Vermögen und Hochbau

Neuer Nutzerservice zur schnellen Abwicklung von Reparaturen in Gebäuden

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Ein Bauarbeiter füllt eine Fläche auf einer Baustelle mit Beton.

Knapp eine Milliarde Euro hat das Land im Jahr 2019 in Sanierung, Neubau und Unterhalt der rund 8.000 landeseigenen Gebäude investiert. Mit rund 957 Millionen Euro wurde erneut ein Höchstwert erreicht. Für kleinere Reparaturen wurde pilothaft eine neue, fachübergreifende Servicestelle geschaffen.

Im fünften Jahr in Folge konnten die Investitionen in Bau und Erhalt der Landesimmobilien gesteigert werden. Allein auf den Gebäudeunterhalt entfielen rund 391 Millionen Euro. Rund 35.000 und damit ein großer Anteil der Bauunterhaltsmaßnahmen waren kleinere Reparaturen mit einer Nettoauftragssumme bis zu 10.000 Euro. Hier setzt das Projekt Nutzerservice des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg an. Um die kleineren Reparaturen abzuwickeln, wurde pilothaft in vier Ämtern des Landesbetriebs eine neue, fachübergreifende Servicestelle geschaffen. Alle Schadensmeldungen, die an der zentralen Stelle eingehen, stoßen einen transparenten Abwicklungsprozess an. Die Pilotphase ist nun abgeschlossen.

Erfolgreiche Pilotphase in vier Ämtern

„Der neue Service führt dazu, dass die nutzenden Verwaltungen baulich noch schneller und besser betreut werden können. Die Schadensabwicklung wird verbessert und beschleunigt. Für die nutzenden Verwaltungen wurde im jeweiligen Pilotamt des Landesbetriebs Vermögen und Bau eine zentrale Anlaufstelle geschaffen. Die Pilotphase in vier Ämtern hat deutlich gezeigt, dass der neue Service eine größere Zufriedenheit bei den Nutzerinnen und Nutzern bewirkt“, so Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

Nachdem die Pilotphase in den vier Ämtern Konstanz, Mannheim-Heidelberg, Ravensburg und Ulm des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg abgeschlossen ist, wird der Nutzerservice nun flächendeckend in allen Ämtern des Landesbetriebs eingeführt. Im Laufe des Jahres 2021 soll der Prozess komplett umgesetzt sein. Kleinere Instandsetzungen in oder an Gebäuden können dann von Finanzämtern, Hochschulen, Justiz- oder Polizeidienststellen über eine zentrale Störungsannahmestelle beim zuständigen Amt gemeldet werden. Die nutzenden Verwaltungen können wie bisher kleinere Reparaturen bis zu einer Nettoauftragssumme von derzeit 2.500 Euro auch selbst veranlassen.

Der Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg erfüllt sämtliche Aufgaben des Immobilien-, Gebäude- und Baumanagements bei den rund 8.000 landeseigenen Gebäuden mit einer Nettogrundfläche von insgesamt 12,9 Millionen Quadratmetern. Zudem unterhält das Land etwa 1.800 Anmietungen. Die 13 regional verteilten Ämter des Landesbetriebs nehmen diese Aufgaben wahr.

Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg

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