Staufermedaille

Staufermedaille für Eberhard Schöck aus Baden-Baden

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut hat Eberhard Schöck für besondere Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung die Staufermedaille überreicht.

Für besondere Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut die von Ministerpräsident Winfried Kretschmann verliehene Staufermedaille des Landes an Eberhard Schöck aus Baden-Baden überreicht.

„Ihre Innovationen leisten einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg dieses Landes, der das Fundament bildet, auf dem eine stabile Gesellschaft ruhen kann. Sie sind ein schöpferischer Unternehmer im besten Sinne“, so die Ministerin. Auch mit der Eberhard-Schöck-Stiftung, die das Bauhandwerk in Mittel- und Osteuropa fördert, engagiere er sich in besonderem Maße: „Gemäß dem Motto ‚Wandel durch Ausbildung‘ trägt Ihre Stiftung seit dem Fall des Eisernen Vorhangs dazu bei, der Demokratie und Marktwirtschaft in Mittel- und Osteuropa ein solides Fundament zu gießen und leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen den Völkern.“

Auch, weil er sich nie für den bequemsten Weg entschieden habe, könne er auf eine Vielzahl von Erfolgen zurückblicken. „Eberhard Schöck zeigt vorbildlich, wie sich unternehmerischer Erfolg und soziales Engagement verbinden lassen. Dabei hatte er immer einen sicheren Blick für die Bedürfnisse der Menschen – als Unternehmer, Erfinder, Schirmherr und Staatsbürger“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Eberhard Schöck

Eberhard Schöck wurde 1935 in Nürtingen geboren. Er absolvierte eine Maurerlehre sowie ein Studium zum diplomierten Bauingenieur. 1962 gründete er den „Schöck Bautrupp“, aus dem die heutige Schöck AG hervorging. Das Unternehmen ist der europaweit führende Anbieter für technische Bauteile zur Wärme- und Schalldämpfung. 1993 zog sich Eberhard Schöck aus der aktiven Unternehmensführung zurück und war bis 2003 Aufsichtsratsvorsitzender. Für seine herausragenden unternehmerischen Leistungen wurde ihm bereits im Jahr 2009 die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen.

1992 gründete er die Eberhard-Schöck-Stiftung, die durch die Vergabe des Schöck Bau-Innovationspreises und des Kulturpreises Deutsche Sprache nicht nur in Mittel- und Osteuropa, sondern auch in Deutschland tätig ist. Der Bau-Innovationspreis zeichnet Abschlussarbeiten von Studenten aus. Der Kulturpreis Deutsche Sprache ist einer der höchstdotierten Sprachpreise im deutschsprachigen Raum und wird für Verdienste rund um die Pflege der deutschen Sprache als Kultursprache vergeben. Die Stiftung hat außerdem ein Austauschprogramm zwischen russischen Hoch- und Berufsschulen und den Hochschulen Pforzheim, Karlsruhe und Lahr ins Leben gerufen. 2012 wurde ebenfalls die Schöck-Familien-Stiftung gGmbH gegründet, die Projekte für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland, Nepal und Indien rund um das Thema der schulischen und beruflichen Ausbildung fördert. Auch privat unterstützt Eberhard Schöck karitative, soziale, künstlerische und sportliche Vereine und Einrichtungen in Baden-Baden und Umgebung.

Die Staufermedaille

Die Staufermedaille ist eine besondere persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Mit ihr werden Verdienste um das Gemeinwohl geehrt, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinaus im Rahmen eines ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind.

Eberhard-Schöck-Stiftung

Weitere Meldungen

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Wolfsmanagement

Ausnahmegenehmigung zum Wolfsabschuss wird nicht verlängert

Verkehrsminister Winfried Hermann
Online-Dialog

Online-Dialog mit Verkehrsminister Winfried Hermann

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Vorläufiges amtliches Ergebnis der Landtagswahl 2026

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Eine Mitarbeiterin der Parasitologie der Universität Hohenheim zeigt in einem Labor eine Buntzecke.
Gesundheit

Start der Zecken-Saison

Portrait Annette Pehnt
Kunst

Annette Pehnt erhält Johann-Peter-Hebel-Preis 2026

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Wahlaufruf der Landeswahlleiterin

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum