Start-up BW

Land fördert Start-up-Acceleratoren mit 5,1 Millionen Euro

baden Campus GmbH & Co.KG Markus Köster Geschäftsführung
links: Grünhof GmbH Hagen Korn Geschäftsführer, rechts: Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe Dr.Michael Richter
inno Werft Technologie-und Gründerzentrum Walldorf Stiftung GmbH
Technologiepark Heidelberg GmbH
CyberForum e.V.
CyberForum e.V.
Landeshauptstadt Stuttgart

Das Land fördert im Rahmen der Kampagne „Start-up BW” sechs Start-up Accelaratoren mit insgesamt 5,1 Millionen Euro. Die „Start-up BW Acceleratoren“ sollen internationale Attraktivität entfalten und die Entwicklungsprozesse von innovativen Start-ups konzentrieren und beschleunigen.

„Das Gründerland Baden-Württemberg soll noch dynamischer werden und sich im internationalen Wettbewerb der besten Start-up-Ökosysteme behaupten können“, so der Wunsch von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, die am 14. Juli 2017 im Rahmen des Start-up-Gipfels Baden-Württemberg die neue Landeskampagne „Start-up BW“ vorstellte.

„Wir sind ein Gründerland mit Tradition, wir sind innovativ und kreativ. Mit den Start-up-Acceleratoren sind wir in unseren leistungsstarken Gründungsregionen jetzt noch besser aufgestellt. Die wichtige, meist alles entscheidende Phase eines Start-ups zwischen der innovativen Idee und dem Markeintritt professionalisieren und beschleunigen wir mit unseren Acceleratoren. Mit einem interdisziplinären Expertenangebot – von der Finanzierung über Beratung und Coaching bis zum Arbeitsplatz –, finden Start-ups bei unseren Acceleratoren ein ideales Umfeld“, sagte die Wirtschaftsministerin bei der Übergabe der Förderbescheide auf der Stuttgarter Messe.

Wichtiger Baustein der Gründungsoffensive

Die Förderung der Start-up-Acceleratoren stelle einen wichtigen Baustein der neuen Gründungsoffensive des Landes dar. Denn mangelnde Professionalität bei der Entwicklung von marktorientierten Geschäftsmodellen aus Technik- und Dienstleistungsinnovationen sowie der schwierige Zugang zu Kapital führten auch in Baden-Württemberg immer noch zu hohen Ausfallquoten in der Vorgründungsphase. „Vor diesem Hintergrund fördern wir technologie- oder branchenspezifische Zentren für Gründungsvorhaben mit hohem Potential, die Entwicklungsprozesse von innovativen Start-ups konzentrieren und beschleunigen, also accelerieren“, erklärte Hoffmeister-Kraut.

Die „Start-up BW Acceleratoren“ sollen landesweite, wenn nicht sogar nationale und internationale Attraktivität entfalten. Nach einem Förderaufruf des Ministeriums haben sich sechs innovative Vorhaben qualifiziert, die unterschiedliche Branchen- und Technologieschwerpunkte aufweisen. Im Rahmen des Start-up-Gipfels wurden die sechs geförderten Acceleratoren bekannt gegeben.

Diese sind im Einzelnen:

  • Die Technologiepark Heidelberg GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadt Mannheim und der Stiftung medizinische Innovationen (Tübingen) für den Life Science-Accelerator Baden-Württemberg mit den Schwerpunkten Biotechnologie, Pharma und Medizintechnologie – Fördersumme: 1.004.394 Euro.
  • Die innoWerft – Technologie- und Gründerzentrum Walldorf Stiftung GmbH in Zusammenarbeit mit der Mannheimer Gründerzentren GmbH und der Technologiepark Heidelberg GmbH für den Up2B-Accelerator mit den Schwerpunkten Industrie 4.0, Internet of Things, Big Data – Fördersumme: 1.058.868 Euro.
  • Die baden Campus GmbH und Co. KG Freiburg für den badenCAMPUS-Accelerator Breisach und weiteren Standorten in Südbaden mit den Schwerpunkten Mikrosystemtechnik und Nachhaltigkeitstechnologien – Fördersumme: 676.079 Euro.
  • Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit der Grünhof GmbH für den START <SMART> GREEN-Accelerator mit den Schwerpunkten Green Economy, Kreativwirtschaft und Digitale Innovation – Fördersumme: 678.776 Euro.
  • Der CyberForum e. V. Karlsruhe für seinen Accelerator „CyberLab“ mit den Schwerpunkten IT und angrenzende Hightech-Branchen – Fördersumme: 985.019 Euro.
  • Die Landeshauptstadt Stuttgart in Zusammenarbeit mit bwcon Baden-Württemberg Connected e. V. für den M.Tech Accelerator mit den Schwerpunkten Engineering und Mobilität – Fördersumme: 702.696 Euro.

Zur Finanzierung des laufenden Betriebs stellt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg in einer ersten Runde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds – ESF sowie aus Landesmitteln ein Gesamtfördervolumen von 5.105.832 Euro über eine Laufzeit von drei Jahren zur Verfügung. Die Förderung deckt 80 Prozent der Gesamtausgaben, 20 Prozent sind durch die Träger selbst aufzubringen.

Aus einem weiteren EU-Topf, dem EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), konnten zusätzlich Mittel für die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur mobilisiert werden. Aktuell werden damit drei Bau- und Umbauvorhaben in Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg mit über 800.000 Euro unterstützt. Ein weiterer Förderaufruf für bauliche Maßnahmen ist für den Herbst geplant.

Dossier: Gründerland Baden-Württemberg

Mediathek – Bilder der Förderbescheidübergaben und vom Start-up-Gipfel

Portrait Start-up-System Mannheim-Heidelberg-Walldorf (PDF)
Portrait Start-up-System Stuttgart (PDF)
Portrait Start-up-System Karlsruhe (PDF)
Portrait Start-up-System Freiburg (PDF)

Start-up BW

Logo der Regionalen Kompetenzstellen des „Netzwerks Energieeffizienz“ (KEFF)
  • Energieeffizienz

Land zeichnet energieeffiziente Unternehmen aus

  • Wettbewerb

Umweltpreis für Unternehmen – Start der Bewerbungsphase

Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut auf der Handwerksdelegationsreise im Elsass.
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Resümee von der Handwerksdelegationsreise 2021

Schreiner bei der Arbeit
  • Handwerk

Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe wird modernisiert

Eine Digitalkamera speziell für den klinischen Einsatz. (Bild: Maja Hitij/dpa)
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Land setzt sich in Brüssel erfolgreich für Medizintechnik-Branche ein

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält eine Rede bei der dritten Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg.
  • Gesundheit

Dritte Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort

Das Logo von Invest BW
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Besuch August Gschwander Transport GmbH in Teningen-Nimburg im Rahmen der Logistikreise am 13. Oktober 2021.
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  • Handwerk

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  • Ökologischer Umbau

Zehnter Kongress zu Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft

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Ein Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH überprüft mit einem Tablet die Betriebsdaten von vernetzten Maschinen für Metallspritzguss. (Foto: © dpa)
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Wirtschaftsministerium fördert Technologietransfermanagerinnen und -manager

Ein Integrationsmanager erarbeitet mit zwei jugendlichen Flüchtlingen aus Eritrea ein Bewerbungsschreiben.
  • Integration

Informationen für geduldete Ausländer über Bleibeperspektiven

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Eine Auszubildende steht am Schaltpult einer computergesteuerten Fräsenmaschine (Symbolbild, © dpa).
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