Hochschulen

Abschluss des Festjahres zum 625. Jubiläum der Uni Heidelberg

v.l.n.r.: Bundespräsident Christian Wulff, der Rektor der Universität Heidelberg Bernhard Eitel und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer nehmen am Samstag (22.10.2011) an einer Feier zum 625-jährigen Jubiläum der Universität Heidelberg in Heidelber

„Heute wie schon vor sechs Jahrhunderten ist die Universität Heidelberg ein Dreh- und Angelpunkt der internationalen Wissenschaftsgemeinde. Heute wie damals setzt sie Maßstäbe für Wissenschaft und Forschung. Heute wie damals gelingt es ihr, brillante Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hervorzubringen und zu gewinnen.“ Dies sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer anlässlich des Abschlusses des Festjahrs zum 625. Jubiläum der Ruperto Carola am 22. Oktober 2011 in Heidelberg. 

In ihrer Rede unterstrich die Ministerin die Rolle der Hochschulen als Zukunftslabore der Gesellschaft. Insbesondere beim notwendigen Aufbruch in ein Zeitalter der Nachhaltigkeit komme den Hochschulen eine Schlüsselrolle zu. „Hochschulen ermöglichen kritische Reflexion und geben Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen. Sie müssen die technischen und sozialen Innovationen schaffen, die den Wandel einleiten - von einer Gesellschaft, die Ressourcen vergeudet, hin zu einer Gesellschaft, die Ressourcen schont“, so die Ministerin. Damit gehörten die Hochschulen zu den wichtigsten Institutionen unserer Zeit, so die Ministerin. 

„Um ihrer Rolle gerecht zu werden, müssen sich die Hochschulen öffnen – nach innen wie nach außen“, betonte Bauer. Der Wandel zur Nachhaltigkeit erfordere den intensiven Dialog mit der Gesellschaft ebenso wie den Dialog zwischen den Disziplinen. Ein Bekenntnis zu solcher Offenheit enthalte der Leitspruch „semper apertus“ der Universität Heidelberg. Er sei heute aktueller denn je. 

Die Ministerin sagte zu, die Landesregierung von Baden-Württemberg werde die Hochschulen bei ihren Aufgaben unterstützen und ihre Autonomie stärken.  „Neugierde, Erfindungskraft und Ideenreichtum brauchen Freiheit, um sich entfalten zu können. Diese Freiheit wollen wir gewähren - indem wir nicht auf Kontrolle, sondern auf Vertrauen setzen“, so die Ministerin. Die Landesregierung werde ihre Hochschulpolitik nicht von oben herab umsetzen, sondern im Dialog mit Hochschulen und Studierenden entwickeln.  

„Ich will dazu beitragen, dass die Universität Heidelberg gut gerüstet bleibt, weiterhin ein Ort der Zukunft zu sein und wichtige Beiträge zur Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels zu leisten“, sagte Theresia Bauer.

Quelle:

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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