Gesundheit

Mehr Plätze für psychisch kranke Kinder und Jugendliche

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Ein Mädchen sitzt in einer Kinder- und Jugendpsychatrie bei einem Beratungsgespräch.
Symbolbild

Während und nach der Corona-Pandemie ist es zu einem deutlichen Anstieg an psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen gekommen. Die Landesregierung hat deshalb einen Ausbau der stationären Kapazitäten beschlossen.

Nachdem es während und nach der Corona-Pandemie zu einem deutlichen Anstieg an psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen gekommen ist, hat die Landesregierung nun einen Ausbau der stationären Kapazitäten beschlossen. Mit einem Kabinettsbeschluss von vergangener Woche hat das Land die Grundlage für mehr Kapazitäten in der stationären Versorgung der Kinder- und Jugendpsychiatrie geschaffen. Das Kabinett hat dafür eine Änderung des Landeskrankenhausplans beschlossen, die besagt, dass künftig in diesem Fachbereich bereits mit einer Bettenauslastung von 70 Prozent anstatt wie bisher 90 Prozent weitere Betten ausgewiesen werden können.

„Dieser Schritt ist mir ein großes Anliegen“, sagte Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch, 18. Oktober 2023, in Stuttgart. „Die Jungen in unserer Gesellschaft haben unter der Pandemie besonders gelitten. Nun müssen wir das entstandene Leid heilen helfen.“

Den besonderen Ansprüchen gerecht werden

Hintergrund der neuen Berechnungsgrundlage ist, dass bei verschiedenen psychischen Störungen, insbesondere sozialen Phobien, oft eine Einzelzimmerbelegung erforderlich ist. Aus der Absenkung des planerischen Bettennutzungsgrades resultiert, dass auch in Kliniken, die mindestens 70 Prozent Bettennutzung vorweisen können, weitere Betten und Plätze ausgewiesen werden können. Zum einen kann hierdurch eine dauerhafte Ausweisung der bereits während der Corona-Pandemie geschaffenen Kapazitäten erfolgen. Zum anderen können dadurch im Vergleich zu früher 86 mehr Betten ausgewiesen werden. Das Sozialministerium begegnet hiermit dem gestiegenen Bedarf an kinder- und jugendpsychiatrischer Versorgung im stationären Bereich.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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