Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 21. Januar 2025

Das Kabinett hat ein Medienpaket zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und des Jugendmedienschutzes beschlossen. Weiteres Thema war das betriebliche und behördliche Mobilitätsmanagement.

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Die Kabinettsmitglieder sitzen am Kabinettstisch der Villa Reitzenstein.

Kabinett beschließt Medienpaket zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und des Jugendmedienschutzes

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll moderner, schlanker und digitaler aufgestellt und seine angemessene Finanzierung für die Zukunft gesichert werden. Kinder und Jugendliche sollen stärker vor den wachsenden Gefahren problematischer Inhalte in digitalen Medien geschützt werden. Das sind die zentralen Ziele des Medienpakets, welches das Kabinett am Dienstag, 21. Januar 2025, in drei Staatsvertragsentwürfen beschlossen hat.

  • Der Entwurf des Reform-Staatsvertrages enthält ein Maßnahmenbündel zur Stärkung des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei gleichzeitiger Reduzierung des Umfangs an Hörfunkprogrammen und Spartenkanälen. Daneben werden unter anderem die Vorgaben zur Presseähnlichkeit der Angebote der Anstalten nachgeschärft.
  • Des Weiteren stimmte das Kabinett dem Entwurf des Sechsten Medienänderungsstaatsvertrages zu. Er sieht unter anderem Änderungen im technischen Jugendmedienschutz vor und setzt im Bereich der Betriebssysteme von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets an.
  • Außerdem wurde der Entwurf zur Änderung des Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrages zugestimmt. Durch einen Systemwechsel hin zu einem Widerspruchsmodell soll Klarheit, Stabilität und Planungssicherheit beim Verfahren zur Anpassung des Rundfunkbeitrags geschaffen und das Verfahren insgesamt resilienter werden.

Pressemitteilung

Aktivitäten und Vorhaben im betrieblichen und behördlichen Mobilitätsmanagement vorgestellt

Minister Winfried Hermann hat in der Kabinettssitzung über Aktivitäten und Maßnahmen des Verkehrsministeriums im Bereich des betrieblichen und behördlichen Mobilitätsmanagements berichtet. Mobilitätsmanagement verfolgt das Ziel, alle von einem Betrieb oder einer Behörde ausgehenden Verkehrsströme umweltfreundlicher und effizienter abzuwickeln. Mit verschiedenen Maßnahmen unterstützt das Land seine Beschäftigten und Dienststellen sowie Arbeitgeber dabei, den Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel zu fördern. In der Landesverwaltung gehören dazu beispielsweise das JobTicket BW und das Radleasingangebot JobBike BW sowie die Förderung zur Elektrifizierung der Landesfahrzeugflotte. Arbeitgeber, die ihr Mobilitätsmanagement aktiv voranbringen wollen, können zum Beispiel über das Programm B²MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement“ Förderungen für konkrete Projekte erhalten.
 

Übersicht: Kabinettsberichte

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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