Hochschulen

71,6 Millionen Euro für zukunftsweisende Lehrprojekte

Große Anerkennung für die Hochschullandschaft im Land: Im Rahmen der bundesweiten Ausschreibung „Lehrarchitektur“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre erhalten 15 Projekte an 14 Hochschulen Fördermittel in Höhe von 71,6 Millionen Euro.

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Eine Gruppe von Studierenden nutzt VR-Simulatoren während des Unterrichts.
Symbolbild

„Die Hochschulen in Baden-Württemberg haben mit ihren innovativen Lehrkonzepten überzeugt. Das ist ein großartiger Erfolg und zeigt, welch kreatives Potenzial in unseren Hochschulen steckt“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. Die Förderung sei ein klares Signal. „Wir setzen auf starke Lehre und mutige Reformen. Gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen ist es entscheidend, dass wir Studium und Lehre kontinuierlich weiterentwickeln“, fügte Ministerin Olschowski hinzu.

Förderprogramm „Lehrarchitektur“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre

Die Ausschreibung „Lehrarchitektur“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre hat das Ziel, neuartige Lehrstrukturen an Hochschulen zu unterstützen und damit Studium und Lehre strategisch und strukturell zu stärken. Im Fokus stehen die Erprobung und institutionelle Verankerung innovativer Ansätze, die durch Reflexion bestehender Formate, neue Strategien und Reformen eine nachhaltige Wirkung erzielen. Insgesamt wurden deutschlandweit 228 Anträge von 131 Hochschulen eingereicht, von denen 80, darunter zwölf Verbundanträge, gefördert werden. Die Laufzeit der ausgewählten Projekte beträgt bis zu sechs Jahre. Die Entscheidung erfolgte auf Basis eines wissenschaftsgestützten und kriteriengeleiteten Begutachtungsverfahrens.

Geförderte Hochschulen und Projekte in Baden-Württemberg

Gefördert werden Projekte an den Universitäten in Freiburg, Ulm, Stuttgart, Konstanz und Heidelberg, an Hochschulen für Angewandte Wissenschaft in Heilbronn, Ulm, Stuttgart (HfT) und Ravensburg-Weingarten sowie an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Auch die Staatlichen Akademien der Bildenden Künste in Stuttgart und Karlsruhe, die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg sind unter den erfolgreichen Antragstellern.

Übersicht der geförderten Projekte

  • Center for Curricular Co-Creation (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau)
  • DualHoch3: Innovative Ansätze im Dualen Studium (Verbundantrag der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit anderen dualen Hochschulen in Deutschland)
  • Studium uMINTerpretiert (Hochschule für Technik Stuttgart)
  • LernCampusNextGen - Lernen neu denken (Hochschule Heilbronn)
  • Future Science University (Hochschule Ravensburg-Weingarten)
  • Pädagogisches Reflektieren in Bildungsräumen (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg)
  • heiSPARK: Shaping Learning for Transformation (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
  • Digitale Souveränität für Kunsthochschulen (Verbundantrag der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)
  • Adaptive Lernumgebung mittels AR-Framework (Technische Hochschule Ulm)
  • Dynamische Curricula – Adaptive Studienarchitektur (Universität Konstanz)
  • CampusConnect – Sharing Innovative Education (Verbundantrag der Universität Stuttgart mit anderen deutschen Hochschulen)
  • Vernetztes Lehren und Lernen für die Zukunft (Universität Stuttgart)
  • Ulm Global Teaching Lab (Universität Ulm)

Stiftung Innovation in der Hochschullehre

Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre wurde auf Grundlage einer Bund-Länder-Vereinbarung gegründet. Sie verfolgt das Ziel, die Innovationsfähigkeit in Studium und Lehre dauerhaft zu fördern. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Austausch, Vernetzung und der Transfer innovativer Ideen zwischen den Hochschulen. Die Stiftung vergibt Fördermittel in verschiedenen Wettbewerbsverfahren und stärkt damit gezielt die Qualität der Lehre an staatlichen Hochschulen in Deutschland.

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