Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 8. Juli 2025

Das Kabinett hat sich mit dem Bürokratieabbau und der Zusammenarbeit mit der Schweiz befasst. Weitere Themen waren die Kinder- und Jugendhilfe und der Nichtraucherschutz.

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Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart (Archivbild)

Innovatives Gesetz zur Entlastung von Bürokratie für Kommunen auf den Weg gebracht

Mit dem Kommunalen Regelungsbefreiungsgesetz will die Landesregierung den Gemeinden, Landkreisen und Zweckverbänden die Möglichkeit geben, neue Formen der Aufgabenerledigung auszuprobieren. Es können auf Antrag Abweichungen von landesrechtlichen Regelungen zugelassen werden. Mit innovativen Lösungen sollen Verwaltungsverfahren beschleunigt, vereinfacht und kostengünstiger gestaltet werden können. Sollte die Erprobung innovativer Ideen der Städte und Gemeinden erfolgreich verlaufen, kann der Landtag Regelungen anschließend landesweit und dauerhaft anpassen. Der Gesetzentwurf geht auf die Anregung der Kommunalen Landesverbände im Rahmen der Entlastungsallianz zurück. In die Entlastungsallianz, die aus Akteuren der Wirtschaft, Verwaltung und der Landesregierung besteht, wurden über 500 Problemanzeigen eingebracht, für die das innovative Format über 350 Lösungen erarbeitet hat, darunter auch das Kommunale Regelungsbefreiungsgesetz.

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Neuauflage der Schweiz-Strategie rückt Kooperation bei Wirtschaft und Wissenschaft in den Fokus

Die Zusammenarbeit mit der Schweiz ist für Baden-Württemberg als kulturell und wirtschaftlich eng verbundenes Nachbarland von großer Bedeutung. Deshalb hat die Landesregierung bereits 2016 die Schweiz-Strategie auf den Weg gebracht. Sie bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung der Beziehungen zur Schweiz. Das Kabinett hat eine Neuauflage der Schweiz-Strategie beschlossen. Diese legt besonderen Fokus auf die Kooperation in den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch Themen der Energiewirtschaft und grenzüberschreitenden Mobilität spielen eine wichtige Rolle.

Pressemitteilung

Mehr Schutz für junge Menschen: Kabinett beschließt Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes

Die Zukunft von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg soll besser geschützt und gefördert werden. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Stärkung ihrer Rechte und die Verbesserung ihres Schutzes. Dazu wurde ein neuer Gesetzentwurf erarbeitet, der den bestehenden Rahmen für die Kinder- und Jugendhilfe im Land aktualisiert und verbessert. Konkret geht es um den Neuerlass des Kinder- und Jugendhilfegesetzes für Baden-Württemberg (LKJHG) sowie um Änderungen im Jugendbildungsgesetz. Diese Reformen zielen darauf ab, die Beteiligung von jungen Menschen an Entscheidungen, die sie betreffen, zu stärken und ihre Interessen besser zu vertreten. Nachdem der Ministerrat den Gesetzentwurf heute beschlossen hat, wird er nun in den Landtag eingebracht, um dort diskutiert und verabschiedet zu werden.

Neufassung des Nichtraucherschutzes: Kabinett bringt Modernisierung und Dialogverfahren auf den Weg

Das Land stärkt den Nichtraucherschutz. Dafür hat die Landesregierung heute einen Entwurf für die Novelle des Landesnichtraucherschutzgesetzes zur Anhörung in den Landtag gegeben. Die Novelle greift neue Entwicklungen auf: E-Zigaretten, Dampfen und Cannabisrauchen waren beispielsweise im alten Gesetz kein Thema. Zukünftig soll das vom Landesnichtraucherschutzgesetz erfasst sein. Zudem sollen insbesondere Kinder und Jugendliche besser vor den Gefahren des Passivrauchens geschützt werden, etwa auf Spielplätzen oder Schulhöfen. Um die Gestaltung des neuen Nichtraucherschutzgesetzes möglichst eng mit den Interessen der Bürgerinnen und Bürgern abzustimmen, hat die Landesregierung begleitend ein Bürgerdialogverfahren auf den Weg gebracht.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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