Auszeichnung

Staufermedaille in Gold für Renate Pilz

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (r.) und Renate Pilz (l.)

„Die von Renate Pilz geprägte Unternehmenskultur – bei der wirtschaftlicher Erfolg und menschliches Miteinander Hand in Hand gehen – kann kein Gesetz der Welt verordnen. Solche Kultur braucht Vorbilder: Menschen, die sie leben, die sie ausstrahlen und die damit beeindrucken. Vorbilder wie Renate Pilz“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Überreichung der Staufermedaille in Gold an Renate Pilz.

Nach dem tragischen Tod ihres Mannes, des Unternehmers Peter Pilz, sei Renate Pilz plötzlich alleine mit zwei kleinen Kindern gewesen. Sie habe weder studiert noch technische oder ökonomische Vorkenntnisse gehabt, geschweige denn eine klare Vorstellung von Automatisierungstechnik. „Nichtsdestotrotz entschied sie sich gegen den Rat ihrer Vertrauten, das Unternehmen Pilz nicht zu verkaufen – aus Pflichtgefühl, wie sie selbst sagt“, erklärte der Ministerpräsident. Zunächst habe sich Pilz auf den Vorsitz im Beirat des Unternehmens beschränkt und die Jahre der Kindererziehung auch als intensive Lehrjahre genutzt, bevor sie 1994 die vollständige Führung des Unternehmens übernommen habe.

„Die Vision ihres Mannes, das Unternehmen mit zu seiner Zeit 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einem international agierenden Technologieführer zu entwickeln, setzte Renate Pilz Schritt für Schritt und auf beeindruckende Weise um“, betonte Kretschmann. Inzwischen sei das Unternehmen mit Stammsitz in Ostfildern auf 1900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen, mit 31 Tochtergesellschaften auf allen Kontinenten. Im vergangenen Jahr habe Pilz zudem einen neuen Umsatzrekord aufgestellt, der Exportanteil sei auf 70 Prozent angestiegen. „Das Unternehmen von Renate Pilz gehört damit ohne Zweifel zu den Vorzeigemittelständlern in unserem Land: innovativ, auf den Weltmärkten zu Hause und doch zugleich in der Region tief verwurzelt“, hob Ministerpräsident Kretschmann hervor.

Sorgfalt, Präzision und viel Liebe zum Detail seien notwendig, um der Konkurrenz immer den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Gleichzeitig könne das richtig bedachte Detail in einer Branche wie der Sicherheitstechnik im Extremfall sogar Menschenleben retten. „Bei einem Firmenbesuch im vergangenen Jahr konnte ich mir selbst ein Bild davon machen, wie komplex zum Beispiel das Thema ‚Sicherheit in der Fabrik‘ im Zeitalter von Digitalisierung und Industrie 4.0 geworden ist“, sagte der Ministerpräsident. Da brauche es etwa intelligente Sensoren  und andere Lösungen, damit sich Mensch und Maschine nicht in die Quere kommen würden.

Sorgfalt und Achtsamkeit würden im Unternehmen Pilz jedoch nicht nur den Umgang mit Technik prägen, sondern seien bei der Pflege eines guten Betriebsklimas mindestens genauso von Bedeutung. „Renate Pilz versucht stets ein offenes Ohr für die persönlichen Probleme ihrer Mitarbeiter zu haben, da sie das ‚Familiäre‘ des Familienunternehmens auch als Global Player bewahren will“, so Kretschmann. „Pilz ist ein Unternehmen, das Werte schafft, indem es Werte lebt.“

Forschung und Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung seien bei Pilz entscheidende Komponenten. So setze sich Renate Pilz auch im politischen Diskurs für das Thema Bildung ein, zum Beispiel im Rahmen ihres Engagements beim Bund katholischer Unternehmer. „Als weltweit agierende Unternehmerin übernimmt sie aber auch konkret Verantwortung, wenn es darum geht, Bildungschancen weltweit zu verbessern“, sagte Kretschmann. Zum Beispiel habe sie nach einem Besuch in Süd-Indien gemeinsam mit einem indischen Pfarrer ein Hilfsprojekt gestartet, das benachteiligten Kindern aus niedrigen Kasten einen besseren Zugang zu Bildung eröffnet.

„Mut und Unternehmergeist, Fleiß und Pflichtbewusstsein, Begeisterung für Technik und Innovation zeichnen Renate Pilz ebenso aus wie großer Familiensinn, soziale Verantwortung und eine feste Verankerung im katholischen Glauben“, sagte Ministerpräsident Kretschmann.

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