Wolf

Wölfe Verursacher für tote Rinder in Bernau

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Eine Kuh und ein Kalb laufen über einen Feldweg
Symbolbild

Am 11. November 2023 wurden der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt zwei tote Rinder gemeldet. Die genetische Analyse hat nun Wölfe als Verursacher der Risse bestätigt.

Der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg waren am 11. November 2023 zwei tote Rinder (11 und 12 Monate alt) gemeldet worden, wir informierten darüber am 13. November 2023. Der Fundort lag in der Gemeinde Bernau im Landkreis Waldshut. Fachleute der FVA haben die Situation vor Ort dokumentiert und es wurden zur weiteren Untersuchung genetische Proben an das Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik geschickt.

Die genetische Analyse hat nun Wölfe als Verursacher der Risse bestätigt. Eine Individualisierung der Tiere war anhand der Proben bisher nicht möglich. Nachgewiesen werden konnten aber der Haplotyp HW01 sowie der Haplotyp HW02. Die Risse ereigneten sich im Revier des in der Region ansässigen Rudels und werden deshalb dem Wolfsrüden GW1129m (Haplotyp HW02) und der Fähe GW2407f und/oder dem Welpen GW3699m (beide Haplotyp HW01) zugeordnet.
Es wird versucht, über die Untersuchung weiterer Proben noch genauere Informationen zu erhalten.

Empfohlener Herdenschutz vorhanden

Die empfohlenen Maßnahmen zum Herdenschutz waren soweit zumutbar umgesetzt und wurden von den Tieren überwunden. Sollten dieselben Tiere im engen räumlichen und zeitlichen Zusammenhang zum Rissereignis am 11. November 2023 erneut den vorhandenen empfohlenen Herdenschutz überwinden und Nutztiere reißen, können die Tiere entsprechend dem Managementplan Wolf als schadstiftende Wölfe deklariert werden und es kann bei Vorliegen der übrigen im Bundesnaturschutzgesetz (§ 45 Abs. 7) normierten Voraussetzungen eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung zur Tötung erteilt werden.

Bernau liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald

Die Gemeinde Bernau liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald. Die Nutztierverbände sowie die Wildtierbeauftragten der Region sind über den Sachverhalt informiert. Eventuelle Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Der Wolf in Baden-Württemberg

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Verhaltensweisen beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt: FAQs Mensch und Wolf

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