Arbeitsmarkt

Herbstaufschwung am baden-württembergischen Arbeitsmarkt

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Produktion von Laserwerkzeugen im Reinraum - Werksreportage bei dem mittelständischen Maschinenbauer Trumpf GmbH und Co.Kg in Ditzingen (© Trumpf GmbH und Co.Kg)

Der Arbeitsmarkt in Baden-Württembergs ist weiter in guter Verfassung. Die Quote lag im September wie schon im Vorjahresmonat bei 3,8 Prozent. Damit ist die Situation im Südwesten deutlich besser als insgesamt im Bundesgebiet.

„Die Zeichen für einen kräftigen Herbstaufschwung im baden-württembergischen Arbeitsmarkt im September stehen gut. Wegen der rückläufigen Arbeitslosenzahlen und der nach wie vor positiven Konjunkturerwartungen mit anhaltend hoher Arbeitskräftenachfrage bin ich optimistisch, was die kommenden Monate betrifft“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten.

Rückläufige Arbeitslosenzahlen und positive Konjunkturerwartungen

Im September waren in Baden-Württemberg 226.097 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Land gegenüber dem Vorjahresmonat September 2015 mit damals 225.934 kaum verändert. Wie auch im Vorjahr liegt die Arbeitslosenquote damit bei 3,8 Prozent. Im Vergleich zum August ist die Zahl der Arbeitslosen um rund 8.400 Personen zurückgegangen.

Vor allem Jugendliche profitieren vom Rückgang der Arbeitslosigkeit

„Wenn man sich die aktuellen Zahlen anschaut, fällt auf, dass vor allem Jugendliche unter 25 Jahren vom Rückgang der Arbeitslosigkeit im September besonders profitiert haben und fast 3.000 junge Menschen in Baden-Württemberg wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten“, so die Ministerin. Allerdings sei es bedauerlich, dass trotz des hohen Stellenangebots von fast 100.000 unbesetzten Arbeitsplätzen vor allem Bewerber mit geringeren Qualifikationen weiterhin nur schwer den Weg in den Arbeitsmarkt finden. Vor allem junge Menschen mit Migrationshintergrund seien davon besonders betroffen.

Auch Jugendliche mit Förderbedarf verstärkt in Berufsausbildung bringen

„Viele Unternehmen sind auf der Suche nach Mitarbeitern. Deswegen wollen wir auch Jugendliche mit Förderbedarf oder Migrationshintergrund verstärkt in eine Berufsausbildung bringen und ihnen damit eine Zukunftsperspektive geben. Ziel ist es, diese Menschen mit Aus- und Weiterbildung sowie bedarfsgerechten Qualifizierungsmaßnahmen fit für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg zu machen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

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