Finanzverwaltung

Vorsteher des Finanzamts Mannheim Stadt ins Amt eingeführt

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Der Wechsel ist nun offiziell: Jens Kuchta ist neuer Leiter des Finanzamts Mannheim-Stadt. Staatssekretärin Gisela Splett führte ihn heute ins Amt ein. Kuchta folgt auf Thomas Riedel, der seit Oktober vorigen Jahres das Finanzamt Heidelberg leitet.

„Jens Kuchta hat sich in seinem bisherigen Berufsleben auf unterschiedlichen Ebenen verantwortungsvollen Aufgaben gestellt und diese erfolgreich bewältigt“, sagte die Staatssekretärin. Als Beispiel nannte sie seine Tätigkeit bei der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, wo er mit der Einführung einer bundesweit einheitlichen Software bei der Steuerverwaltung im Land befasst war. Im Finanzministerium sei er während einer Abordnung in der Bauabteilung tätig gewesen, später als stellvertretender Zentralstellenleiter. „Er hat wichtige Erfahrungen gesammelt, die ihm als Leiter des Finanzamts Mannheim-Stadt zugutekommen“, stellte Splett fest.

Mit 274 Bediensteten gehört das Finanzamt zu den großen Ämtern im Land. Die Beschäftigten kümmern sich in 16 verschiedenen Sachgebieten unter anderem um die Prüfung von großen und mittleren Betrieben im gesamten Raum Mann-heim, Schwetzingen und Weinheim. Pro Jahr werden beim Finanzamt Mann-heim-Stadt nahezu 25.000 Einkommensteuerfälle und rund 18.000 Arbeitneh-merfälle bearbeitet. Zirka 11.000 Unternehmen werden zur Umsatz- und mehr als 7.000 zur Gewerbesteuer veranlagt. Die Staatssekretärin sprach von „eindrucksvollen Zahlen“: „Sie stehen für die hervorragende Arbeit, die tagtäglich beim Finanzamt Mannheim-Stadt geleistet wird.“

Über mehr als acht Jahre hinweg habe Thomas Riedel als Leiter des Finanzamts in Mannheim wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Arbeit gehabt. Dafür sagte ihm Splett Dank. Riedels Nachfolger Jens Kuchta wünschte sie alles Gute für die neue Aufgabe und stets eine glückliche Hand.

Jens Kuchta

Jens Kuchta stammt aus Karlsruhe und studierte in Potsdam und Mannheim Rechtswissenschaften. Nach Abschluss des zweiten juristischen Staatsexamens war er zunächst als Anwalt tätig, ehe er im Dezember 2004 in die Steuerverwaltung des Landes eintrat. Knapp drei Jahre war er beim Finanzamt Karlsruhe-Stadt, bis er an das Finanzministerium in Stuttgart abgeordnet wurde, wo er in der Abteilung für Vermögen und Hochbau arbeitete.

Im Jahr 2009 wechselte Kuchta zur Oberfinanzdirektion in Karlsruhe, er betreute das Projekt Akzeptanzmanagement für die Einführung einer bundesweit einheitlichen Software (namens Konsens) in den Finanzämtern. 2011 kehrte er ins damalige Ministerium für Finanzen und Wirtschaft zurück, unter anderem als stellvertretender Leiter der Zentralstelle. Im Frühjahr 2016 ging der Leitende Regierungsdirektor als ständiger Vertreter des Vorstehers zum Finanzamt Baden-Baden. Im Herbst 2016 folgte sein Wechsel zum Finanzamt Mannheim-Stadt, das er seither leitet.

Thomas Riedel

Thomas Riedel wurde in Hamburg geboren, sein Abitur machte Thomas Riedel jedoch in Heidelberg. Dort studierte er auch Rechtswissenschaften. Nachdem er beide juristischen Staatsexamen abgelegt hatte, trat er im Frühjahr 1987 beim Finanzamt Weinheim in die Steuerverwaltung des Landes ein. 

Weitere Stationen für Riedel waren die Finanzämter Karlsruhe-Stadt sowie Mannheim-Neckarstadt, ehe er für knapp sieben Jahre in Heidelberg tätig war, unter anderem als Hauptsachgebietsleiter Einkommensteuer. Bei der Oberfi-nanzdirektion kümmerte sich Riedel anschließend um Organisationsangelegenheiten. Im Februar 2008 ging der Leitende Regierungsdirektor zum Finanzamt Mannheim-Stadt, dem er bis zu seinem Wechsel nach Heidelberg im Oktober 2016 vorstand.

Weitere Meldungen

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Wissenschaft

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Eine Mitarbeiterin der Parasitologie der Universität Hohenheim zeigt in einem Labor eine Buntzecke.
Gesundheit

Start der Zecken-Saison

Portrait Annette Pehnt
Kunst

Annette Pehnt erhält Johann-Peter-Hebel-Preis 2026

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Wahlaufruf der Landeswahlleiterin

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet