NACHHALTIGKEIT

200 Unternehmen im Netzwerk der WIN-Charta

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Logo Nachhaltiges Wirtschaften (Bild: Umweltministerium Baden-Württemberg)

Nachhaltiges Wirtschaften gewinnt im Land weiter an Bedeutung. Das Netzwerk der WIN-Charta umfasst nun 200 Unternehmen, die sich mit einem transparenten Nachhaltigkeitsmanagement zu ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung bekennen.

Vor sechs Jahren unterzeichneten die ersten Unternehmerinnen und Unternehmer aus Baden-Württemberg die WIN-Charta. Vor wenigen Tagen ist das 200. Unternehmen dem Nachhaltigkeitsmanagementsystem des Landes beigetreten. In den nächsten Wochen werden sich weitere Unternehmen dem WIN-Netzwerk anschließen. „Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta geben die Unternehmen ein klares Bekenntnis zu ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung ab“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. 

„Die Wirtschaft im Land leidet sehr unter der Corona-Krise, deshalb ist schnelle und unbürokratische Hilfe für unsere Unternehmen derzeit das Gebot der Stunde“, so der Minister weiter. „Doch Nachhaltigkeit wird weiterhin ein Wettbewerbsfaktor bleiben, weil es sich ökonomisch rechnet. Durch nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften sind Unternehmen weniger rohstoffabhängig und damit auch krisenfester.“

Die WIN-Charta und das transparente Nachhaltigkeitsmanagement

Mit der WIN-Charta bietet Baden-Württemberg als einziges Bundesland ein System an, das vor allem kleinen und mittleren Unternehmen ein gut umsetzbares und transparentes Nachhaltigkeitsmanagement ermöglicht. Teil der WIN-Charta sind aber auch Weltkonzerne, die ihren Sitz hier im Land haben. Zwölf Leitsätze bilden die Grundlage der WIN-Charta. Inhaltlich decken diese die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit ab: Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die Leitsätze stehen zudem für gemeinsame Grundwerte und bieten Orientierungspunkte für die Umsetzung im regionalen und lokalen Kontext. 

Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta verpflichten sich die Unternehmen zu einem regelmäßigen schriftlichen Nachhaltigkeitsbericht. Dank dieser jährlich zu veröffentlichenden Berichte haben die WIN-Charta-Mitglieder die Möglichkeit, ihr nachhaltiges Engagement glaubwürdig nach außen zu kommunizieren. So kann ein direkter Dialog zwischen Unternehmen und Stakeholdern befördert werden. Das Engagement der WIN-Charta-Unternehmen zeigt sich auch in der aktuellen Corona-Pandemie. Mehrere Unternehmen des Netzwerks bieten ihre Unterstützung, Kompetenz und Kontakte an, um bei der Krisenbewältigung zu helfen.

Netzwerk WIN-Charta

Umweltministerium: Nachhaltigkeitstrategie

Weitere Meldungen

Illustration eines Zuges. Dieser fährt an einem Schild mit der Aufschrift "Digitaler Knoten Stuttgart" vorbei.
Digitaler Knoten Stuttgart

Digitale Ausrüstung von Schienenfahrzeugen gefördert

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schienenverkehr

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über nationales Datensystem

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Schienenverkehr

Verbesserungen für Fahrgäste dringend notwendig

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Modernisierung der Wahlverfahren in der Justiz

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Eine Frau bedient das Portal ELSTER der deutschen Steuerverwaltungen zur Abwicklung der Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet.
Steuern

Sieben Wochen Bearbeitungszeit für Steuererklärungen

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Forschung

Baden-Württemberg tritt Allianz zur Fusionsforschung bei

Freiflächen-Photovoltaik-Anlage im Solarpark Kuchen
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Boom setzt sich auch 2025 fort