Tag der Arbeit

Hoffmeister-Kraut betont Bedeutung der Sozialpartnerschaft

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai dankt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut den Sozialpartnern für ihren Einsatz und ihr Engagement.

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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

Zum internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, die Bedeutung der Sozialpartnerschaft. „Starke Sozialpartner sind zentral für unsere soziale Marktwirtschaft. Sie gelangen immer wieder zu konstruktiven Ergebnissen, mit denen sie die Arbeitswelt erfolgreich mitgestalten. Gerade in Zeiten großer Herausforderungen sollten wir uns darauf besinnen und die Zukunft gemeinsam gestalten. Ich danke den Sozialpartnern für ihren Einsatz und ihr Engagement“, so Hoffmeister-Kraut.

Der Tag der Arbeit sei ebenso Anlass, sich mit der wirtschaftlichen Situation und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt auseinander zu setzen. „Wir befinden uns in einer Zeit wachsender internationaler Konflikte, eines zunehmenden Protektionismus und enormer technologischer Veränderungen. Dadurch stehen wir in Baden-Württemberg, Deutschland und Europa stark unter Druck“, sagte Hoffmeister-Kraut. „Der Strukturwandel und die aktuelle Wirtschaftslage haben erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit ist nun drei Jahre in Folge gestiegen und wir müssen angesichts der andauernden wirtschaftlichen Schwäche leider auch für das laufende Jahr mit einer Fortsetzung dieses Trends rechnen“, führte sie fort.

Zukunftsperspektiven verbessern

Da auch junge Menschen zunehmend unter den schwierigen Bedingungen am Arbeitsmarkt litten, sei es umso wichtiger, die Aus- und Weiterbildung zu stärken und Zukunftsperspektiven zu eröffnen. „Unser Ziel bleibt, den Menschen bessere Chancen und langfristige Sicherheit zu bieten – gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Mit all unseren arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten helfen wir Beschäftigten, Arbeitssuchenden und Betrieben, um Baden-Württemberg zukunftsfähig zu machen“, hob die Ministerin hervor.

An die neue Bundesregierung richtete Hoffmeister-Kraut die Erwartung: „Die neue Bundesregierung muss eine Regierung für die Wirtschaft und die Beschäftigten sein. Sie muss das Vertrauen in den Standort wiederherstellen und für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen – ideologiefrei und pragmatisch.“

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