Industrie 4.0

Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg wird weiterentwickelt

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergibt einen Förderbescheid für die Entwicklung eines Industrie 4.0-Erstberatungsangebots mit eigens dafür zertifizierten Beratern an Dr. Manfred Wittenstein (rechts) und Dr. Christoph Zanker.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut wird die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg gemeinsam mit deren Mitgliedern weiterentwickeln. Ziel der Allianz ist es, die Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik zu bündeln, alle wesentlichen Akteure miteinander zu vernetzen und den industriellen Mittelstand durch innovative Transferangebote im Bereich Industrie 4.0 unterstützend zu begleiten. 

„Die Digitalisierung ist das entscheidende Zukunftsthema für unsere Industrie. Baden-Württemberg muss seine führende Rolle bei der smarten Vernetzung der industriellen Produktion weiter ausbauen. Deswegen bringt die Landesregierung in der Allianz Industrie 4.0 alle wesentlichen Akteure zum Thema intelligente und digital vernetzte Produktion zusammen. Wir wollen gemeinsam an den entscheidenden Zukunftsthemen und der Weiterentwicklung der Allianz arbeiten“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Sitzung des Lenkungskreises der Allianz 4.0.

Die Mitglieder des Lenkungskreises der Allianz haben sich am Mittwoch mit dem Vorsitzenden Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut getroffen, um ein Konzept für die Weiterentwicklung der Allianz zu erarbeiten. Wichtige Themen waren unter anderem die Ausdehnung auf weitere Industriebranchen, die Weiterentwicklung der internationalen Beziehungen und der Start eines innovativen Beratungsprojekts.

Land fördert Entwicklung eines Industrie 4.0-Erstberatungsangebots

Ziel der Landesregierung sei es, die kleinen und mittleren Unternehmen auf ihrem Weg zur Industrie 4.0 unterstützen. Deswegen unterstütze das Wirtschaftsministerium die Entwicklung eines Industrie 4.0-Erstberatungsangebots mit eigens dafür zertifizierten Beratern in Höhe von 605.875 Euro, so Hoffmeister-Kraut. Die Förderung läuft über drei Jahre bis 2019.

„Die Innovationskraft unserer kleinen und mittleren Industrieunternehmen ist ein wesentlicher Faktor für die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs. Mit dem Erstberatungsangebot und anderen Projekten der Allianz Industrie 4.0 wollen wir die KMU in ganz Baden-Württemberg erreichen und ihnen Unterstützungsangebote zur Industrie 4.0 an die Hand geben. So leisten wir einen Beitrag zur Sicherung und zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit des Industrie- und Technologiestandorts Baden-Württemberg“, sagte die Wirtschaftsministerin bei der Übergabe des Förderbescheides. Daneben sei es aber auch entscheidend, dass die Unternehmen sich mit der digitalen Vernetzung der Wertschöpfungskette und den damit verbundenen Chancen auseinander setzten und in zukunftsweisende Lösungen investierten.

Das Projekt Industrie 4.0-Erstberatungsangebot wird von der Koordinierungsstelle der Allianz Industrie 4.0 BW beim VDMA Baden-Württemberg betreut. Die zertifizierten Berater sollen durch Wissens- und Technologietransfer erfolgversprechende Industrie 4.0-Projekte in mittelständischen Industrieunternehmen anregen und so beim Einstieg in die Digitalisierung Hilfestellung geben. Die Konzeptentwicklung und Zertifizierung der Berater wird vom VDMA Baden-Württemberg koordiniert und soll zügig umgesetzt werden, damit die Unternehmen ab dem ersten Quartal 2017 auf das Beratungsangebot zurückgreifen können. Von dem neuen Erstberatungsangebot sollen vor allem kleine und mittelständische Industrieunternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten profitieren. Diese Unternehmen können sich die Kosten für eine Erstberatung mit bis zu 50 Prozent fördern lassen.

Weitere Meldungen

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Internationale Beziehungen

Start des EU-Mercosur-Abkommens

Regional Cup Bodensee-Oberschwaben
Start-up BW

Team KidsBox im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Arbeiter in einem Lager.
Tag der Arbeit

Arbeit ist Basis für Wohlstand und Zusammenhalt

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Rund zwei Millionen Euro für Innovationen in KI und Robotik

Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice.
familyNET 4.0

Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in achte Runde

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Jahresbilanz

L-Bank sieht hohen Bedarf an Unterstützung im Strukturwandel

Ein Messegast lässt sich eine so genannte ORC-Anlage erläutern.
Klimaschutz

Land fördert Energiefahrpläne für Unternehmen und Einrichtungen

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Logo von Start up BW
Start-up BW

Auswahl für Start-up BW Pre-Seed steht

Verleihung Gigabitkommune@BW
Breitbandausbau

33 weitere Gigabitkommunen

Wort-Bild-Marke der Innovationsallianz Baden-Württemberg
Innovation

Land stärkt Innovationsallianz mit über 40 Millionen Euro

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk kritisiert deutsche Spritpreise

Hände eines Kioskmitarbeiters legen Geld in eine Kasse.
Steuern

Viele Mängel bei Kassenkontrollen in Barber-, Tattoo- und Nagelstudios

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen