Start-Up BW

Sechs weitere Finanzierungszusagen für junge Unternehmen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wort-Bild-Logo der Kampagne Start-up BW. (Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)

Im Rahmen des Existenzgründungsprogramms Start-up BW Pre-Seed haben sechs weitere Unternehmen eine Förderzusage von jeweils bis zu 200.000 Euro erhalten. Mit dem Programm unterstützt das Land junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase ihrer Existenz und fördert damit neue innovative Ideen.

Auch in der zweiten Auswahlrunde dieses Jahres haben Start-ups mit ihren Geschäftsideen und Entwicklungen das Entscheidungsgremium überzeugen können. Sechs Unternehmen haben eine Förderzusage für das Programm Start-up BW Pre-Seed erhalten und können jetzt formal eine Unterstützung von bis zu 200.000 Euro beantragen:

  • CU Mehrweg GbR, Mannheim – Etablierung eines Mehrwegsystems für Lebensmittelverpackungen mit Rückgabe- und Reinigungsinfrastruktur (wie bei Mehrwegflaschen)
  • diveo GmbH, Freiburg – Planung, Umsetzung und Management auf spezifische landwirtschaftliche Bedingungen abgestimmter Agrar-Photovoltaik-Anlagen (Agri-PV-Anlagen)
  • goodBot UG, Freiburg – Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Automatisierungslösungen für Labore wie beispielsweise Pipettierroboter
  • MonKI Solutions GmbH, Karlsruhe – Entwicklung, Betrieb und Support Künstliche Intelligenz(KI)-gestützter Individual-Software für die Immobiliensuche und –finanzierung 
  • Preflet GmbH, Reutlingen – Plattform für energetisches Gebäudemanagement auf Basis von KI und Beratung zur Reduzierung von Energiekosten und Kohlenstoffdioxid(CO₂)-Emissionen in großen Gebäuden 
  • SustainaBees GmbH & Co KG i.G., Ludwigsburg – globale Plattform für einkaufende Unternehmen und nachhaltige Lieferanten

Junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase fördern

„Start-up BW Pre-Seed ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und der L-Bank, mit dem junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase ihrer Existenz unterstützt werden“, erläuterte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Mit bislang 250 geförderten Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen gehört es zu den etablierten und erfolgreichsten Existenzgründungsprogrammen des Landes.“

Die Fördersumme pro Unternehmen beträgt maximal 200.000 Euro, wovon das Land 80 Prozent übernimmt, ein Co-Investor trägt die restlichen 20 Prozent der Summe. „Dieser Investor bringt zusätzliches Know-How und Kontakte für die Suche nach weiteren Investorinnen und Investoren ein“, sagte Edith Weymayr, Vorsitzende des Vorstands der L-Bank. „Damit schaffen wir eine breitere Basis für die erfolgreiche Zukunft des neuen Unternehmens.“

Gremium entscheidet über die Förderfähigkeit der Start-ups

Über die Förderfähigkeit eines Start-ups entscheidet ein zentrales Entscheidungsgremium bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der L-Bank, des Betreuungspartners und der Landesgesellschaften beziehungsweise landesnahen Beteiligungen. Grundvoraussetzung für eine Förderung ist der Baden-Württemberg-Bezug für den gesamten Förderzeitraum und die Betreuung durch einen Betreuungspartner. Rund sieben Millionen Euro stehen in diesem Jahr für Start-up BW Pre-Seed zur Verfügung.

L-Bank: Start-up BW Pre-Seed

Weitere Meldungen

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Jahresbilanz

L-Bank sieht hohen Bedarf an Unterstützung im Strukturwandel

Absperrung auf einer Straße. Im Hintergrund eine Autobrücke.
Kommunaler Straßenbau

Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur

Neubau Kollegiengebäude 1, Pädagogische Hochschule Freiburg, Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
Holzbau

Klimafreundlich Bauen mit Holz

Ein Netzwerk-Kabelstecker leuchtet in der Netzwerkzentrale einer Firma zu Kontrollzwecken rot. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Sicherheit

Strobl begrüßt Einigung zur Speicherfrist von IP-Adressen

Kernkraftwerk Philippsburg ohne Türme (Aufnahme vom 03.06.2020)
Kernkraft

Offene Rohrdurchführungen im Kernkraftwerk Philippsburg

Ein Mitarbeiter von Kawasaki führt bei der Industriemesse Hannover Messe am Messestand von Microsoft die Überwachung und Steuerung einer Maschine mit einer AR-Brille (Augmented Reality) vor.
Industrielle Innovation

Baden-Württemberg auf der Hannover Messe 2026

Logo von Start up BW
Start-up BW

Auswahl für Start-up BW Pre-Seed steht

Verleihung Gigabitkommune@BW
Breitbandausbau

33 weitere Gigabitkommunen

Breitbandübergabe
Digitalisierung

38,4 Millionen Euro für den kommunalen Breitbandausbau

Minister Hermann und die Bine von bwegt klatschen sich ab
Nahverkehr

bwegt-Wanderweg Tübingen-Rottenburg eröffnet

Projektteam, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (Dritte von links), Direktorin des Amtsgerichts Nürtingen Dr. Sabine Kienzle-Hiemer (Vierte von links), Dr. Markus Volz Vizepräsident des Landgerichts Stuttgart (5. v. l.)
Justiz

Pilotprojekt „Zivilgerichtliches Online-Verfahren“ gestartet

Finanzamtsleiter Böblingen Wankmüller
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Böblingen

Wort-Bild-Marke der Innovationsallianz Baden-Württemberg
Innovation

Land stärkt Innovationsallianz mit über 40 Millionen Euro

Drohne mit Auslegearm zum Einölen der Eier beim Anflug an einen Baum mit Kormorannestern
Fischerei

Drohnen-Testflug zum Kormoranmanagement am Bodensee

links: Behältnis, das am Ostersonntag (5. April 2026) in einem Garten gefunden wurde; rechts: Laboranalyse
Strahlenschutz

Fundstück enthielt zu keinem Zeitpunkt Polonium-210