Ländlicher Raum

1,45 Millionen Euro für die Modernisierung Ländlicher Wege

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.

Das Land fördert das Flurneuordnungsverfahrens Bräunlingen-Bruggen im Schwarzwald-Baar-Kreis mit rund 1,45 Millionen Euro.

„Nachdem die vergangenen Jahre im Zeichen der Planung standen, freue ich mich, dass ich kurz vor Weihnachten noch den Startschuss für die Umsetzung der Maßnahmen geben kann“, sagte die Staatssekretärin des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, am Montag, 7. Dezember 2020, in der Stadthalle in Bräunlingen bei der Übergabe eines Bewilligungsbescheides an die Teilnehmergemeinschaft des Flurneuordnungsverfahrens Bräunlingen-Bruggen im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Im Flurneuordnungsverfahren Bräunlingen-Bruggen werden Wegebaumaßnahmen und Maßnahmen für den Naturschutz und die Landschaftspflege mit Fördermitteln in Höhe von rund 1,45 Millionen Euro unterstützt. Mit Hilfe der nun ausgesprochenen Bewilligung kann die Teilnehmergemeinschaft die dringend notwendigen Maßnahmen, wie zum Beispiel den Ausbau von rund 8,5 Kilometern befestigter Wege in Angriff nehmen. Mit zahlreichen landespflegerischen Maßnahmen wird auf rund 3,7 Hektar Fläche auch ein wichtiger Beitrag zur Biotopvernetzung geleistet. Darüber hinaus wird durch die Bodenordnung die Lebensraumqualität von streng geschützten FFH-Mähwiesen und Grünlandbiotopen verbessert.

Gezielte Maßnahmen verbessern Agrarstruktur und Naturschutz

„Mit der Flurneuordnung haben wir in Baden-Württemberg ein Instrument, das sowohl die Agrarstruktur, als auch den Naturschutz durch gezielte Maßnahmen verbessert“, hob Staatssekretärin Gurr-Hirsch in ihrer Rede die Bedeutung der Flurneuordnung für Baden-Württemberg hervor. Landesweit stellen Bund und Land jährlich rund 15 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, um die Umsetzung von Flurneuordnungsverfahren zu unterstützen. „Dies ist ein gutes Signal der öffentlichen Stellen und bestätigt den hohen Stellenwert solcher Projekte“, so Gurr Hirsch.

Zum Abschluss dankte Staatssekretärin Gurr-Hirsch allen am Flurneuordnungsverfahren Beteiligten für ihren vorbildlichen Einsatz. Denn eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist für die erfolgreiche Durchführung des Flurneuordnungsverfahrens besonders wichtig.

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung: Detaillierte Informationen zum Flurneuordnungsverfahren Bräunlingen-Bruggen

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung: Umfassende Informationen zu den Themen Vermessung und Landentwicklung

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Flurneuordnung und Landentwicklung

Weitere Meldungen

ELR
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Flurneuordnung

Bescheidübergaben in drei Flurneuordnungsverfahren

Fluggäste laufen mit ihren Koffern durch ein Flughafenterminal.
Tierseuchen

Keine tierischen Lebensmittel im Reisegepäck

Hunde im Tierheim. (Bild: Norbert Försterling / dpa)
Tierschutz

Land fördert Tierheim Dreherhof im Ostalbkreis

Tags des Wochenmarkts
Ernährung

Kampagne stärkt Bewusstsein für Qualitätsprogramme

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Traktor auf dem Feld
Landwirtschaft

Stichtagsregelung für Ackerflächen kommt

Holzbau
Forst

Fünfter Fachkongress Holzbau

Biosphärengebiet Schwäbische Alb - Blick von Teck
Naturschutz

Erfolgsmodell Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Weinreben im Frühling
Flurneuordnung

Land stärkt Weinbau in Brackenheim-Haberschlacht

Landschaft von oben im Neckar-Odenwald-Kreis
Ländlicher Raum

Flurneuordnung Schefflenz-Oberschefflenz (Nord) fortgesetzt

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Neue Fortbildung im Weinbau

Symbolbild einer Kirche
Ländlicher Raum

Kirchliche Räume als Orte der Zukunft

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Süddeutscher Biogasgipfel in Ulm