Coronavirus

Freiwillige Corona-Tests für Personal an Schulen und Kitas verlängert

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Eine Reisende wird im Corona-Testzentrum am Flughafen Stuttgart getestet.

Die Testmöglichkeiten für Lehrkräfte und Beschäftigte in Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege werden bis einschließlich 1. November verlängert.

Das Kultusministerium und das Sozialministerium haben sich darauf geeinigt, dass der Zeitraum für die kostenlosen Testmöglichkeiten für das Personal an Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege bis einschließlich 1. November verlängert wird. Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, die Kindertagespflegepersonen und das weitere Personal in den Einrichtungen können die Tests auf das Coronavirus in diesem erweiterten Zeitraum wahrnehmen. Die Tests sind wie bisher auch ohne das Vorliegen von Symptomen möglich, das Land übernimmt die anfallenden Kosten. Die Personen haben dabei nach wie vor Anspruch auf zwei Testungen, zusätzliche Testungen sind nicht vorgesehen.

Aufschlüsse für weitere Teststrategie des Landes

„Mit der Erweiterung des Zeitraums räumen wir dem Personal an Kitas, Schulen und in der Kindertagespflege die Gelegenheit ein, die Tests auch noch bis zum Ende der Herbstferien zu nutzen. Damit können sie auch noch die ersten kühleren Tage abwarten, bevor sie sich testen lassen und ihre Tests gezielt wahrnehmen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Gesundheitsminister Manne Lucha ergänzt: „Um herauszufinden, wie gut das Angebot in Anspruch genommen wurde, wollen wir nach Ablauf des Zeitraums ermitteln, wie viele Personen von der Testmöglichkeit Gebrauch gemacht haben. Diese Informationen und die weitere Beobachtung des Infektionsgeschehens im Umfeld von Schulen und Kitas werden uns Aufschlüsse für die weitere Teststrategie des Landes Baden-Württemberg geben.“

Weiterhin kostenlose Tests bei Corona-Fällen

Neben der Verlängerung des Zeitfensters bleibt es auch weiterhin dabei, dass alle am Schul- und Kitaleben beteiligten Personen sich im Falle einer Coronainfektion an der Schule oder Kindertageseinrichtung kostenlos testen lassen können. „Dieses Angebot erachte ich auch weiterhin als äußerst wichtig. Es gibt Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften aber auch dem nicht-pädagogischen Personal an unseren Schulen und Kitas sehr viel Sicherheit“, erklärt Kultusministerin Eisenmann.

Ab Oktober soll zusätzlich das sogenannte Sentinel-Monitoring des Sozialministeriums in Schulen und Kindertageseinrichtungen starten. An 16 Einrichtungen im Land, in jeweils zwei Kitas und Schulen pro Regierungsbezirk, wird die tatsächliche Lage beobachtet. Jede Woche werden im Rahmen des Monitorings Testungen bei Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen sowie deren Personal durchgeführt. „Wir sind immer noch dabei, das Coronavirus zu verstehen und mehr Informationen über dessen Verbreitung zu gewinnen. Hier hilft uns das Sentinel-Verfahren und wird uns zusätzliche Informationen bringen, die wir dann nutzen können, um unsere Strategien im Umgang mit dem Coronavirus weiter zu verbessern“, so Gesundheitsminister Lucha.

Überblick über die Corona-Teststationen in Baden-Württemberg

Kultusministerium: Rahmenbedingungen der Teststrategie für Schulen und Kindertageseinrichtungen

Ambulante Corona Versorgungs- und Testeinrichtungen in Baden-Württemberg (Karte und tabellarische Übersicht)

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von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
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