Wissenschaft

Empfang für 377 neue Hochschullehrerinnen und -lehrer

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, bei ihrer Rede auf dem Empfang für neuberufene Professorinnen und Professoren im Neuen Schloss Stuttgart (Quelle: MWK/Jan Potente)

Beim Empfang der im Jahr 2016 neu berufenen Professorinnen und Professoren rief Wissenschaftsministerin Theresia Bauer angesichts der aktuellen Entwicklungen in den USA dazu auf, die Prinzipien der Wissenschaftlichkeit zu verteidigen.

„Es ist Zeit sehr deutlich zu werden: Wir dürfen und wir werden es nicht hinnehmen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse unterdrückt werden, wenn sie politisch unliebsam sind“, betonte die Ministerin.

„Wir brauchen eine hervorragende und mutige Wissenschaft – mehr denn je. Diese wird von Menschen wie Ihnen gemacht, die an den Ideen für unsere Zukunft arbeiten und unsere Nachwuchstalente ausbilden. Ich freue mich, dass Sie in Baden-Württemberg ihr Können einsetzen. Wir brauchen Sie, um unser Land in Wissenschaft und Forschung erfolgreich weiterzuentwickeln“, begrüßte Ministerin Theresia Bauer gestern die im Jahr 2016 neu an die Hochschulen des Landes berufenen Professorinnen und Professoren im Rahmen eines Empfangs im Stuttgarter Neuen Schloss.

Unter den Geladenen befanden sich auch Preisträger des Landeslehrpreises sowie erstmals des Preises für mutige Wissenschaft sowie Empfänger der vom Europäischen Forschungsrat (ERC) ins Land vergebenen hochdotierten und renommierten Forschungsstipendien.

Rationalität ist die Grundlage für einen zivilisierten Streit

„Rationalität und Fakten bilden das Fundament für einen zivilisierten Streit um das bessere Ziel. Das gilt auf der ganzen Welt. Deshalb hat Wissenschaft ihren festen Platz in der öffentlichen Debatte und muss ihn haben“, betonte die Ministerin.

Es sei daher entscheidend, dass Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sowie Forscherinnen und Forscher über ihre Arbeit in den Hörsälen, Instituten und Laboren hinaus Präsenz zeigten und sich mit ihren Stärken in den Diskurs einbringen.

Freiheit und Verantwortung für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind dabei die bestimmenden Kategorien“, sagte Bauer. „Baden-Württemberg bietet verlässliche gute Rahmenbedingungen, die den Einzelnen die nötigen Entfaltungsmöglichkeiten für ihre Kreativität und auch für mutige, unkonventionelle Forschungsansätze bieten.“ Dies schlage sich in Topplatzierungen im nationalen wie internationalen Wettbewerb nieder. So habe Baden-Württemberg bisher am erfolgreichsten in der Exzellenzinitiative und dem Impuls-Programm für Fachhochschulen abgeschnitten. Auch beim EU-Forschungsprogramm seien  die Universitäten aus dem Land vorne mit dabei.

Weitere Meldungen

Zitterpappel
Forst

Zitterpappel bereichert Wald und Bioökonomie

Ein Bauarbeiter schaut auf ein Gebäude, das als Testobjekt aus Recyclingbeton gebaut wird.
N!BBW

Neue Termine für Workshops „Nachhaltiges Bauen“

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Wort-Bild-Marke der Innovationsallianz Baden-Württemberg
Innovation

Land stärkt Innovationsallianz mit über 40 Millionen Euro

Quantum for all
Quantenforschung

Weitere 4,5 Millionen Euro für Graduiertenschule

Wanderer gehen bei Reichelsheim durch den herbstlichen Odenwald (Hessen).
Forst

KI unterstützt Waldmanagement im Klimawandel

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Neuer Studienjahrgang startet an der Hochschule für Polizei

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion

Ein Student im Praktischen Jahr am Universitätsklinikum Heidelberg spricht mit einem Patienten.
Gesundheitsberufe

Neuer Weg ins Medizinstudium startet

von links nach rechts: Herr Knödler von der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall, Justizministerin Marion Gentges und Herr Mack von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Justizvollzugsbeamte im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Ministerin Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern 2026. V.l.: Manuel Riedlinger, David Maihöfer, Ministerin Nicole Razavi MdL, Annika Bauer, Johannes Martin Schöckle und Salome Cynthia Schwarz.
Städtebau

Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister verabschiedet