Hochwasserschutz

Land fördert Bau von Hochwasserrückhaltebecken in Ohlsbach

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Hochwasserrückhaltebecken in Reichenbach an der Fils
Hochwasserrückhaltebecken in Reichenbach an der Fils

Das Land fördert den Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens in Ohlsbach mit rund 2,83 Millionen Euro. Dieses soll den Ort künftig vor Hochwasserereignissen schützen. Neben dem technischem Hochwasserschutz sind noch Maßnahmen zum Objektschutz und Gewässerausbau geplant.

Das Land fördert den Bau des neuen Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) der Gemeinde Ohlsbach im Ortenaukreis mit 2.830.000 Euro. Neben dem Bau des HRB sind noch weitere Maßnahmen zum Objektschutz und Gewässerausbau geplant.

„Es ist gut, dass die Gemeinde Ohlsbach die wichtige Zukunftsaufgabe Hochwasserschutz konsequent anpackt. Die Auswirkungen des Klimawandels machen sich in diesem Jahr so deutlich bemerkbar wie nie zuvor. Wir werden in Zukunft häufiger von Starkregen und in Folge von Hochwasser betroffen sein, deshalb investieren wir in die Hochwasservorsorge, um die Menschen und Güter besser zu schützen“, betonte Umweltministerin Thekla Walker am 21. November 2022 in Stuttgart. Die Gemeinde war zuletzt im Jahr 2014 von starken Hochwasser- und Starkregenereignissen betroffen.

Neues Becken fasst bis zu 33.800 Kubikmeter

Das Hochwasserrückhaltebecken Ohlsbach schützt den Ort künftig vor einem 100-jährlichen Hochwasserereignis aus dem gleichnamigen Gewässer. Es umfasst ein Rückhaltevolumen von rund 33.800 Kubikmeter und besteht aus einem 80 Meter langen Hochwasserschutzdamm mit einer maximalen Dammhöhe von 7,60 Meter. Innerhalb des vom Damm umfassten Speicherbeckens wird der Verlauf des Ohlsbachs geändert und das Gelände großflächig abgetragen. Damit soll zum einen Stauraum und zum anderen das Erdmaterial für den Damm gewonnen werden.

Das Hochwasserrückhaltebecken Ohlsbach besteht aus dem Dammbauwerk, einem offenen Auslassbauwerk mit zwei Grundablassschiebern und einem Überfalltrog zur Hochwasserentlastung. Unterhalb des Auslassbauwerks wird der Bach wieder an das circa drei Meter tiefer liegende alte Bachbett angeschlossen. Um den Wasserdruck, der aus den unterschiedlichen Wasserspiegellagen herrührt, ohne Schäden am Bachbett abbauen zu können, wird eine Störkörperrampe gebaut, die Stück für Stück das ausströmende Wasser bändigt.

Hochwasserportal Baden-Württemberg

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