Notruf

Tag des Europäischen Notrufs 112

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Feuerwehrfahrzeug (Foto: dpa)

Der 11. Februar ist der Tag des europäischen Notrufs 112. Unter dieser Nummer ist der Notruf in der ganzen Europäischen Union zu erreichen. Der Aktionstag soll dabei helfen, die Notrufnummer 112 noch bekannter zu machen.

„Wo auch immer Sie sich befinden – EU-weit erreichen Sie unter der einheitlichen und kostenfreien Notrufnummer 112 Hilfe in Notsituationen. Bei Bränden, Unfällen oder lebensbedrohlichen Verletzungen verständigt dann jederzeit eine Leitstelle die Feuerwehr, den Rettungsdienst oder die Polizei. Dass diese Nummer europaweit gilt, wissen leider immer noch nicht alle. Dabei ist es natürlich gerade auch im Ausland wichtig zu wissen, wie man in Notsituationen Hilfe rufen kann. Der Aktionstag am 11. Februar soll dabei helfen, die Notrufnummer 112 noch bekannter zu machen und das Wissen um die EU-weite Erreichbarkeit zu verstärken“, wies Innenminister Thomas Strobl anlässlich des Aktionstages am 11. Februar 2022 auf die besondere Bedeutung der Notrufnummer 112 hin.

Aktionstag zum Tag des Europäischen Notrufs 112

Jedes Jahr am 11.2. wird mit einem europaweiten Aktionstag auf den Tag des Europäischen Notrufs 112 aufmerksam gemacht. In der gesamten Europäischen Union erreichen Hilfesuchende von jedem Festnetz- oder Mobiltelefon aus gebührenfrei über die Nummer 112 die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Neben dem Euro-Notruf sind die nationalen Notrufnummern ebenfalls gültig, etwa in Deutschland der Polizei-Notruf 110. Ganz besonders kommt es auf die Beschäftigten in den Leitstellen an, die den Notruf entgegennehmen. „Die Beschäftigten in den Leitstellen sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes im Einsatz. Für diese unverzichtbare und lebenswichtige Arbeit danke ich ihnen von Herzen und spreche meinen allergrößten Respekt aus“, dankte Innenminister Thomas Strobl den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstellen im Land.

Barrierefreier Notruf mit nora-App

Mit der Notruf-App „nora“ können seit September 2021 auch sprach- und hörgeschädigte Menschen barrierefrei einen Notruf absetzen und mit den Disponentinnen und Disponenten in den Leitstellen kommunizieren. „Für Menschen mit einer Sprach- oder Hörbehinderung war das Absetzen eines Notrufs bisher über das Notruf-Fax bzw. die Nothilfe-SMS möglich. Mit ‚nora‘ können sie nun in Notsituationen, ganz ohne zu sprechen, einen Notruf absetzen und per Chat mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Leitstellen im gesamten Bundesgebiet kommunizieren. Ich freue mich sehr, dass diese Lücke im Notrufsystem geschlossen worden ist und sprach- oder hörgeschädigte Menschen jetzt schnell und unkompliziert Hilfe von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei anfordern können“, sagte Minister Thomas Strobl.

Blick hinter die Kulissen auf Twitter

Auch in diesem Jahr gibt es zum Tag des Europäischen Notrufs wieder ein Twittergewitter der Berufsfeuerwehren. Unter dem Hashtag #112live gibt es spannende Einblicke in den Arbeitsalltag und die Einsätze der Feuerwehren. Aus Baden-Württemberg beteiligen sich die Feuerwehren der Städte Heidelberg, Mannheim, Pforzheim, Stuttgart und Ulm.

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