Wirtschaft

„PATENTCOACH BW“ mit erfolgreicher Zwischenbilanz

Ein Facharbeiter steht im Bosch Werk in Reutlingen vor einer Charge von Radarsensoren für die Automobilindustrie (Bild: © dpa).

Das Projekt „PATENTCOACH BW“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen im Land bei der Entwicklung eigener Schutzrechtsstrategien.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat anlässlich des einjährigen Bestehens des Projekts eine erfolgreiche Zwischenbilanz zum „PATENTCOACH BW“ gezogen. „Die Entwicklung eigener Schutzrechtsstrategien ist gerade für unsere innovativen kleinen und mittleren Unternehmen von existentieller Bedeutung. Der professionelle Umgang mit eigenem und fremdem geistigen Eigentum ist jedoch eine große Herausforderung. Mit dem Patentcoach bieten wir den Unternehmen erfolgreich praxisnahe Starthilfe in dieses schwierige Themenfeld – und das mit vollem Erfolg. Im ersten Jahr konnten wir bereits rund 40 Unternehmen im Rahmen von Coachings individuell unterstützen und beraten“, sagte die Ministerin.

Enormes Potential der Unternehmen im Land

„Baden-Württemberg ist bei den Patentanmeldungen bundesweit führend. Das zeigt das enorme Potential unserer Unternehmen im Land, die in vielfältige und zukunftsweisende Innovationen investieren“, so Hoffmeister-Kraut. Die meisten Patentanmeldungen kämen dabei von den großen Unternehmen. Gerade kleinen und mittlere Unternehmen (KMU) stelle der rechtliche Schutz der eigenen Innovationen jedoch häufig vor große Herausforderungen. „Hier setzen wir mit der Initiative an und wollen KMU beim Einstieg in das Thema Schutzrechte unterstützen und für eigene Strategien sensibilisieren. Ich freue mich sehr, dass das Projekt einen so positiven Anklang findet“, so die Wirtschaftsministerin. Einen besonderen Dank sprach die Ministerin dem Patent- und Markenzentrum BW und den baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern aus. „Ohne die Initiative der Projektpartner wäre das Projekt nicht zustande gekommen und ohne ihr Engagement und ihre Fachkenntnis wäre es nicht umsetzbar.“

Das Gesicht von „PATENTCOACH BW“ ist Annegret Schmid, die selbst viele Jahre für das Schutzrechtsmanagement eines Technologieunternehmens verantwortlich war. Seit dem Start am 1. April 2019 ist sie im Land unterwegs, um in individuellen Coachings die Handlungsfelder rund um das geistige Eigentum eines Unternehmens zu identifizieren und zu diskutieren. Viele der Unternehmen befinden sich in einer Phase des Umbruchs und so werden Technologiewandel, Generationswechsel oder Wachstumsschub zum Anlass, auch die Schutzrechtsstrategie neu zu überdenken. Die Coachings bieten hierbei unterstützende Hilfe zur Selbsthilfe. Vernetzungs­angebote, die den Zugang zu bestehenden Netzwerken – etwa zum Arbeitskreis Patente im Haus der Wirtschaft – vereinfachen, leisten einen wichtigen Beitrag zum Aufbau eines dauerhaften und nachhaltigen Schutzrechtsmanagements in den Unternehmen des Landes.

Bundesweit einmaliges Projekt

Das bundesweit einmalige Projekt „PATENTCOACH BW“, mit dem das Wirtschaftsministerium mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung einer individuellen Patentstrategie unterstützt, startete am 1. April 2019. KMU mit bis zu 500 Beschäftigten und maximal 100 Millionen Euro Umsatz können bei ihrer Industrie- und Handelskammer (IHK) individuelle Coachings beantragen und wahrnehmen. Das Projekt ist im Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg angesiedelt, der ersten Anlaufstelle im Land für alle Fragen rund um den gewerblichen Rechtsschutz. Nähere Informationen zu den individuellen Coachings gibt es bei den Innovationsberatungsstellen der zuständigen IHK.

„PATENTCOACH BW“

Patent- und Markenzentrum: Die gewerblichen Schutzrechte

Industrie- und Handelskammern Baden-Württemberg: Produktentwicklung

Übergabe der Breitbandförderbescheide
  • Digitalisierung

Knapp 385 Millionen Euro für Breitbandausbau

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
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Dynamischer Innovationspark für Künstliche Intelligenz

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  • Ländlicher Raum

„Erreichbarkeitssicherung im Ländlichen Raum“ geht erfolgreich zu Ende

Bundesweiter Warntag
  • Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 8. Dezember 2022

Drei Männer begutachten ein Medikalvlies. (Bild: © obs/Freudenberg & Co. KG)
  • Förderung

Eine Million Euro für Textil- und Faserforschung

Ein Mann schaut aus dem Führerstand eines Zuges auf den Bahnsteig.
  • Ausbildung

Geflüchtete werden Lokführerinnen und Lokführer

Symbolbild: Beim Urban Gardening (städtischer Gartenbau) werden durch die gärtnerische Nutzung auf innerstädtischen Flächen z.B. Blumen, Gemüse, Kräuter und Obstbäume angebaut. (Bild: Andreas Arnold / dpa)
  • Nachhaltigkeit

Aktueller Indikatorenbericht veröffentlicht

Mehrere Kinder stehen nebeneinander in einem Kindergarten. (Bild: © Christian Charisius/dpa)
  • Armutsbekämpfung

Land fördert Projekte gegen Jugendarmut

Logo des Umweltpreises 2022
  • Umweltschutz

Land verleiht Umweltpreis für Unternehmen 2022

Deckblatt der Umfrage „Die Lage vonGovTech in Deutschland“
  • Innovation

Umfrage „Die Lage von GovTech in Deutschland“ veröffentlicht

Landesbehindertenbeauftragte Simone Fischer und Mikrofon
  • Podcast

„Einfach Inklusion“ Folge 7: Behindertenrechtskonvention

Batterieherstellung - Nahaufnahme (© Andrea Fabry)
  • Forschung

Spitzengespräch zum „Runden Tisch Batterie“

Ein Beamter sitzt an seinem papierlosen Schreibtisch und arbeitet an einer eAkte. (Foto: © dpa)
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Landgericht Hechingen testet neue Gerichtssoftware

Mehrere Personen sitzen an einem Tisch bei einer Besprechung.
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Land fördert Neubau des Bildungszentrums Nagold

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  • Familie

Analyse zeigt Bedarf an Schuldnerberatung für Familien

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Neuer Liquiditätskredit startet

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  • Städtebau

Rund 743.000 Euro für nichtinvestive Städtebauprojekte

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Bundesweiter Aktionstag gegen Hasspostings

Ein mit dem HI-Virus infizierter Mann hält eine rote Schleife als Symbol der Solidarität mit HIV-Positiven und Aids-Kranken.
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Land erhöht Förderung der Aidshilfe-Vereine

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Erstmals „Trinationale Business-Meetings“ in Mulhouse

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Weg für Landesbausparkasse Süd frei gemacht

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Rapp besucht niederländische Provinz Nordbrabant

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Gewinner von „Unser Dorf hat Zukunft“