand und Industrie, Familienbetriebe und bald auch jeder Haushalt brauchen große Bandbreiten. „Wir bereiten Baden-Württemberg auf das Gigabyte-Zeitalter vor.“

Chancen der Digitalisierung nutzen

„Mit unserem Förderprogramm wollen wir das schnelle Internet in alle Teile des Landes bringen. Wir wollen den Breitbandausbau in Stadt und Land – und gerade um die ländlichen Räume kümmern wir uns im Flächen- und Technologieland Baden-Württemberg besonders intensiv. Baden-Württemberg ist ein Flächenland, in dem eine unglaubliche Wirtschaftskraft gerade auch im ländlichen Raum steckt: kleine und große Unternehmen haben dort ihre Heimat, auch Handwerksbetriebe und die Landwirtschaft werden in Zukunft digital denken müssen. Deshalb schaffen wir die richtigen Rahmenbedingungen, um die Chancen der Digitalisierung auch nutzen zu können“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Flächendeckender Breitbandausbau

Ein flächendeckender Breitbandausbau könne nur gelingen, wenn Bund, Land und Kommunen sowie die privaten Netzbetreiber zusammenarbeiten. „Deshalb unterstützen wir – neben unserem eigenen Landesprogramm – auch das Breitbandförderprogramm des Bundes durch die Aufstockung mit landeseigenen Mitteln. 2016 haben wir zum ersten Mal die Rekordfördersumme von insgesamt 113 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert. Das ist mehr als in der gesamten vorigen Legislatur zusammen. Das führen wir 2017 fort – auch in diesem Jahr werden wir einen dreistelligen Millionenbetrag in das schnelle Internet stecken“, so Minister Thomas Strobl weiter.

Die Landesregierung unterstützt die Kommunen dort, wo sich der Netzausbau für die privaten Netzbetreiber nicht lohnt. In der Bundesrepublik ist die Versorgung mit Breitband grundsätzlich Aufgabe der privaten Telekommunikationsanbieter. Diese entscheiden nach Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten, wo sie in den Breitbandausbau investieren und ein Netz zur Verfügung stellen. Dort, wo der Markt versagt und die privaten Anbieter nicht investieren, greift die öffentliche Hand mit Förderprogrammen unterstützend in den Markt ein.

An einem Tisch großen Tisch in einer Kunstwerkstatt arbeiten Künstler an Bildern.
  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Kulturelle Begegnungsorte im ländlichen Raum

Stethoskop vor farbig eingefärbtem Kartenumriss von Baden-Württemberg mit Schriftzug: The Ländarzt - Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg
  • Gesundheitsberufe

Neue Kampagne „The Ländarzt“ gestartet

Besucher auf der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein.
  • Gartenschau

Land fördert Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn

LGL: Präsident Jakob und künftiger Präsident Ziesel
  • Verwaltung

Neuer Präsident beim LGL

Eine Mitarbeiterin demonstriert im 3D-Druck-Applikationszentrum des Maschinenbauers Trumpf in Ditzingen die Bedienung einer 3D-Druck-Maschine per Tablet. (Foto: © dpa)
  • Innovation

Neue Auswahlrunde der Förderlinie „Spitze auf dem Land!“

Mitglieder des Bürgerforums zum Strategiedialog Landwirtschaft und Staatssekretär Florian Hassler (rechts) mit dem Abschlussbericht
  • Strategiedialog Landwirtschaft

Bürgerforum überreicht Abschlussbericht zur Zukunft der Landwirtschaft

Flurneuordnung Schefflenz-Oberschefflenz
  • Flurneuordnung

1,4 Millionen Euro für die Flurneuordnung Schefflenz – Oberschefflenz

Ländlicher Raum
  • Ländlicher Raum

Hauk im Kommunaldialog mit dem Main-Tauber-Kreis

Hochnebel steht in den Tälern des Schwarzwalds und über der Rheinebene.
  • Ländlicher Raum

„KreativLand Baden-Württemberg“ startet

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
  • Flurneuordnung

Modernisierung von Ländlichen Wegen in drei Kommunen gefördert

Eine Frau steigt aus dem Bürgerbus. (Bild: © Wolfram Kastl/dpa)
  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Abschluss kooperativer Mobilitätskonzepte im Ländlichen Raum

Übergabe der Breitbandförderbescheide
  • Digitalisierung

Knapp 385 Millionen Euro für Breitbandausbau

Symbolbild: Ländlicher Raum. (Bild: Elke Lehnert / Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)
  • Ländlicher Raum

„Erreichbarkeitssicherung im Ländlichen Raum“ geht erfolgreich zu Ende

Blick aufs Kohlenbachtal
  • Flurneuordnung

Ausbau eines Waldweges in Waldkirch-Kollnau

Dorfwettbewerb
  • Ländlicher Raum

Gewinner von „Unser Dorf hat Zukunft“

Eine Mitarbeiterin demonstriert im 3D-Druck-Applikationszentrum des Maschinenbauers Trumpf in Ditzingen die Bedienung einer 3D-Druck-Maschine per Tablet. (Foto: © dpa)
  • Ländlicher Raum

19. Auswahlrunde der Förderlinie „Spitze auf dem Land!“

Symbolbild: Ländlicher Raum. (Bild: Elke Lehnert / Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)
  • Ländlicher Raum

Dritte Sitzung des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum

Hohenlohe
  • Flurneuordnung

Ausbau der Feldwege und Biotopvernetzung in Adelsheim

Eine Pflegerin hält die Hand einer todkranken Patientin (Bild: © dpa)
  • Pflege

Land fördert acht weitere Pflegeprojekte

An einem Tisch großen Tisch in einer Kunstwerkstatt arbeiten Künstler an Bildern.
  • Kunst und Kultur

Förderprogramm „FreiRäume“ geht in die dritte Runde

Der Landeswettbewerb „RegioWIN 2030“ (Bild: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)
  • Innovation

Land fördert Leuchtturmprojekt „Zukunft.Raum.Schwarzwald“

Mehrere Ziegen liegen während des Regens in einem Unterschlupf in Kreuzthal. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Wolf

Wolf tötete Ziegen in der Gemeinde Forbach

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Ländlicher Raum

Förderung von 20 neuen LEADER-Aktionsgruppen

Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
  • Ländlicher Raum

Hauk im Kommunaldialog mit dem Ostalbkreis

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
  • Flurneuordnung

Flurneuordnung in Osterburken-Schlierstadt