Verbraucherschutz

Wichtige Tipps zum Start der Bärlauch-Saison

Zum Start der Bärlauch-Saison warnt Verbraucherschutzminister Peter Hauk vor Verwechslungen mit giftigen Doppelgängern. Beim Sammeln sollte man sich nicht auf Apps oder Künstliche Intelligenz zur Pflanzenbestimmung verlassen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Frau sammelt in einem Wald Bärlauchblätter ein, die den Waldboden fast komplett bedecken. (Bild: dpa)
Symbolbild

„Die Bärlauch-Saison steht in den Startlöchern. Die Sonnenstrahlen der vergangenen Tage lassen die ersten Bärlauchpflanzen sprießen. Beim Sammeln des beliebten Wildkrauts ist jedoch Vorsicht geboten. Bärlauch ist beispielsweise dem Maiglöckchen zum verwechseln ähnlich. Wer sich unsicher ist, sollte erfahrene Kräuterexperten befragen oder auf das sichere Angebot im Handel und in regionalen Hofläden zurückgreifen. Bitte achten Sie beim Sammeln auf einen schonenden Umgang mit der Natur“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Bestimmung durch Apps und KI nicht zuverlässig

Minister Hauk warnt eindringlich davor, sich bei der Bestimmung der Pflanzen blind auf Künstliche Intelligenz oder Apps zu verlassen. „Die botanische Unterscheidung ist lebenswichtig. Giftige Doppelgänger wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose wachsen oft am selben Standort. Da kann es schnell zu Verwechslungen kommen“, sagte Minister Hauk. Bärlauchblätter wachsen an einem einzelnen Stiel aus dem Boden und riechen beim Zerreiben intensiv nach Knoblauch. Minister Hauk gibt zu bedenken, schon bei der Ernte nur haushaltsübliche Mengen für den Eigenbedarf zu pflücken, um die Natur zu schonen und möglicher Verschwendung vorzubeugen. In Naturschutzgebieten ist die Entnahme grundsätzlich untersagt.

„Frischer Bärlauch ist eine Vitaminbombe für die Frühlingsküche. Eine umsichtige Ernte beschert einen frühlingshaften Genuss“, betonte Minister Hauk. Regionale Bezugsquellen finden Verbraucher auch über die kostenfreie „Von.Daheim BW“-App.

Weitere Meldungen

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
Nichtraucherschutz

Neue Regeln für Raucherinnen und Raucher vom 1. Juni an

Bio-Musterregion Hohenlohe
Landwirtschaft

Weltbauerntag und Internationaler Tag der Milch

Logo von Start up BW
Start-up BW

OSORA medical im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Symbolbild: Bewohner des Mehrgenerationenhauses in Überlingen stehen auf Balkonen.
Jugend und Familie

Land setzt Schwerpunkte für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Gesundheitsschutz

Temperaturanstieg und hohe UV-Strahlung am Pfingstwochenende

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Neu gebaute Häuser stehen hinter einer noch unbebauten Fläche eines Neubaugebiets.
Bauen

Fristen für Förderaufrufe verlängert

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Flurneuordnung

Bescheidübergaben in drei Flurneuordnungsverfahren

Der neue Vorstand des 21. Landeselternbeirats; von links: Jörg Vettermann und Susanne Balzer (beide stellvertretende Vorsitzende), Stephanie Wieland (stellvertretende Kassenwartin), Vanessa Scholz (Vorsitzende), Friedhelm Biene (Kassenwart), Chrissy Bach (Schriftführerin) und Georg Beier (stv. Vorsitzender).
Schule

Neuer Vorstand des Landeselternbeirats gewählt

Mitarbeiterinnen des Malteser Hilfsdienstes stehen mit Lebensmitteln vor einer Haustür.
Ehrenamt

Bewerbung für Engagement-Preis gestartet

Fluggäste laufen mit ihren Koffern durch ein Flughafenterminal.
Tierseuchen

Keine tierischen Lebensmittel im Reisegepäck

Hunde im Tierheim. (Bild: Norbert Försterling / dpa)
Tierschutz

Land fördert Tierheim Dreherhof im Ostalbkreis

Tags des Wochenmarkts
Ernährung

Kampagne stärkt Bewusstsein für Qualitätsprogramme

Ministerin für den Ländlichen Raum, Marion Gentges MdL
Verwaltung

Amtsübergabe im Ministerium Ländlicher Raum

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit