Innovation

Land fördert RegioClusterAgentur BW bis 2029

Mit der Förderung der RegioClusterAgentur Baden-Württemberg bis zum 30. Juni 2029 soll das Aufgabenportfolio ab 2026 erweitert werden. Ziel ist es, die Innovationstätigkeit im Land weiter auszubauen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wort-Bild-Marke der RegioClusterAgentur

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus setzt die Förderung der RegioClusterAgentur Baden-Württemberg (RCA BW) bis zum 30. Juni 2029 fort. Die RCA BW wird dabei strategisch weiterentwickelt. Mit dieser Entscheidung wird die erfolgreiche Arbeit der RCA BW fortgeführt, die sich bereits als wichtiger Partner für die Clusterinitiativen und Wirtschaftsförderungen in Baden-Württemberg etabliert hat.

Aufbauend auf der sehr erfolgreichen Arbeit der RCA BW in den vergangenen Jahren soll ihr Aufgabenportfolio ab 2026 erweitert werden. Hintergrund sind die tiefgreifenden strukturellen Veränderungen der regionalen Innovationssysteme im Land. In diesem Kontext sollen insbesondere „junge“ Innovationsakteurinnen und -akteure, die in den letzten Jahren durch zahlreiche Förderaktivitäten von Europäischer Union (EU), Bund und Land entstanden sind, wie Digital Hubs, Künstliche Intelligenz(KI)-Exzellenzzentren und Transformationsnetzwerke, besser und systematisch in die regionalen Innovationssysteme eingebunden werden. Ziel ist es, sie für Transformations- und Innovationsprojekte zu aktivieren und ihre Kompetenzen für die Weiterentwicklung regionaler Innovationsstrategien nutzbar zu machen.

Darüber hinaus wird die RCA BW gezielt Angebote und Dienstleistungen für bisher wenig aktive Innovationsakteurinnen und -akteure entwickeln, um die Innovationstätigkeit im Land weiter auszubauen.

Regionale Innovationsinfrastrukturen stärken

„Indem wir junge Innovationsakteurinnen und -akteure sowie neue Initiativen stärker in die regionalen Innovationsinfrastrukturen integrieren, schaffen wir die Basis für noch dynamischere und resilientere Innovationsökosysteme im ganzen Land“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Mit der Weiterentwicklung der RCA BW stärke Baden-Württemberg die Innovationskraft der Regionen und schaffe die Grundlage für noch professionellere, inklusivere und leistungsfähigere Innovationsökosysteme. Die Fortsetzung der Förderung bis 30. Juni 2029 sei ein klares Bekenntnis zur Bedeutung regional verankerter Innovationsstrukturen für die wirtschaftliche Zukunft Baden-Württembergs, betonte die Wirtschaftsministerin.

Aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie ergänzenden Landesmitteln stehen für den Betrieb der Agentur in den Jahren 2026 bis 2029 insgesamt bis zu 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Als Dienstleister zum Betrieb der RegioClusterAgentur für das Land ist – nach einer europaweiten Ausschreibung – die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH tätig.

EFRE-Förderung in Baden-Württemberg

Um regionale Strukturförderung zu betreiben erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021 bis 2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg 2021 bis 2027 ist an der Innovationsstrategie Baden-Württemberg ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz. Im Bereich des Wirtschaftsministeriums werden mit daraus finanzierten Projekten unter anderem anwendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.

Weitere Meldungen

Tür eines Finanzamtes
Finanzen

Warnung vor Betrugsmails zu angeblichen Betriebsprüfungen

Ein Startläufer einer 4x100m-Staffel hält einen Staffelstab in der Hand.
Sport

Landesfinale von „Jugend trainiert“

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Forschung

Land unterstützt Ausbau von Forschungsinfrastruktur

Drei junge Mädchen sitzen an einem Laptop.
Medienbildung

Neustrukturierung der Medienbildung

Eine Besucherin der Ausstellung mit dem Titel: „Kunst & Textil“ sieht sich am 20. März 2014 in der Staatsgalerie in Stuttgart die Skulptur „Foud Farie“ aus dem Jahr 2011 von Yinka Shonibare an.
Kunst und Kultur

Acht hochbegabte Kunstschaffende reisen nach Paris

Die Hand einer jungen Frau hält eine Energiesparlampe, darin ist eine kleine Pflanze.
GreenTech

Mit Innovationen Zukunft gestalten

Gruppenbild der Preisträger des Schülermedienpreises 2026
Medienbildung

Schülermedienpreis 2026 verliehen

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheitssystem

Hildenbrand kritisiert Umsetzung der GKV-Reform

Ein Mitarbeiter scannt den Barcode eines Artikels für den Paketversand. (Bild: © dpa)
Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut begrüßt Maßnahmen zum Bürokratieabbau

von links nach rechts: Kanzleramtsminister Thorsten Frei, Ministerpräsident Cem Özdemir und Staatssekretär Rudi Hoogvliet
Politisches Sommerfest

Stallwächterparty 2026 zum Thema Exportschlager

Portrait Dr. Simon Veser Amtsleiter Finanzamt Ludwigsburg
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Ludwigsburg

Ein Landwirt betankt sein Gespann mit Gülle um diese anschließend auf einem Feld auszubringen. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Gentges fordert Aufstockung des Hilfspakets für Düngerpreise

Rauchverbotsschild (Foto: © dpa)
Gesundheit

Schülerinnen und Schüler sagen Nein zu Tabak und Nikotin

Elektrischer Zug in schwarz-gelbem Design fährt durch eine grüne Landschaft.
Öffentlicher Nahverkehr

SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor.
Automobilwirtschaft

Spitzengespräch zur Stärkung des Automobilstandorts